© 1997-2009 by M.Perlitschke |
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Vorwort:
Da ich letztes Jahr auf meinem September/Oktober-Ausflug nicht wikrlich viel
Geld ausgegeben hatte und mir die Glücks-Göttin Fortuna in Las
Vegas hold war, konnte ich dieses Jahr 2009 ganz entspannt angehen ohne
grossartig irgend etwas zu planen. Aber wenn ich dieses Jahr losfliege, dann
wieder min. 3-4 Wochen und das erneut allein, da ich mittlerweile die grossen
Vorteile und hohen Erholungswert sehr zu schätzen gelernt habe.
Natürlich gibt aber auch ein paar Nachteile, wenn ich da an meine Hikes
und die Gefahren denke. Aber die Vorteile liegen klar auf der Hand. Da die
Finanzkrise immer verrücktere Auswüchse in den USA annimmt ( und
dabei ist die ganze Welt mit reinzureissen ), hat das auch direkte Auswirkungen
aus die Preise wie zum Treibstoff; Flugpreise und Hotelpreise. Schon ende
Februar 2009 war das Preisniveau dann so dermassen niedrig, dass ich für
das Frühjahr 2009 zuschlagen musste. Das heisst also, ich habe mich
für 3 1/2 Wochen USA-Urlaub im Wonnemonat "MAI" entschieden. Zeitlich
somit genügend Luft neues zu entdecken und vorhandenes zu vertiefen.
Was habe ich in diesen 3 1/2 Wochen geplant ?
Eigentlich habe ich keine konkrete Planung. Nur Dinge die ich noch unbedingt durchführen möchte. Da wären zum Beispiel: Endlich mal einen Hike runter in den Grand Canyon; ein Permit für die "The Wave" ergattern und den gigantischen Seiten-Canyon ( Side-Step Canyon ) am Wahweap-Wash erkunden. Ansonsten stehen auch so Dinge wie der Joshua Tree National Park ( samt Key Ranch Tour ); Red Mointain Valcano; der Cathedral Gorge State Park im Norden Nevadas; evt. Death Valley (sofern da noch die 2009er Frühjahrsblüte toben sollte); Grand Basin National Park; und an der Mexikanischen Grenze den "Sonoran Desert Natl. Mon,; Ironwood Forrest Natl. Mon.; Saguaro Nat.Park; Chricahun Natl. Mon.; bis rein vorbei an El-Paso also New Mexico zum White Sand Natl. Monument. Von dort aus Richtung Rockeys um vorbei an Santa Fe zum Chaco Canyon Hist. Park zu fahren. Geplant ist auch Utah und Escalante ( Zebra Canyon und Burr Trail ). Also eine ganze Menge möglicher Optionen sind vorhanden um die Tage mit spannenden und hoffentlich schönen Inhalten zu füllen.
Vorbereitungen:
Da ich nicht nur 3 1/2 Wochen in der Wüste herumstiefeln möchte,
und Las Vegas das letzte mal etwas "kurz" kam, beschloss ich diesmal 5
Übernachtungen (inkl.
Anreisetag)
in Las Vegas zu verbringen ehe ich meine Tour starte und am Ende der Tour
nochmal 3 Übernachtungen also zwei komplette Tage Vegas einzustreuen.
Dank der Finanzkrise und der am Boden
liegender
Preise in dem Zeitfenster ( 04 Mai bis 27 Mai 2009
) und mittlerweile schwächenden Las Vegas ( die Besucherzahlen
sind um fast 40% eingebrochen und Grosskonzerne wie MGM oder TRUMP schlittern
in die Insolvenz ) kann man sich das prima gönnen. Apropoo "gönnen".
