© 1997-2007 by M.Perlitschke |
Erholung; Weichnachtsshopping; Essen; Trinken; Spielen; Shows; ein paar nette Ausflüge und Verabredungen und viel Spaß haben. Das ist für diesen Dezember 2006 Ausflug, das Motiv dieser kleinen Kurzreise ! |
Mittwoch, der 20.12.2006:
Auch wenn ich gestern nicht wirklich viel gemacht hatte, war ich dennoch
etwas kaputt. Also beschloss ich -trotz herrlichen Wetters- bis 10 Uhr im
Bett zu lümmeln; TV zu schauen und den Tag langsam angehen zu lassen.
Das traf auch auf das Frühstück zu, denn auch hier sollte heute
alles besonders gemütlich laufen.
Ich war sogar
am Überlegen, mir das Früstück auf Zimmer bringen zu lassen,
denn das ist nicht sonderlich teuer, beschloss dann aber wieder kräfiger
zuzulangen da es mich nunmal nichts kostet resp. über die gut gefüllte
Spielerkarte abgerechnet wurde. Übrigens, die Comp-Dollars reduzierten
sich durch die Buffet-Nutzung nicht wirklich, nur die Geschwindigkeit des
Auftürmens der Comp-Dollars nahm ein wenig ab. Und mein Punktekonto
erreichte unangetastet neue Höchstmarken. Dazu aber später
mehr...
War wieder mal ausgezeichnet und heute testete ich ein paar neue Dinge die verlockend an dem riesen Buffet in bester Qualität lagen ( wobei ich den US-Sossen leider garnichts abgewinnen kann ). Auch ein Teller mit gemischten Salat musste es heute sein und abschliessend noch ein schönes Stück süsse Sahnetorte und Gepäck. Eine ziemlich wilde und verrückte Zusammenstellung, die mir aber prima mundete...
Auch testete ich mal die div. Säfte dort durch und fand ein paar wirklich fruchtig leckerer Alternativen, sodass ich heute auch auf meinen Kaffee verzichtete und stattdessen meine Standard-Ration "2 grosse Gläser mit frischer Milch" und eben die verschiedenen Säfte antestete.
Nach dem Frühstück; hiess es noch eine Zigarette durchziehen und überlegen was man heute tun könnte. Das schöne Wetter musste genutzt werden, also beschloss ich heute dem Mount Charlston resp. dem Ski-Gebiet dort einen Besuch abzustatten. Denn auf Schnee hatte ich 4 Tage vor Heilig-Abend richtig Bock ! Danach wenn noch Zeit und Lust besteht, ausgiebig Shoppen und Bummeln gehen, denn so richtig Einkaufen und Geld ausgeben war ich bisher noch nicht. Und wenn ich dann noch gut drauf bin, wäre evt. nochmal Downtown bei Nacht eine schöne Idee plus mal wieder ein richtig fetter Pokerabend...Ok, somit war der abwechsungsreiche Tagesplan grob in trockenen Tüchern, sodass nun Starbucks und ein Pot wirklich guter Kaffee angesagt ist.
Da ich meinen Rucksack mit Kamera und Klamotten und die Autoschlüssel dabei haette, trank ich den Kaffee ganz gemütlich spielend an einigen der unterhaltsamen 1 Cent Slots-Machines. Mal waren 40 US$ auf der Uhr, dann wieder fast alles weg; dann kam wieder was dazu etc.p.p. Diese 1 Cent-Automaten sind wirklich Clever, denn damit etwas herumkommt, muss man schon 50 Cents oder 1 US$ einsetzen. Und bei PayOuts von ca. 90% machen die Casinos dort in sehr kurzer Zeit schnell; sicher und kalkulierbar viel Geld. Mit diesen Dingern wird in Vegas das richtig grosse Geld gemacht, drum verwundert es auch nicht das es von Einarmigen Banditen inform von "Reel-Slots" ( die ich persönlich aber langweilig finde ) und "Video-Slots" ( die sind zum Teil wirklich superwitzig ) nur so wimmelt.
Nach einer Weile war mein Kaffee leer und mein Credit-Zähler noch so voll, dass es sich lohnte, mit dem Cash-Voucher zu einem der überall herumstehenden Auszahlungsautomaten zu wackeln. Voucher rein; 5 Sek. warten und schon spuckte die Kiste kamen die Dollar-Scheine aus. Jetzt aber ab zum Auto...
Der Mount Charleston ( Kyle & Lee Canyon
):
Im
Fahrzeug den Navi auf "Idian Springs" als Ziel programmiert ( nicht weil
ich dort hin wollte, sondern weil der Navi mich dann auf den Highway 95
führt, wo ich dann links abzufahren habe...) in den Halter gesteckt
und mich sicher aus der Stadt und dem Highway-Netz rausführen lassen.
Auch wenn ich mittlerweile Vegas recht gut kenne, ist
es für mich nicht ganz einfach in dem Gewimmel an Ausfahrten den
Überblick zu behalten. Drum war der Navi gerade wenn man wie ich allein
unterwegs ist und nicht die Zeit hat in Karten zu schauen, eine riesige Hilfe.
Irgendwann auf dem Highway 95 angekommen, deaktivierte ich den Navi dann,
da nun nur noch links die passende Ausfahrt lokalisiert werden musste. Und
wie immer, ist es erstaunlich in welchem Tempo Las Vegas und die Wohngebiete
von Jahr zu Jahr wächst und wie sich diese Stadt ausdehnt und in die
Landschaft frisst.
Nach rel. kurzer Zeit sah ich dann auch schon Heinweisschilder, denn
der Highway 157 war mein erstes Ziel. Also ging es vom Highway 95 eher
unkonventionell links auf eine grosse Highway-Kreuzung. Nun noch
schnell eine Lücke im Gegenverkehr abwarten und dann nichts wie
rüber auf den Highway 157, Richtung "Kyle Canyon Highway". Schon nach
kurzer Zeit änderte sich das Landschaftsbild und ohne das man es merkte,
meterte man sich geradeaus in die Höhe. Ein Indikator hierfür waren
dann kleine Schneetupfer und je weiter man fuhr, desto mehr mit dem Schnee
wurde es. Nun aber zu der Frage "was macht den Mount Charleston so interessant
?". Hier die Antwort inform eines generellen Überblickes:
Mit Wintersportorten und Wanderwegen ist Mount Charleston eine gute Lösung aus Las Vegas zu flüchten um Mutter Natur zu geniessen. Die Entfernung von Las Vegas zu Mount Charleston liegt bei etwa 50 kilometer (35 Miles). Der Mount Charleston ist etwa 4.000 Meter Hoch (Nevadas dritt' höchster Berg). Es ist ein Teil des "Toiyabe National Forest". Im Winter wie jetzt im Dezember kann man hier Ski- und Snowboard fahren und die Skipisten erstrecken sich von leicht zu schwierige strecken.
Wenn
mal kein Schnee vorhanden ist, gibt es über 80 Kilometer an Wanderwege.
Diese befestigten Wege führen einen direkt zur Spitze des Mount Charleston.