Natürlich habe ich mir auch ein traumhaftes Show-Ticket für den
"Cirque Du Solei" und die Show "O" im Bellagio im Internet zu einem
sensationellen Preis und Sitzplatz in der dritten Reihe vor der Bühne
(Wet Seat) für günstige 128.75 US$ (98 Euro) besorgt. Denn
die Zeiten wo die Show Monate im vorraus ausgebucht war und es keine Tickets
gibt sind nun dank der Finanzkrise vorbei. Ein 170 US$ Ticket also für
128.75 US$ ( >25% Ermässigung ). Und das direkt gebucht für
eine kruzfristig laufende Show ( also in wenigen Tagen ).
Da habe ich schon jetzt beste Laune und diese hatte
ich auch vor knapp 20 Jahren. Was das eine mit dem anderen zu tun hat ? Nun
kommt die Stelle mit einem
obligatorischen Video. Ich war damals immer mit der Videokamera in den
USA unterwegs und wurde auch promt vom US-Virus infiziert.
Und seinerzeit filmte ich mir meiner Videokamera sehr viel und wie auch
heute noch, stand natürlich auch Blödsinn und Quatsch auf dem Programm.
Unter anderen ist mir vor ein paar Tagen ein fast schon historisches
Videodokument in die Hände gefallen, wo ich noch ein Heavy Metall
Jüngling mit vollem Haupthaar und 25 Kilogramm weniger auf den Knochen
war. Am Ende meiner Urlaubs-Videos stand immer einen höchst schwachsinniger
"Gag" resp. "Quiz" an. Da soll nochmal jemand sagen, dass mich Las Vegas
fertig gemacht hat. NEIN, ich war schon immer ein bisschen "gaga" und "komisch"
drauf. Wer sich nun noch traut und auch unverfrohren genug ist, klickt rechts
in den TV-Monitor oder einfach <<< HIER
KLICKEN>>>...
Übrigens, den Hut habe ich immer noch. Hier links im Bild mal im Verleich mein Zu"stand" 2009. Ja, ich gehöre scheinbar irgendwie nach Vegas. Dort rennen nämlich alle verrückten der Welt herum...smile...
Anfang 2009 legte ich mich also auf die Lauer und wie oben schon geschreiben schlug ich mit dem Flug Ende Februar recht kurzfristig zu. Die Hotelbuchungen kamen dann Wochen später ( noch kurzfristiger ) und den Mietwagen buchte ich nach Sichtung der Preisschwankungen fast schon Last Minute. Hier nun die Details:
Buchung des Fluges ( und fast verpennte
elektronische Sitzplatzwahl ):
Wie oben schon beschreiben, beobachtete ich bei KLM;
Lufthansa und div. anderen Airlines die Preissituation seit Dezember 2008
genaustens. Und Anfang 2009

im Februar fielen die Preise recht
dramastisch. Aufgrund der Fiananzkrise brachen die Passagierzahlen ein; der
Treibstoff für die Flugzeuge wurde billiger und dei Airlines waren zum
handeln gezwungen. Das bedeutet: Man muss den Kunden "schnäppchen" unter
die Nase halten, damit diese zuschlagen. Besonderes Augenmerk legte ich aufgrund
der exellenten Erfahrungen vom letzten Jahr auf "KLM / Northwest Airlines"
und das heisst in Zahlen: Der Preis ermässigte
sich vom Dezember 2008 bis Ende Februar 2009 von 739 Euro auf 456 Euro.
Das war dann so günstig, dass ich einfach zuschlagen musste.Der Flugverlauf
entspricht fast exakt dem von 2008 und der Preis war wie gesagt sensationell
günstig. Hier die Daten:
HINFLUG: HAMBURG um 06:25 Uhr nach AMSTERDAM mit Ankunft
um 07:30 Uhr. Weiterflug von AMSTERDAM 180 Min. später um 10:30 Uhr
nach DETROIT mit Ankunft um 12:50 Uhr ( Ortszeit ). Von DETROIT dann um 15:14
Uhr weiter nach LAS VEGAS. Ankunft in Las Vegas um 16:44 Uhr ( Ortszeit ).