Der Mount
Charleston hat sieben Campingplätze mit mehr als 180 Zeltplätzen
und etwa 160 Picknickstandorten. Die Zeltplätze und Picknickbereiche
variieren in Grösse. Desweiteren kann man auch mit Pferden über
den Mount Charleston reiten. Die Ranch "Mount Charlston Riding Stables"
ermöglicht es einem ab 69 $ per Pferd oder Kutsche über die
atemberaubende Landschaft zu galopieren. Wer also keine Lust hat zu Fuss
den Berg zu besteigen, hat hier die ideale
Lösung doch noch die fablehafte Natur zu geniessen. Man kann sich
aber auch ein Fahrrad mieten und mit dem Mountain Bike die Landschaft befahren.
Es gibt viele Fahrradwege, die mitten durch den Mt. Charleston
führen.
Hotels gibt es natürlich auch im Mt. Charleston. Das "Mount Charleston
Hotel" befindet sich im Tal von Mt. Charleston und ist ein sehr schönes
Hotel. Die Zimmer sind ab nur 79 $ erhälltlich und viele Zimmer haben
einen Balkon mit Blick auf den Mt.
Chaleston. Sicherlich ist das Hotel im wie jetzt im Winter fast immer
ausgebucht (Ski-Touristen), aber dort
werden das ganze Jahr über Touren angeboten und heiraten kann man
dort übrigens auch (Beliebt sind die Hochzeiten im freien, mit Blick
auf den Berg). Ob Sommer oder wie jetzt im Winter. Der Mount Charleston ist
ein perfektes Naherholungsgebiet und perfekt geeignet, um Las Vegas und dem
Trubel dort zu entrinnen und Mutter Natur zu bewundern. Und nun fuhr ich
hier und war wirklich angenehm überrascht, denn "so schön" hatte
ich mir das nicht vorgestellt. Nach kurzer Zeit kam ich dann an Mt.Charleston
vorbei um nun ins Herz dieses Gebietes vorzudringen. Das Endziel mit vielen
schönen Stops was das "Mount Charleston Resort" mit einem schönen
Blick auf den "Cathedral Rock". Hier mal ein paar Bilder dieser Tour:
Im Südlichen Kyle-Canyon Bereich oben mit Blick auf den Cathedral
Rock lag der Schwerpunkt mehr auf Rodeln und Wandern,
sodass in erster Linie Kinder voll auf Ihre Kosten kommen. Im Sommer
muss es aber auch herrlich sein dort ein paar tolle Wanderungen zu unternehmen.
Eine wirklich hübsche Ecke, welche mir ausgesprochen gut gefiel. Ich
saugte auch die Stille und landschaftliche Schönheit dort in mich auf
und war nun voller Vorfreude was als nächstes kommen wird. Also ging
es nun auf gleichen Weg wieder bis kurz vor "Mt. Charleston" und dem Hotel
wieder zurück um dann links auf die "Deer Creek Road" -die 158- einzubiegen
welche einen direkt zum Lee Canyon führen wird und einem eine herrliche
Nord/Östliche "Desert View/ Sea View" Aussicht bis hinüber zum
"Desert National Wildelife Refuge" bietet:
Irgendwann ging es dann links auf der 156 rein in den Lee Canyon, welchen man bis zur Lee Canyon Ski Area durchfahren kann. Unterwegs gab es mal wieder für die Kinder ein paar tolle Rodelmöglichkeiten und selbst die Eltern waren da kaum zu bremsen. Da war viel los und einige machten es sich sogar auf Stühlen inmitten des Schnee´s bequem, während sich die "kurzen" dort nach Herzenslust austoben konnten.
Nun
dauerte es auch nicht mehr lange bis das finale Ziel resp. der grosse Parkplatz
erreicht war. Hier tummelten sich die Ski-Hasen; Snow-Boarder und alle die
sich dafür hielten herum. Ein Ski-Paradis mit Liften; Schneeraupen und
allem was dazu gehört. Ich versuchte mich dort etwas näher umzusehen,
aber mit Sportschuhen, war das nicht
wirklich eine gute Idee. Und es war in dieser Höhe auch ausgesprochen
frostig, sodass ich trotz anstämdiger Klamotten rel. schnell durchgefrohren
war. Aber das hielt mich nicht davon ab, mich in dem Bereich der es meinen
Schuhen gestattete ein wenig frische Luft zu schnappen und herumzulaufen.
Also wer auf viel Schnee: Ski und Snowboarding steht, wird sich hier
pudelwohl fühlen und seine Erfüllung finden. Pistentechnisch gibt
es von "Einfach" über "Anspruchsvoll" bis hin zu "sehr schwierig" alles
was das Alpine Herz begehrt. Siehe hierzu die Pistenkarte oben. Auch hier
liess ich es mir nicht nehmen- mal wieder ein Satz Erinnerungs-Bilder zu
schiessen:
Nun ging es wieder auf der 156 zurück immer gerade aus mit dem
Ziel Highway 95, sodass sich der Kreis im Uhrzeigersinn
langsam schloss. Und auf der fahrt empfand ich vielen Kakteen, welche
recht und links ( im grunde ganze Gärten dieser Prachtvollen wie ich
finde hübschen Pflanzen ) vertreut herumstanden als so schön und
interssant das ich dort mehrmals anhalten musste. Das Panarama war Atemberaubend
und auch die Stille nahm mich quasi gefangen, sodass ich neben einer dringend
nötigen Pinkelpause ( hoffentlich ist der Kaktus zwischenzeitlich nicht
gestorben...grins ) beschloss, dort noch eine ganze Weile herumzulaufen und
ein paar Bilder zu schiessen. Schnee lag in der Höhe kaum noch und der
Boden war fest und rel. gut zu begehen. Also trieb ich mich dort herum um
die Stimmung und die schönen bizarr gewachsenen Kakteen zu
geniessen...
Nun hiess es aber Gas geben -also liess ich "mein Freund der Kaktus"
in Ruhe...smile....auf dem Highway 95 angekommen, ging es nun wieder zurück
nach Vegas. Und nach 35 Milen nahm ich einen der Ausfahrten um auf den Las
Vegas Strip zu kommen. Da die Sonne sehr tief stand, beschloss ich nochmal
dem Las Vegas Welcome Schild einen Besuch abzustatten. Also südlich
den Strip rauf; am Madalay Bay vorbei; U-Turn und wieder zurück Richtung
Mandalay Bay und vor dem Schild dann wieder ein U-Turn ( dort dann aber solange
stehen geblieben, bis jemand hinter mir nervte und die knappe Zeit genutzt
ein paar Bilder aus dem Auto heraus zu schiessen ).
TUUUUTTTTT...TUUUT....HUUUUP.....HUUUUP. Shit, ich musste rum, denn hinter mir flippte ein Fahrer komplett aus. Egal, ich hatte dem Schild mal kurz "Hello" gesagt; wartete eine Lücke ab und fuhr wieder auf dem Strip Stadt-Auswärts. Denn nun stand nochmal das Las Vegas Ourtlet-Center an. Und heute wird nun endlich mal ein bisschen Geld ausgegeben ( denn vorloren hatte ich kaum etwas, sodass es bisher eine Null-Nummer war ). Das geht also nicht ! Wenn man in Vegas ist, muss man auch Geld lassen. Also "Viva LasVegas Outlet-Center". Ich komme....
Las Vegas Outlet-Center:
1 Mile vor dem Abbieger zum
Outlet-Center blinkte mich ein
Wagen hinter mir hektisch mit Fernlicht an und dann leuchte die Kiste wie
ein Weihnachtsbaum. Die Sirenen deuteten drauf hin, dass ich jetzt wohl ein
Arschvoll kassieren werde. Also versuchte ich irgendwie nach rechts zu kommen
um zu stoppen. Also eine Spur nach Rechts und schon bretterte die
Weihnachts-Polizisten-Kugel in Zivil an mir vorbei und mir fiel mit einem
lauten Knall ein Stein vom Herzen. Die wollten also nur an mir vorbei. Auf
dem Parkplatz des Outlet-Centers war schnell ein freies Plätzchen
lokalisiert; eine Zigarette gequalmt und nun hiess es <Shoppen bis der
Socken qualmen>.
Erstes Ziel war die Shopping Mall-Information. Dort angekommen, zeigte
ich meinen AAA-Ausweis ( vom ADAC ) mit dem "Show your Card" Symbol vor und
fragte nach einem VIP-Pass. Die guckten erstmal erstaunt, prüften dann
die ADAC-Karte und dann gab es den VIP-Pass. In diesem sind Alphabetisch
alle Geschäfte aufgelistet bei denen man Rabatte mit diesem VIP-Pass
erhält. Da werden einem generell 10% eingeräumt, oder es
ist an Bedinungen geknüpft. Also z.B. ab 60 US$ bei Levis gibt es 20%
Rabatt. Oder bei Tommy Hilfiger ab 125 US$ einen Rabatt von 25% etc.p.p.
Und auch nicht jeder Laden war in diesem VIP-Pass vertreten, wobei die Preise
dort auch auch ohne diese Karte sensationell günstig sind. Achja, auf
der Homepage findet man eine
ständig aktuelle Auflisting und Sales.
Da ich am Tag 5 dieser Reise schonmal dort war
und alles kurz sondiert hatte ohne etwas zu kaufen, ging es nun ans Eingemachte.
Bei Levis mal wieder für knapp >30 US$ zwei 501 Jeans. An der Kasse
wurden dann 20% abgezogen und in meinem VIP-Pass als Entwertet markiert (
wohl, damit ich den nicht jemand anderen schenken kann ). Dann bei Sketchers
USA fündig mit einem paar schöner Schuhe geworden. An der Kasse
sagte man mir das die Hollyday-Sale haben, sodass mich ein zweites Paar nur
die hälfte kostet. Die Schuhe waren mit 29 US$ nicht teuer und das zweite
identische Paar würde dann 14.50 US$ kosten. Hey....da liess ich mich
nicht lange
überreden und stellte fest, das heute fast jeder in diesem Laden
mit zwei Kartons unter dem Arm herum lief. Und so ging das die ganze Zeit
weiter, wobei ich dann aber mal zum Auto stiefeln musste um den ganzen sperrigen
Krempel in den Kofferraum zu schmeissen. Dann wieder rein und bei Nautica
inform einer tollen warmen und schönen Winterjacke ( Wendejacke ) mit
Fleece-Innenseite und Wetterfester Aussenseite ( welche man je nach Bedarf
wenden kann ) gekauft. Diese war von 178 US$ auf 49 US$ runtergesetzt und
ich hatte Glück das meine Grösse noch vorhanden war...
Nunja, ich war dann irgendwann zufrieden mit "meiner Beute" und dem bisschen Klimpergeld was ich letztendlich nur dafür zu bezahlen hatte. Shit, also war das wieder nichts mit dem Geld ausgeben. Was nun ? Achja....DOWNTOWN bei Nacht ! Also ab ins Auto eine Zigarette rauchen und dann zurück auf den Vegas Strip Richtung Norden.
Downtown Las Vegas:
Die rel. langen und langweiligen Ampel-Stops auf dem Strip Richtung
Norden, nutzte ich dann für ein paar Schnappschüsse. So verging
die Zeit bei einem rel. heftigen Verkehr rel. gut. Um im Radio lief wieder
mein Lieblings Heavy-Metal Sender mit wirklich geiler Musik. Auf der nach
oben hin offenen "gute Laune Skala", war ich zu diesem Zeitpunkt weit oben.
Denn der tag war klasse; ich total entspannt und zudem extrem gut drauf.
So macht es auch mir Spass über den Strip zu öddeln. Immer schön
auf Dicke Hose und wie alle anderen total bekloppt. Hier mal ein paar Bilder
dieser fahrt:
Kurz vor 19 Uhr erreichte ich dann Las Vegas Downtown und die Freemont Street. Nachdem der Wagen im angrenzenden Parkhaus sicher verstaut war, machte ich mich umgehend auf den Weg zur Freemont Street Expierence.
Die "Fremont Street Experience" ist eine aufregende
Fußgängerpromenade, die sich im Downtown Las Vegas befindet, umgeben
von zehn Spielkasino und Hotels. Das hier ist der wirkliche Teil von Las
Vegas, wo alles angefangen hat und erst zu dem wurde, was es heute ist. Das
heutige "Fremont Experience" ist entstanden durch die Partnerschaft zwischen
der Stadt Las Vegas und der "Fremont Street Experience
Limited Liability Company".
Seit 1995 ist das Downtown von Las Vegas in einer neuen Erscheinung. mit Ihrem Dach, ist Fremont der Touristenzieher. Das ehemalige 70 Millionen $ Projekt führte dazu, dass es den "must-see attraction" Preis gewonnen hat. Über 2 Millionen Glühbirnen und 540.000 Watt an Soundeffekten und Musik wurde jede Nacht gezeigt. 2004 wurde die Lichtershow mit Led´s erweitert. Jetzt hat das Fremont den größten Bildschirm dieser Erde und das auch noch gestochen Scharf. Die Fremont Experience hat einen ganz neuen Werbungs- und Unterhaltungsort geschaffen.
Man findet auf dem Fremont alles was das Herz begehert. Hotels, Casinos,
Kiosk, Geschänkeläden, Strip-Lokal, Künstler, Bars, Restaurants,
Cafe's, etc. Zu empfehlen, ist das älteste Hotel im Downtown "EL CORTEZ".
Es wurde 1941 gebaut und das Kasino wird hauptsächlich nur noch von
den einheimischen benutzt (Lockenwickler oder Jogging-Anzug ist keine Seltenheit
hier). Aber das Personal sehr nett, Security vor Ort und die Zimmer immer
Sauber.
Man sagt, dass die Fremont Strasse voller Gesindel und ziemlich unsicher ist. Das stimmt nicht! Eine Polizeiwache ist auf dem Fremont und sie sehen überall Police Officers auf Fahrrädern und Securitys vor den Hotels...
Nun war es 19:00 Uhr und zu jeder vollen Stunde nach Sonnenuntergang
beginnt ein Lichter-Videospektakel der Superlative. Eingeleitet mit einem
kurzem Trailer ( welche unterhaltsam auf die Technik hinweisst ) und dann
einem ziemlich exakt 5 Minuten andauernden Video-Spektakel mit 550.000
Watt Sound. Hierzu werden an den Casinos automatisch die Lichter gelöscht
und los gehts...