Rückflug diesmal gegen Mittag ( 14 Uhr ) sehr ähnlich aber über
ST.PAUL in Inneapolis mit jeweils 95 Minuten um das Gate nach Amsterdam zu
wechseln und in Amsterdam nochmal 60 Min. um nach Hamburg zu fliegen...und
das für nur 456 EURO!!!!
Der Flug war somit im Sack, nur eines machte mich stutzig. Meine
Sizplätze waren nur für den Hinflug vergeben worden und alles andere
war "not assignet". Ich ging davon aus das sich das im Laufe der Wochen
automatisch ändern wird und nun Tage bevor es losgeht, hat sich immer
noch nichts an diesem offenen Sitz-Status geändert. Also ging ich mit
meiner E-Ticket Nummer auf die Website von Northwest Airlines ( übrigens
klasse gemacht und schon übersichtlich ) und staunte nicht schlecht,
dass ich
nun schon weit vor den eigentlichen Flugtermin für alle Flüge meine
Sitzplätz ändern konnte und auch für die "not assigned"
Rückflüge frei Schnautez auswählen konnte. Da ich die Maschinen
und Bestuhlung von meinen Flügen im letzten Jahr perfekt kannte, wusste
ich was zu tun ist resp. welche Plätze optimal sind. Und ich habe für
alle Flüge die für mich perfekte Wahl getroffen und meine für
den Hinflug schon reservierten optimiert und die für den Rückflug
noch nicht zugewiesenen so ausgesucht, dass die fast dem Zustand meiner tollen
2008 Erfahrungen entsprachen.
www.seatguru.com musste ich diesmal
nicht bemühen, wobei das bei Northwest auch super geregelt ist mit dem
verändern der Platze. Hier die Ergebnisse meiner Platzwahl für
die 4 langen Flüge. Kleiner Tipp: Sobald man das E-Ticket hat, kann
und sollte man loslegen und sich die vermeindlich besten Plätze sichern
! Ich war natürlich im Vorteil da ich die Situation und Maschinen von
meinem Urlaub aus dem letzten Jahr gut kannte, aber nicht wusste das man
die schon nach erhalt des E-Tickets sichern konnte. Das lief sozusagen in
letzter Sekunde und war eher ein Zufall:
Links sieht man die beiden Langstrecken-Maschinen auf der Strecke Amsterdam - Detroit - Las Vegas. Meine Sitzplätze habe ich mit roten Pfeilen markiert. In beiden Fliegern wurden mir Sitzplätze direkt am Fenster zuteil. Einziger Nachteil in der grossen Boing 747-400 ( ganz links ) ist das ich sehr weit hinten sitze und von diesem Platz die Video-Monitore nur schlecht zu sehen sind. Ausserdem habe ich den Sitzplatz zwei Reihen nach hinten verlegt, sodass ich nun in einer "2er" Reihe sitze.
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Rechts oben sieht man die beiden Maschinen auf der Strecke Las Vegas - Minneapolis - Amsterdam. Diese Plätze musste ich mir selbst Online aussuchen (s.o.) und habe mich auch an den tollen Plätzen vom letzten Jahr orientiert. Im dicken Brummer ganz rechts wieder weit hinten, aber mit eigenen Monitor und am Fenster nur 2 Sitze. Ergo: Auf allen 4 langen Flügen garantiert keine Poor-Seats.