Obwohl ich das nun schon öfters dort gesehen habe, ist es immer wieder toll anzuschauen und macht mir riesig Spass. Ich staune selbst heute noch, denn das ist unglaublich. Ein Aktustisch/Visueller Irrsinn und so nur in den USA möglich. Hier mal zwei von mir mitgeschnittene und schon oben angesprochenen kurzen Intro-Trailer, die das Haupt-Programm ankündigen:
|
( In den rechten oder linken TVs oben klicken, um sich Video 1 oder Video 2 der "Freemont Street Intro´s" anzuschauen )
Nach diesen 6 Hammerharten und tollen 6 Minuten ist auch alles wieder
schnell vorbei, sodass man sich wieder der Freemont Street und den Casinos
und Geschäften zuwenden kann. Und das tat ich auch, denn in einigen
Geschäften in Downtown
bekommt man die preiswertesten Touri-Schnäppchen in ganz Las Vegas.
Die Kehrseite des ganzen war, dass ich meinen
Recherchen zufolge, wahrscheinlich heute Abend richtig fiess abgezockt wurde.
Also meine Kreditkarte ( VISA ) von einem der Downtown Geschäfte, dessen
Namen ich nicht nennen werde "Elektonisch" kopiert wurde, ohne das ich es
direkt bemerkt hätte. Diese Kopie meiner Kreditkarte führte
unter anderen dazu, dass ohne mein Wissen im Grossraum "Chicago" für
viele 1000 Euro auf meine Kosten von jermanden oder eine Bande Krimineller
eingekauft wurde. Kreditkartenbetrug auf sehr hohen Nivaeu, welches ich auf
der letzten Seite dieses Reisetagebuches noch genau und haarklein eingehen
werde, damit es anderen nicht genauso ergeht, wie
mir. Downtown ist jedenfals eine interessante sehr
schöne Ecke und ich trieb mich dort rel. lange in den Casinos und der
Freemont-Street herum. Hier ein paar weitere Bilder:
Insbesondere das legendäre "Binion´s Horseshoe" hatte es mir
angetan. Bekannt von den 5 Millionen US$ Poker-Tunieren verschlug es mich
auch heute Abend in diese Zockerhöhle und ich wurde nicht enttäuscht.
Denn natürlich fand auch jetzt wieder
ein hochdotiertes
"Cash-Poker" Tunier dort statt und es spielten an 4 Tischen die Creme de
la Creme der internationalen Poker-Szene. Jeder durfte zuschauen und auch
ich nutze die Gelegenheit mich eine halbe Stunde auf die Tribüne zu
setzen und dem Treiben zuzuschauen. Und das ich dort auch gefilmt wurde,
steht aussser frage und es würde mich auch nicht wundern, wenn die mich
im TV gezeigt haben. Das TV war dort ( und das war sehr interessant ) mit
vielen Kameras vor Ort und Superschöne aufgetakelte Ansagerinnen und
Kommentatorinnen
spulten die Werbebreak-Intros runter. Oftmals wurden diese Dinge 5-6 mal
wiedertholt bis alles im Kasten war. Auch eine Vielzahl an Roboter-Kameras
an Krähnen wurden Computergesteuert dort über die Tische geschwenkt
und ich selbst erkannte dort drei Personen und "Poker-Groessen", welche mir
hier aus dem deutschen Poker-TV durchaus bekannt waren. Es gibt dort um einen
verhältnissmässig kleinen Pott von "nur" 250.000 US$. Und es waren
dort nun noch ca. 20 Personen am Start die um diesen "kleinen" Pott
kämpften. Ich empfand das alles als hochinteressant, insbesondere da
im hinteren Bereich der Final-Table so High-Tech Maässig verkabelt war,
dass man auc als Zuschauer eine ganze Menge sah.
Alles in allem ein riesen Rummel und so dermassen Beeindruckend das
man sich diesem als Texas Holdém Poker-Fan nur schwerlich entziehen
kann. Profi-Spieler; TV-Kameras; Bildhübsche Kommentartorinnen und ein
TamTam den es so nur in LasVegas gibt. Und das Beste----Ich mitten drin !
Natürlich schaute ich mir das ganze auch von div. Perspektiven an und
es war interessant nur wenige Meter hinter der ganzen Technik zu beobachten
wie man soetwas auch Medienseitig perfekt aufzieht. Also das was man dann
hier in Deutschland gefiltert im TV sieht, ungefiltert im Herz des Binion´s
Horseshoe zu erleben...alles in allem, war das wirklich Atemberaubend und
hätte den Ausflug nach Downtown schon mehr als Gerechtfertigt...
Danach ging es dann rüber ins Golden Nugget, wo ich mir das Casino und "The Tank" mal genauer angeschaut hatte. The Tank ist der Pool-Bereich im Golden Nugget wo man Planschen und Schwimmen kann und in der Mitte ein riesiger Tank steht in dem tropische Fische und viele Haie schwimmen. IMHO im Sommer sicherlich eine ziemlich abgefahrene Ecke dieses ehrwürdigen sehr hübschen Casino-Hotels. Hier mal ein paar Bilder von "The Tank" und dem Pool-Bereich ( der im Winter leider geschlossen ist ):
Downtown gefällt mir von Besuch zu Besuch immer besser. Ist einfach
nicht so abgehoben wie der Strip-Bereich und die Leute dort einfach normaler
-so man das in Las Vegas von jemanden behaupten darf-. Ein ganz besonderer
Flair umgibt Downtown,
aber abseits der Freemont-Street kann man schon leichte Zweifel bekommen,
denn in dieser Grenz-Gegend treiben sich viele ziemlich merkwürdige
Gestalten herum, sodass man automatisch den geordneten Rückzug antritt.
Dennoch eine klasse Ecke in der die Zocker und auch viele Locals
herumhängen. Videopoker-Technisch muss man aber auch hier genau schauen
und nach guten Kisten suchen. Das "Plaza" ist zum Beispiel ein guter Ort
für Videopoker-Fans wie mich. Alle anderen Casinos sind bezüglich
Dbl.Dbl. Videopoker eher durchschnittlich. Aber die Leute dort sind "normal"
und verstehen es auch sehr ausgelassen Spass zu haben, was letztendlich Downtown
auch ausmacht. Also tingelte ich noch eine ganze Weile über die Freemont
Street und genoss die Strassenkünstler und exellenten
Live-Sängern...
Gegen ca. 21:00 Uhr und einem Happen zu Essen machte ich mich dort wieder vom Acker, sodass Las Vegas Downtown nun ohne mich klarkommen muss...grins...also zurück zum Downtown-Parkhaus; rausgefahren und auf dem schnellsten Wege mit meinen ganzen Tüten ( vom Shopping-Trip ) zurück zu meiner Basis, dem Stratopshere Hotel und Casino. Denn heute Abend wird richtig fett gezockt und zwar mein Lieblings-Spiel "Dbl.Dbl.Bonus Poker". Im Strat angekommen, erstmal die Beute ins Hotelzimmer geschleppt und in die Ecke gepfeffert. Dann noch die Kamera und meinen anderen Elo-Spielkram in den Koffer eingeschlossen; etwas frisch gemacht, die bequemen Casino-Zockerklamotten angezogen und los gehts...
Heute wurde ich zum "High-Roller"
befördert:
Unten angekommen, wechselte ich an einem der Redeem-Automaten erstmal
einen 20er in 1 US$ Noten, sodass ich genügend 1 US$ Kleingeld-Scheine
als Trinkgeld für die Cocktail-Mädels auf Tasche hatte. Danach
verschlug es mich mit meiner Spielerkarte
zum Ultimate
Reward Center ( welches nun am Haupteingang ganz frisch eingezogen ist ).