Buchung des Mietwagns:
Natürlich
muss auch wieder ein Mietwagen her, schliesslich möchte ich eine Rundreise
durchführen auf der viele Meilen zurückgelegt werden sollen. Der
Spritpreis für eine Gallone Benzin ( sind fast 4 Liter ) hat sich dank
der Wirtschaftskrise auf unglaubliche 1.89-2.00 US$ ermässigt. So billig
wie seit 10 Jahren nicht mehr. Da ist dann auch die eine oder andere Extrameile
mehr drin, denn in den letzten
Jahren war
der Treibstoff ein immer wichtiger und kritischer Kostenfaktor ( im Vergleich
zu Deutschand zwar eine Lachnummer, aber das läpperte sich trotzdem
zusammen ). Das ist nun erstmal vorbei und auch sehr gut so. Da ich von Montag
dem Tag meiner Ankuft erst Freitag Las Vegas den Rücken kehren werde,
beschloss ich von meinen Erfahrungen der letzten Jahre angetrieben, erst
zwei Tage später am Mittwoch den Wagen für 3
komplette Wochen zu übernehmen. Auch diesmal wurden alle
möglichen Anbieter abgeklappert/beobachtet und
erneut war HERTZ! mal wieder der günstigste
und erste Wahl ( gebucht übrigens mittels ADAC Rabatt-Code aber diesmal
direkt bei Hertz und nicht dem mittlerweile sehr fehlerhaften wackeligen
ADAC-Portal ! ). Ich habe seit meiner Flugbuchung also ein paar Wochen die
ständig schwankenden Miet-Preise ( zwischen 420
und 490 Euro ) aufmerksam beobachtet und schlug dann bei exakt 460
Euro -also der goldenen Mitte- zu. Nicht ganz so günstig wie im letzten
Jahr, aber im direkten Vergleich zu allen meinen letzten bisherigen
USA-Ausflügen seit 2003 zu einem durchaus anständigen und nach
wie vor anständigen Preis. Gebucht wurde wieder mal die kleinste
Wagen-Kategorie und da ich immer 1-2 kostenlose Upgrades die letzten Jahre
vor Ort erhalten habe, spekuliere auch auch diesmal auf ein grösseres
Fahrzeug. Falls das nicht klappt, kann ich vor Ort ja immer noch spontan
ein paar Dollars für was grösseres und besseres zuzahlen...
Buchung der Hotels:
Da
ich in erster Linie eine Rundreise plane, müssen nicht viele feste
Reservierungen vorgenommen werden, da unterwegs spontan gesuchte Motels herhalten
müssen. Allerdings starte und beende ich meine Reise
aufgrund
des Ankunfts/Abflughafen "LAS VEGAS"
in selbiger Stadt. Da liegt es quasi auf der Hand, dass ich die ersten 5
Nächte und die letzten 3 natürlich in LAS VEGAS am Strip verbringen
werde. Ich beobachtete also die Preissituation meines Lieblings-Hotels
(-STRATOSPHERE- Las
Vegas direkt am Strip ) eine Weile und erwischte im März echte
Sahneschnäppchen was die im Keller liegenden Zimmerpreise angeht. Zwar
hat sich die Resort-Fee pro Tag von 5 US$ auf 7 US$ leicht erhöht, aber
um diesen Faktor bereinigt musste ich bei diesen Sonderangeboten im März
einfach zuschlagen. Billiger und Besser kommt man in Vegas nunmal nicht unter
und ich muss auch nicht in so einem 5 Sterne Nobelschuppen die paar Stunden
welche ich im Zimmer bin nächtigen. Das Strat und die 40% reduzierten
Preise passten und waren so sensationell günstig wie noch nie. Da heisst
es: Kreditkarte rauskramen und die Sache bei solch abgedrehten
Schnäppchen-Preisen ( die gut die Probleme und das ausbleiben der
Gäste in Vegas aufzeigen ) zementieren:
Die ersten 5 Nächte nach der Ankunft in Vegas:
Die letzten 3 Nächte vor dem Rückflug:
In Summe 8 Übernachgungen für im Schnitt 43.87 US$ ( 33 Euro ) pro Nacht. Muss man da noch lange überlegen ? Natürlich nicht !!!
Ende April flog mir sozusagen in allerletzter Sekunde noch ein Email-Angebot
des Aquarius Hotel/Casino Resort in Laughling/NV in meinen Email-Briefkasten.