Ich schob die Karte rüber und fragte nach meinem Punktestand und was
die für mich tun können. Nachdem die am Ultimate Reward-Center
meine Karte gelesen hatten, gratulierte man mir herzlich zu den vielen Punkten
und eröffnete mir, dass ich nun dort als "High-Roller" geführt
werde und es eine neue deutlich bessere Spielerkarte gibt. Also wurde meine
alte blaue "Preferred" Karte vernichtet und eine neue silberne "High-Roller"
Karte ausgestellt und mir erklärt was diese für Vorteile besitzt.
Durch den Besitz dieser Karte, ist es nun möglich kostenlos zu telefonieren;
man erhält kostenlose Zimmer-Updates ( was sich wohl erst beim
nächsten Besuch bezahlt machen wird ) und hat nun
Zugang
zum exklusiven Hotel-CheckIn VIP-Bereich, muss also nicht mehr anstehen,
was sich auch erst beim nächsten Besuch auswirken wird. Die nächste
Karten-Stufe bedeutet dann noch, das man an allen Restaurant nicht mehr warten
braucht; man einen kostenlosen Limosinen-Service erhält und einen
persönlichen VIP-Host zugeteilt bekommt. Aber um das zu erreichen, muss
man nochmals heftig Umsatz machen ( also ein mittleres Einfamienhaus dort
umsetzen ), aber ich arbeite dran, denn immerhin habe ich bisher einen besseren
Mercedes resp. 45.000 bis 50.000 US$ schon umgesetzt was auch schon extrem
bemerkenswert ist und noch viel bemerkenswerter, dass meine strategische
Ausrichtung perfekt aufgegangen ist, ich also von den bisher eingesetzten
45.000-50.000 US$ das Gleiche wieder zurückgewonnen habe ( Kinderspiel
! ).
Mit meiner neuen "High-Roller" Karte galt es heute Abend weiter Umsatz zu machen und mein Punkte und Comp Dollars Konto weiter zu befüllen. Also spielte ich heute VideoPoker ( das einzige Spiel, bei dem man auf lange Sicht fast nichts verlieren kann ) und hatte soviel Spass dran, dass es mal wieder über viele -sehr viele- Stunden ging. Hier nochmal ein "Kurs" wie man korrekt VideoPoker zu spielen hat ( und dieses Spiel samt der nötigen Strategie beherrsche ich mittlerweile blind ! ):
Videopoker
ist ein absolut einzigartiges Casinospiel. Es wird oft gesagt, dass es in
einem Casino kein einziges Spiel gäbe, in das man positive Erwartungen
setzen könne, doch das ist nicht wahr. Es stimmt, dass die meisten Spiele
wie Blackjack, Roulette, Craps, Spielautomaten u.a.m. Spiele mit "negativen
Erwartungen" sind (Spiele, bei denen das Casino gegenüber dem Spieler
einen Vorteil besitzt und langfristig der Gewinner ist). In diesen Spielen
ist nach mathematischen Regeln langfristig gesehen kein Sieg möglich
- sie bieten nur kurzfristige Gewinne. Damit machen die Casinos ihr Geld,
das ist kein Geheimnis. Doch Videopoker unterscheidet sich etwas davon.
Gibt es sonst noch Spiele in einem Casino, die für positive Erwartungen stehen? Gibt es Spiele, die den Spieler rein rechnerisch auch auf lange Sicht gewinnen lassen? Keines außer Videopoker !
Also,
was ist dann der Haken? Du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass es in solch
einem Fall einen Haken geben muss. Nun, der einzige Haken besteht darin,
dass es erforderlich ist, dass Du recht diszipliniert spielst, gute von
schlechten Spielen unterscheidest, genau weisst, welche Spiele positive
Erwartungen rechtfertigen, und Du musst ziemlich intensiv spielen, denn die
langfristig positiven Erwartungen sind nicht so riesig und somit dauert es
seine Zeit, ehe sie sich bezahlt machen.
Unbeständigkeit ist ein wichtiger Faktor bei Versuchen, an einem Videopokerautomaten die Oberhand zu behalten. Videopoker stellt Deine Fähigkeiten auf die Probe, doch im Gegensatz zu anderen Spielen gibt es dabei kein Zeitlimit, keinen Richter, niemanden, der Dir über die Schulter schaut - nehme Dir Zeit, spiele fehlerfrei und gewinne ! Die Mehrzahl (gut, fast alle) Videopoker-Spieler machen Fehler bei der Auswahl der Automaten und dabei, wie sie an diesen Automaten spielen (d.h. welche Karten zu halten und welche abzuwerfen sind). Die Hauptursache (neben fehlerhaftem Spiel und den damit verbundenen Verlusten) dafür, dass sich Neulinge nur schwer mit diesem Spiel anfreunden können, besteht in dem Umstand, dass die kurzfristigen Verluste mitunter recht ernüchternd sein können. Um auf lange Sicht gegen einen Automaten als Sieger bestehen zu können, benötigst Du Polster. Doch der seltene Lichtblick einer positiven Erwartungssituation aus Sicht des Spielers sollte ein überzeugender Ansporn für Dich darstellen, dieses Ausnahmeangebot der Casinos auf meisterhafte Art zu nutzen.
Jetzt wollen wir uns einmal den Videopokerautomaten an sich etwas genauer
anschauen, da ein paar Kenntnisse über die Maschine, in die wir unser
Geld stecken, durchaus von Nutzen sein könnte. Der Automat selbst ist
ein recht verständlicher Mechanismus. Er orientiert sich am Modell der
bereits vor ihm existierenden Spielautomaten (diese waren nicht auf die digitale
Revolution angewiesen) und ähnelt sehr einer gewöhnlichen
Videospielkonsole. Das klassische Pokerspiel ist der Ursprung des Videopoker,
der mehr oder weniger logischen digitalen Konsequenz dieses Kartenspiels.
Der Mechanismus des Automaten ist recht unkompliziert - einige Schaltungen
und ein Monitor. Einen Teil dieser Schaltungen bildet ein
Zufallskartenselektor
( welcher übigens 600 Kartenkombinationen pro Sek. staendig herumwirbeln
laesst und ca. alle 12 Minuten einen ausspielbaren 1 Hand Royal Flush erzeugt
), ein weiterer Teil ordnet die Poker-Blätter und ein anderer Teil wiederum
kontrolliert die Regeln für die jeweilige Version des Spiels. All dies
kombiniert mit einer festgesetzten Auszahlungstabelle ergibt den
Videopokerautomaten.
Wahrscheinlich kommen Dir in Videopokerkreisen solche Begriffe zu Ohren wie: Automaten mit voller Auszahlung ("full pay") oder 9/6-Spiele. Ein Videopokerautomat mit voller Auszahlung ist einer, dessen Auszahlungstabelle den höchsten Standard für die jeweilige Spielart verkörpert. Oder einfacher ausgedrückt, an einem solchen Automaten sind die Auszahlungen nicht vom Casino verändert worden, um so die eigenen Einnahmen zu erhöhen. Bei meinem Lieblings-Pokervariante "DoubleDouble Bonus Poker" sollte man sich beispielsweise genau die Auszahlungen für ein Full House und einen Flush anschauen. Für eine eingesetzte Münze erhält man an Automaten mit voller Auszahlung bei einem Full House 9 und bei einem Flush 6 Münzen. Daher kommt die Bezeichnung des 9/6-Automaten bei Jack or Better Poker. Bei Dbl.Dbl.Bonus Poker hingegen sind die 9/6 Maschinen die annähernd "Full-Pay" Maschinen und somit gut zum Spieler ( im Stratopshere gibt es auch 10/6 Maschinen ! ), wobei auch die 9/5 Varianten im Notfall zum Zeitvertreib mit kleinen Einsatz noch gerade so akzeptabel sind und die grauenhaften 8/5 Maschinen um die man am Besten einen ganz grossen Bogen machen sollte. Das heisst man sollte sich auf eine Poker-Variante spezalisieren, da es auch Taktisch je nach Bonus-System ein paar Feinheiten im optimierten Spielverlauf zu beachten gilt.
Das einzige Spiel, bei dem sich der Spieler gegenüber dem Kasino in eine vorteilhafte Situation bringen kann, ist also Videopoker. Diesen Vorteil bringt man nur dann auf seine Seite, wenn man am richtigen Automaten mit der optimalen Strategie spielt. Vergessen sollte man jedoch nie, dass die Fähigkeit eines Spielers zur optimalen Umsetzung einer Strategie von vielen Faktoren abhängt. Vom jeweiligen Grad der Erschöpfung über die Ablenkungen im Casino bis hin zu eigenen Gedächtnisproblemen kann vieles zu Spielfehlern führen. Man sollte sich nicht zu stark von der 'Perfektheit' einer Videopokerstrategie belasten. Die meisten Strategien enthalten im Interesse ihrer besseren Verwendbarkeit einige Kompromisse in Bezug auf die Genauigkeit.
Nachfolgend findest Du eine Beschreibung der "einfachen Strategie" für Videopoker des Wizard of Odds. Der zu erwartende Ertrag bei Anwendung dieser Strategie an einem Automaten mit voller Gewinnauszahlung beläuft sich auf 99,46%. Im Vergleich zum Ertrag von 99,54% bei Anwendung der optimalen Strategie kostet einen die einfache Strategie 0,08% bzw. alle 1178 Blätter einen gesamten Einsatz.
Bei der Anwendung dieser Strategie prüfe alle möglichen Wege des Ausspielens des ersten Blattes auf der nachfolgenden Liste und wähle dann die höchste entsprechende Option aus. Eine "hohe Karte" bedeutet Bube oder besser.
| · Full House oder besser |
| · 4 zu einem Royal Flush |
| Straight, 3 Gleiche oder Flush |
| · 4 zu einem Straight Flush |
| · Zwei Paare |
| · Hohes Paar |
| · 3 zu einem Royal Flush |
| · 4 zu einem Flush |
| · Niedriges Paar |
| · 4 zu einem Outside Straight |
| · 2 gleichfarbige hohe Karten |
| · 2 ungleichfarbige hohe Karten (wenn mehr als 2, die niedrigsten 2 Karten auswählen) |
| · Gleichfarbig 10/B, 10/D oder 10/K |
| · Eine hohe Karte |
| · Alles abwerfen |
Da meine
Lieblings Videopoker-Variante Double-Double Bonus Poker ist, liegt der zu
erwartende Rückzahlungs-Ertrag bei optinmaler Spielweise bei ca.
99 % an den Fullpay 9/6-Automaten resp. minimal weniger, an den 9/5
und macht aufgrund der hohen Bonus-Auszahlungen bei "4 gleichen Karten (
auch quads genannt )" jede Menge Spass. Denn statistisch klingelt alle 423
Spiele ( FOUR OF A KIND ) die Kasse mehr oder minder nachhaltig, je nachdem
ob dann noch der fünfte "Kicker" ( bei einem 2er; 3er; 4er: Asse ) passt.
Bei der Wahl des Automaten und auch Spieleinsatzes sollte man immer mit vollen
Einsatz spielen, da nur so bei einem Royal Flush ein Extra-Bonus ( 400% oder
mehr ! ) ausgezahlt wird. Siehe hierzu die Auszahlungstabelle im Automaten-Bild
oben. D.h. anstatt an einem 1 $ Automaten mit einer Münze Einsatz zu
spielen, wäre es sinnvoller an einem 25 Cent -Automaten mit 5 Münzen
zu spielen. Das Ergebnis wäre in beiden Fällen fast identisch,
aber sollte dann an einem 25 Cent Automaten ein Royal Flush reinlaufen,
hätte man anstatt 250 Coins am 1 US$ Automaten, am 25 Cent Automaten
4000 Coins a 25 Cent Münzen. Also einen in diesem Fall 4fach höheren
Ausahlungsbetrag bei annäherend gleichen Einsatz. Und immer dran denken:
Auch wenn die Chance auf einem Royal Flush beim zweiten Blatt bei 1:40390
steht, kann das jederzeit passieren. Ich habe das mittlerweile schon öfters
erleben dürfen. 4 Asse mit Kicker ( also 2000 Coins ) laufen
durchschnittlich alle 16.000 gespielten Hände rein.
Und an dieser Stelle, komme ich nun zu meinen ganz persönlichen Video-Poker Spieltipps:

Wenn man sich an einen Video-Poker
Automaten setzt und schon ein bisschen Erfahrung besitzt, erkennt man schnell
wie die Aussichten sind "abräumen" zu können. Es gibt Automaten
bei denen man ums Verrecken nicht zum Zuge kommt und temp. auch nicht in
Spiellaune sind. Diese laufen sehr zurückhaltend und 3er Kombinationen
oder ein Full-House laufen nur sehr selten rein. Meiner Erfahrung nach, macht
es keinen Sinn sein Glück längerer Zeit an diesen sich im "Saugemodus"
befindlichen Automaten zu versuchen. Hier muss man sich ein Limit setzen.
D.h. wenn man z.B. 200 Coins bei vollen 5er Coin Einsatz in sehr kurzer Zeit
verspielt hat, sollte man der Maschine gnadenlos den Rücken zukehren
!
Die direkt daneben stehende Maschine kann genau das Gegenteil darstellen ( schlechter kann es ohnehin nicht laufen ! ), also einem sehr spielfreudig im Sinne des davor sitzenden Spielers entgegen kommen, was dann durch den "Time-based Random Number Generator (TRNG) zu erklären ist. Das heisst, das Timing spielt eine wichtige Rolle, auch wenn man annehmen müsste das alle Maschine gleich sind und zufällig operieren. Aber dem ist NICHT so und man wird oft sehen, dass viele Video-Poker Spieler von Automat zu Automaten springen, bis die einen mit einem vernünftigen "Timing" gefunden haben. Das geht sogar soweit, das man mitunter mit 200 Coins Limit-Einsatz über mehrere Stunden zubringen kann und sich das Credit-Konto zyklisch auf und abbewegt und man einen vergleichsweise hohen Umsatz an dieser Maschine erspielt. Und hier kommt nun die Spielerkarte ins Spiel. NIEMALS ohne "Playercard" spielen. Wenn nichts gewonnen wird, ist das schonmal ein kleiner Sieg gegen das Casino und die Maschine. Denn mit eingesteckter Playerscard wandern nicht zu knapp wertvolle Punkte auf das Spielerkarten-Konto ( Cash oder Comps bzw. auch beides ! ), sodass man dann in diesem Bereich ein Trostpfaster erhält um diese dann auf die offenen Wunden legen zu können.