Und das zu
Rates
welche mich extrem aufhörchen liessen. Eine teure
Wochenend-Übernachung ( Freitag und Samstag ) sollte jeweils
nur 59.99 US$ kosten und die Rest der Woche
unglaubliche 29 US$ und das für die neuen
frisch rennovierten Zimmer. Eigentlich hatte ich nach meinem Vegas-Stay im
Stratosphere vor, meine Rundreise anzutreten aber...
... "Hey, ich habe Urlaub" und will mich auch auch entspannen ( wo das passiert ist mir prinzipiell egal ). Also beschloss ich in quasi letzter Sekunde diese Ausnahme-Angebot wahr zu nehmen und nach einem Wetter-Check wenige Tage bevor es mit der Reise losging eine Kombinations-Lösung zu ersinnen.
Also Vegas nach meinen 5 Nächsten zu verlassen um direkt 3:30 Std. in südlicher Richtung nach Kalifornien zum "Joshua Tree National Park" zu fahren; dort dann den kompletten Tag zu verbringen und Abends nach Einbruch der Dunkelheit dann ca. 2:30 Std. wieder nach Norden und Laughlin zu fahren um dort zwei Nächte im Aquarius zu verbringen.
Also buchte ich eine Wochenend-Nacht für nur 59.99 US$ und eine weitere drauffolgende ( den preiswerten Sonntag auf Montag ) für nur 29,99 US$ zu dem links im Bild stehenden Sondern-Angebot. Aber auch nur weil ich die neuen Zimmer dort vom letzten Jahr her gut kannte, denn das ist ein echtes Sahne-Schnäppchen.
Ich muss aber dazu schreiben, so kurzfristig sehr viel Glück gehabt zu haben, denn viele Kombinationen inform der 2 Betten-Zimmer waren schon "SOLD OUT". Aber mit einem Zimmer und nur einem King-Bett hatte ich Glück und das freute mich natürlich sehr.
Und wieder einmal zeigte sich, wie enorm wichtig und sinnvoll es ist, sich in die Newsletter der Hotels einzutragen, denn regulär gebucht über die normale Hotel-Website waren die Zimmer zum einen garnicht mehr verfügbar und wenn zwar auch etwas reduziert, aber nicht in diesem unglaublichen Umfang. Und das Aquarius welches letztes Jahr für 20 Millionen US$ eine Rennovierung erhalten hatte, investierte seit meinem letzten Besuch weitere 20 Millionen US$ um nun noch mehr Zimmer hübsch aufzumöbeln und auf den aktuelles Stand zu bringen. Das gilt übrigens auch für die Flure und andere Dinge. Ich kann das wirklich sehr empfehlen und hatte auch schon in den letzten Reisetagebüchern beschrieben wie prima das dort ist. Zentraler und besser kann man in Laughlin/Nevada nur schwerlich unterkommen !
Hier nun die Details dieser spontanen extrem kurzfristigen
Hotel-Buchung:
Zusammen mit den Steuern von noch 9% ( diese werden übrigens ab dem 1 July 2009 in Nevada und anderen Bundesstaaten der USA um 3% auf respektable 12 % erhöht ! ) macht das bei dem aktuellen Wechselkurs ein Übernachtungspreis von ca. 37 Euro pro Nacht. Also da darf man durchaus von einem erstklassigen Preis/Leistungsverhältnis sprechen. Übrigens, diese Reservierung ist auch bis 48 Std. vor Ankunft kostenlos stornierbar. Perfekt !
Meine mitgeführten elektronischen Spielzeuge und sonstige Dinge die nützlich und wichtig sind:
So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen habe ich so nun auch zwei Festplatten unterwegs dabei ( X-Drive II 2160 & Eee PC ) und zum zweiten kann ich einen Grossteil meines Papierkrams zuhause liegen lassen, da alles in diesem kleinen Notebook steckt. Und man kann damit richtig schön alles machen was man auch mit einem vollwertigen Laptop anstellen kann. Inkl. dem Vorteil der gigantischen Akku-Laufleistung und geringen Grösse und Gewichtes. Der ist so klein das man dieses "Baby" unterwegs absolut nicht nervt oder gar störend wirkt. Selbst das Netzteil ist so winzig klein, dass man sich fragt, wie das überhaupt funktionieren kann. |
Telefoniert wird erneut mit einem Tribandfähigen und zudem
sehr schnellen
"MDA-II"
Smartphone welches ich mittels aktueller deutschen
Windows Mobile 6.1 Firmware in das Jahr 2009 katapuldiert habe und nun
somit Top-Aktuell ist. Da dieses Gerät nebenbei auch ein vollwertiger
PDA darstellt, nutze ich es auch mit einer sehr schnellen 54kbps SD-Wlan
Karte, um kostenlos unterwegs im Internet zu surfen; meine Lieblings-Newsgoups
zu syncronisieren und natürlich auch Email-Technisch alles im Griff
zu haben. Alles kostenlos, da es in den USA
an jeder Ecke und jedem Hotel/Motel kostenlose Hotspots
Zu obiger Kombination aber noch ein paar Worte: Wo damals mein schnarchiger
Yakumo PDA mit seinem eingebauten GPS-Receiver mitunter 12 Minuten bei Kaltstart
für ein Sat-Lock
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Kartenmaterial
in Papierform habe ich natürlich auch noch mit dabei ( neben einer Vielzahl
an TOPO-Maps und GPS-Koordinaten ) und die habe ich mir seinerzeit
hinterhergeschmissen
( auch Karten des amerikanischen AAA-Automobilclubs ), welches sich auf Reisen
exellent bewährt, so man denn mal in die Verlegenheit kommen sollte
reinzuchauen. Zusätzlich auch noch eine AAA-Card ( das ist der amerikanische
Automobil-Club ) welche zusammen mit der ADAC-Karte in Hotels;
Vergnügungsparks; Shopping-Centern; Hubschrauberflügen; Touren
etc.p.p. zu min. 10% Extra-Rabatt führt. Ferner habe ich mir den schon
2003 gekauften und oft genutzten und mittlerweile total zerfledderten
"Hildebrand´s ROAD ATLAS USA
the West" ISBN-Nummer: 3-88989-174-8 als Sicherheit mitgenommen. Der
gehört übrigens zu den Besten die ich kenne und sollte für
jeden USA-Touri Pflichtprogramm sein ! Und da ich plane runter in den Grand
Canyon zu wandern, habe ich mir bei Lidl zeitlich exakt passend am 08 April
für nur 14.99 Euro noch zwei herrlich schöne Alu Hiking-Sticks
organisiert. Diese werden mir unterwegs bei meinen Wanderungen hofffentlich
gute Dienste leisten und falls widererwarten nicht, werde ich die in den
USA einfach wegwerfen. Die Verarbeitung und die Funktionalität wirkt
jedenfalls nach ersten Tests sehr gut und die lassen sich auch super mit
Schekeln seitlich an meinem Rucksack anbringen, sodass ich diese -just in
case- immer und jederzeit am Mann habe. Bin schon jetzt gespannt, wie die
sich im harten Wüstenklima und Canyons schlagen werden, denn das fehlen
solcher Sticks war im letzten Jahr ein kleinen Problem bei meinem Hikes.
Ich hoffe diese Billig-Dinger erleichtern diesmal so einiges. Insbesondere
runter und wieder rauf in den Grand Canyon könnten die eine wertvolle
Hilfe sein...