Auch
wenn man es technisch nicht vermuten würde, arbeiten die Maschinen wie
oben schon knapp angerissen sehr zyklisch. Man erkennt irgendwann instinktiv
aber auch am Credit-Konto ob eine Maschine "gut" oder "schlecht" zu einem
ist. Auch was die Art der ausgespielten Blätter und Chancen angeht (
natürlich unter der Annahme das man keine groben Spielfehler begeht.
Siehe hierzu oben den Wizard of Odds ! ). Es gibt Maschinen bei denen 4 Asse
von ganz allein reinlaufen und andere, wo man sich einen Wolf spielen kann
ohne das auch nur einmal im Ansatz zu erleben. Erstaunlich an dieser Tatsache
ist aber, dass es immer die gleichen Maschinen sind, die einem auffällig
oft positiv gesonnen sind und ein besseres Timing als andere Maschinen
besitzen.
Der Punkt ist nur, dieses zu erkennen und für sich Nutzbar zu machen. Ein grosser Fehler ist es auch zwischen den einzelnen Spiel-Systemen ( Poker-Varianten ) hin und her zu wechseln. Wie gesagt: Da ich keine Lust auf Kleingewinne habe, habe ich für mich persönlich schon seit Jahren "Dbl.Dlb.Bonus Poker" entdeckt. Kleingewinne bringen weniger als beim klassischen "Jacks or Better" Poker, dafür knallt es im Karton, wenn die grossen Brocken erspielt werden, was auch mit ein bisschen Glück sehr häufig geschieht. Oder ganz kurz es macht einfach mehr Spass und das ist es, was in erster Linie beim Videopoker zählt.
Wir
halten also als Fazit fest: Mit einem Minimal-Limit pro Maschine Spielen
- Wenn es nicht läuft Maschine umgehend verlassen / wechseln - sollten
an Maschinen erstaunlich oft nur 3er reinlaufen, aber der grosse 4er ausbleiben
auch hier die Maschine verlassen - Eine Gute Maschine spielt gute Karten
quasi von ganz allein und wird einem auch rel. schnell die grösseren
Gewinne automatisch an den Kopf werfen. Das oben aufgezeigte Spiel-Limit
dient nur zur aktuellen Analyse ( gut oder schlecht ) der Maschine. Sollte
man einen grösseren Gewinn ( 2000 Coins bei 4 Assen mit einer kleinen
Extrakarte ) oder gar einen "Royal Flush" erspielt haben, nur einen kleinen
limmitierten Teil des Gewinnes reinvestieren um nicht Gefahr zu laufen einem
sich wechselnden Timing zum Opfer zu fallen.
Mit obiger grundsätzlichen Spiel-Strategie bin ich immer sehr gut gefahren und kann nicht behaupten, Geld verloren zu haben. Gut, ein bisschen Glück bei den Karten gehört natürlich auch mit dazu um wirklich ganz fett Abräumen zu können. Aber wer etwas länger und intensiver VideoPoker spielt, kennt obige Vorgehensweise sehr genau. Auch bei diesem Kurz-Weihnachts-Urlaub lief es im grunde wirklich gut und im grossen und ganzen muss ich zufrieden sein. Soll heissen, ich habe Mörderumsätze gemacht, ohne viel Federn dabei zu lassen ;-) Es ist schon ein grosser Sieg, Las Vegas ohne nennenswerte Verluste wieder zu verlassen.
Und hier noch ein paar keine Extra-Tipps:
Wenn
zum Beispiel ein Full-House mit drei Assen reinläuft, nicht den Gewinn
einstreichen und alle Karten halten. Denn es macht mehr Sinn die drei Asse
zu halten und das Päarchen abzuwerfen, um zu hoffen, dass das 4te Ass
evt. sogar samt Kicker reinlaufen wird. Was heisst das nun in Coins ? Wenn
man das Full-House mitnimmt, werden nur 45 Coins eingesackt. Hätte man
die drei Asse gehalten und das Päarchen abgeworfen ohne das das 4te
Ass reinläuft, hätte man trotzdem noch 15 Coins erhalten. Und wenn
das fehlende Ass reinläuft hätte man garantiert 800 Coins und mit
dem passenden Kicker sogar 2000 Coins erhalten. Nun darf jeder mal nachrechnen,
welche Variante auf Dauer statistisch die effizientere ist ?! Es gibt da
auch einen sehr guten Spruch der es auf den Punkt bringt.
"ACES IN ALL CASES" ist gerade bei den Bonus-Poker
Varianten das A & O um nicht auf die Nase zu fallen.
Und so ähnlich verhält es sich auch wenn einem 2 Paare reinlaufen,
bei dem ein Paar dann zwei Asse enthält. Man könnte nun versuchen,
auf ein Full-House zu spielen. Aber auch hier ist es deutlich sinnvoller
nur die beiden Asse zu halten. Die Chancen das zwei weitere Asse reinlaufen,
mögen auf den ersten Blick zwar gering erscheinen, aber sind definitiv
höher, als wenn man versucht sich ein schlecht bezahltes Full-House
zu schnappen. Insbesondere da
zumindest
häufig ein drittes Ass erscheinen wird. Das ganze sogar umso
dramatischer, je schlechter die PayOut Tabelle der Maschine ist ( zum Beispiel
den 8/5 Maschinen und dessen schlechten Full-House Payouts ). Also bei zwei
Paare immer nur die beiden Asse halten und immer (!) auf Sieg spielen. Mit
allem anderen wird man garantiert auf die Nase fallen.
Ausserdem, nicht mit 3 Karten auf einen Flush spielen. Es ist sehr beliebt, aber falsch ! Hat man 3 gleichfarbige Karten, sollte man sie nicht halten um auf einen Flush zu kommen. Das lohnt sich nicht, es sei denn, es sind 3 Karten die zu einem Royal Flush passen würden.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Feinheiten, aber diese Verfeinerungen im Spiel-System kann sich jeder selbst aneignen und die Chancen ausrechnen.
Und ganz WICHTIG: Man muss sich immer und jederzeit im Griff haben, wenn es um´s Zocken geht:
Warum, hängen in einem Vegas Casino niemals Uhren ? Weil Dir das Zeitgefühl verloren gehen soll beim Spielen. Deshalb kommt auch keinerlei Tageslicht in die Spielhalle, so muss man schon selbst auf die Uhr gucken um sich orientieren zu können.
Das sind bei weitem aber nicht alle Fallen, welche auf unsere Geldbörse im Vegas lauern. Das man auf dem Weg zum Buffet durch eine Armee von Slots wandern muss, ist hinreichend bekannt. Das an der Warteschlange Slots in Sichtweise platziert sind, auch.
Gefährlich sind aber nicht die paar Klimpergroschen, die man auf dem Weg zum Buffet verspielst, sondern der Alkohol, der gratis und in reichlichen Mengen den Zockern ausgeschenkt wird. Das ist nicht reine Nächstenliebe des Casino-Managers, sondern Mittel und Zweck um den Spieler in seinem Spielverhalten zu beeinflussen. Wenn Du $500 in der Tasche hast und damit vorhast, den ganzen Abend auszukommen, kann das nach 5 oder 6 Bier oder einigen Cocktails ganz anders aussehen. Spieler werden in der Regel unter Alkoholeinfluss wesentlich risikobereiter und spielen höhere Einsätze, als sie ursprünglich vorhatten. Man wird als leicht angetrunkener Spieler niemals von einem Black Jack Tisch verwiesen werden, da man vermutlich schlecht spielen wirst. Bei den Slots setzt man auf einmal $9 anstatt $2, der Geldautomat wartet schon ! Damit man das Casino keinesfalls aus Zigarettenmangel verlassen müsst, gibt es auch die oftmals gratis (allerdings nicht überall, ausser Du zockst wirklich ordentlich).