Hier noch zwei Detail-Fotos:
Für nur 15 Euro jedenfalls mehr als ok und besser als nichts, soweit wie ich das beurteilen kann. Die Praxis wirds letztendlich zeigen, wie nützlich diese Sticks sein werden. Übrigens: Die passen eingeklapopt gerade so diagonal eingelegt in meinen Koffer. |
Abschliessend sind natürlich noch die üblichen
Basis-Versicherungen wie eine
Auslandsreisekranken-Versicherung für 9 Euro superwichtig. Diese musste
nicht extra abgeschlossen werden, da sich meine
automatisch
jedes Jahr verlängert ( 1 Jahr Laufzeit bei 90 Tagen im Ausland ; sehr
praktisch !). Eine Reiserücktrittsversicherung für 30 Euro ( bis
1000 Euro
Versicherungssumme
für den Non-Refundable Flug & Hotelbuchungen ) wurde auch
abgeschlossen. Um das ätzende und nervige Getüddel mit den PrePaid
Phonecards und dessen schlechten Sprachqualität vor Ort vergessen zu
können, habe ich mir wieder von
Cellion eine amerikanische SIM-Karte
mit US-Telefonnummer ( natürlich mit standesgemässer LasVegas
702-Vorwahl ) für mein Triband-Handy zuschicken lassen, sodass ich
überall in den USA unter meiner eigenen US-Rufnummer für meine
Freunde und Bekannte in Deutschland und den USA preiswert erreichbar bin
und auch abgehende Gespräche nach Deutschland bezahlbar bleiben ( innerhalb
der USA ohnehin günstig ). Denn mit meiner deutschen Alice-SIM
Karte würde ich in den USA arm werden. Natürlich habe ich
auch den im letzten Jahr schon genutzten noch gültigen Annual Pass 2008
( National Parks Pass ) mit dabei, welcher sich schon im lezten Jahr bezahlt
gemacht hat. Auch sehr wichtig ist, das man einen Maschinenlesbaren Reisepass
und eine angemessene Kombination aus Cash in US$ und natürlich Kreditkarten.
Hierzu habe ich mit als zweite Kreditkarte zu meiner ohnehin vorhandenen
VISA-GOLD noch die kostenlose MASTERCARD von Karstadt als Not-Reserve Kreditkarte
dabei.
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| Zeitrahmen | 04.05.2009 bis xx 27.05.2009 ( 23 komplette Nächte ). Ankunft in Deutschland 28.05.2009 |
| Übernachtungen | 23 Übernachtungen. Preis pro Nacht im Schnitt 48.65 US$ ( inkl. aller Steuern ). |
| Gefahrene Kilometer | 6022 gefahrene km ( 3742 Miles ) |
| Fahrzeug | Nissan Altima 2.5S mit 175 PS ( siehe Bild oben ! ) |
| Kraftstoffverbrauch | 120 Gallonen resp. 454 Liter. Kraftstoffverbrauch pro 100km ca. 7,5 Liter. Kraftstoffkosten in Summe: 246.78 US$ |
| Kraftstoffpreis | ca. 1.99 bis 2.49 US$ für eine Gallone ( 3,74 Liter ) Kraftstoff. Umgerechnet ca.39-48 Euro-Cent pro Liter ( davon 1% Tankgutschrift durch VW-VISACARD )! |
| Wechselkurs (US$) | US-Wechselkurs 1.31 bis 1.40 US$ für 1 Euro ( hier klicken um den aktuellen Kurs zu sehen ). |
| Geschossene Photos | Es wurden in Summe 4917 Bilder mit der Canon Powershot G7 ( 10 Megapixel ) geschossen und davon ca. 2660 Bilder in dieses Reisetagebuch eingebaut. Zusammen mit einigen Kamera-Videos in VGA und 30FPS liefen ca. 34.6 Gigabyte an Daten gesichert auf einem X-DriveII auf. |
| Essens/Getränkekosten | ca. 15 US$ pro Tag |
| Sonnenstunden & Temperaturen | ca. 11-12 Stunden pro Tag bei Temperaturen von minimalen 5 Grad morgens in Höhenlagen bis maximal 45 Grad Celsius. In der lezten Reisewoche war das Wetter leider etwas schlechter, dafür die ersten beiden Wochen für diese Jahreszeit deutlich zu warm. Es wurden Hittze Rekord-Werte für den Mai erzielt aber auch was die Niederschläge anging an Rekordmarken gekratzt. Extreme Wetterbedingungen aber unterm Strich ging das alles in Ordung. |
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