Auch ist das Heisslaufen sehr gefährlich. Zocker, die hohe Verluste erlitten haben, erleiden einen Ausstross von Neurotransmittern im Blutkreislauf. In dieser Stress-Situation versuchen Sie, einen hohen Verlust durch noch höhere Einsätze als zuvor wieder auszugleichen.
Basis-Tipps:
Übrigens, Gewinne sind Steuerfrei. Als deutscher Staatsangehöriger müsst Du keine Steuern zahlen:
Bei einem Gewinn von mehr als 1200 US-Dollar schlägt beim Amerikaner unweigerlich die Stunde des IRS, der amerikanischen Steuerbehörde. Dann müssen 30% des Gewinnes an den Fiskus abgeführt und später mit der Einkommenssteuererklärung verrechnet werden.
Bei den Angestellten der Casinos stellt sich daher eine gewisse Routine ein, bei der die deutschen Gäste auch gern aus Bequemlichkeit eingeschlossen werden. Wichtig ist für Dich : mit Deutschland und Österreich besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen, Du bist also explizit von der amerikanischen Steuerpflicht auf Casino-Gewinne ausgenommen. Daher unbedingt den Ausweis beim Zocken dabei haben und deutlich darauf hinweisen, das man kein US-Bürger ist und der Gewinn daher in voller Höhe auszuzahlen ist. Das Casino muss dann für Dich ein Formular ausfüllen, es hat die Kennung 1042-S. Du solltest auf jeden Fall darauf bestehen, denn viele Deutsche wurden auch schon abgespeist mit der Begründung, der 30% Abzug wäre Standard und da könne man nichts machen. Verlange zur Not nach dem Casino-Manager. Das spart Dir den Aufwand, später in Deutschland das Geld von der IRS wieder einzufordern. Oder man druckt sich vorsorglich schon vor der Reise den Income Code 28 <HIER KLICKEN> aus und hat das beim Spielen vor Ort immer dabei ( die meisten Deutschen Zocker haben das in Vegas immer dabei und ich diesmal auch... ) .
Generell keine Steuern fallen an auf Gewinne beim Black Jack, Baccarat, Craps, Roulette.
Abschliessend noch die Kartenbezeichnungen ( Poker ) im englischen. Denn das muss man drauf haben, da man beim Spielen in Las Vegas fast überall mit anderen Spielern ( meist Amerikanern ) locker ins Gespäch kommen wird, um dann anständig Fachsimpeln zu können: Auch sehr nützlich ( wie bei mir an Tag 3 wo ich ein paar jungen Mädels das Video-Poker Spiel grob erklären musste ): "Pik"-Karten nennt sich im eng. = Spades "Herz"-Karten nennt man im eng. = hearts
"Karo"-Karten nennt man im eng. =
diamonds "Kreuz"-Karten nennt man im eng. = clubs Ein "Bude" nennt man im eng. "Jack" Eine "Dame" nennt man im eng. "Queen" Ein "König" nennt man im eng. "King" und ein "Ass" nennt man im eng. "Ace" ( gesprochen "Ähsse" ) |
Das allerwichtigste ist aber immer, sich für den Abend ein klares Limit zu setzen. Wenn dieses verspielt ist, sollte oder muss man sogar aufhören ! Im Kern geht es auch bei den Automaten um den puren ungefilterten Spielspass und die Unterhaltung den man hat. Gewinnen macht Spass; kostenlos teure alkoholische Getränke konsumieren natürlich auch ( wobei das Casino diese ganz bewusst gegen den Spieler einsetzt, denn unter Alkohol macht man Spielfehler und Spieler die Spielfehler machen, bringen grösseren Profit ! ). Man sollte aber zu keinem Zeitpunkt den gesunden Menschenverstand aus den Augen verlieren. Und Las Vegas setzt wirklich alles dran, dass man diesen sehr nachhaltig verliert. Wer obiges beachtet und sich perfekt auf ein Spiel-System spezialisiert, wird dort aber einen riesen Spass haben !!!
Zurück zum Abend. Ich spielte
mir heute einen Video-Poker Wolf und gab alles. Das wurde auch zweimal mit
4 Assen ( einmal sogar das ganz dicke 2000 Coins Ding mit passenden Kicker
) belohnt, was wirklich selten in so kurzer Zeit ist.
Machte alles in allen richtig Laune und Cocktails habe ich auch wieder nach Optik bestellt. Also geschaut das die anderen so süffelten und einfach gefragt ob ich das gleiche auch habe kann. Nichtmal der Name der Drinks hat mich interessiert, wobei einiges aber nicht wirklich nach meinem Geschmack war und irgendwann wieder das gute alte teure Holländische Import-Beer herhalten musste.
Gegen 02:45 Uhr morgens ( und einigen kleinen Spielpausen ) war ich dann so erschöpft, dass ich beschloss noch etwas 4 Card Keno zu spielen. Also auf den 80 Feldern; auf Karte 1 vier Zahlen gewählt; auf Karte 2; fünf Zahlen; Karte 3 fünf Zahlen; und Karte 4 sechs Zahlen. Und ich trau mich kaum zu schreiben was nach 10 Minuten passierte. Die 6 Zahlen auf der vierten Karte wurden komplett getroffen obwohl noch Kugeln ausgespielt wurden. 1768 Coins gewonnen, mit 4 Coins Einsatz ( 1 Coin Bet pro Karte ). Ich ägerte mir den Hintern ab und fragte mich "Micha, die Idiot...wieso hast Du nicht 7 Zahlen genommen ?! ). Nunja, alles pures Glück und 6 Zahlen zu treffen empfand ich schon als sehr geil. Danach spielte ich noch etwas weiter und beschloss einen Teil von der Kohle in Video-Slots zu ballern. Es machte zwar Spass und war Spannend, aber lief richtig schlecht...
Nunja, alles in allem nichts gewonnen, aber auch nichts verloren. Dafür aber "gut Breit", denn der viele Alkohol liess mich nun gegen fast 4 Uhr langsam schwächeln und verständlich reden ( denn man sabbelt immer mal wieder mit den anderen Spielern ) konnte ich auch kaum noch richtig.
Das war also das Zeichen schnell ins Bett zu gehen. Fast hätte ich meine High-Roller Spielerkarte in der Slot-Machine vergessen, denn nach 5 Metern fiel mir das zum Glück noch ein, sodass ich schnell wieder zurück bin, meine Karte aus dem Slot ziehen und bunkern. Dann ging es so schnell wie möglich zurück in mein Zimmer um mit klingelnden Ohren ins Bett zu hüpfen.
War alles in allem mal wieder ein supertoller nett abwechslungsreicher Tag und die Dosierung genau nach meinem Geschmack. Hat mir viel Spass gemacht und hatte zum Schluss den richtigen Vegas-Zocker Kick, ohne das man dabei Federn lassen musste. Nun kann Tag 12 kommen...
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