© 1997-2009 by M.Perlitschke |
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Samstag, der 09 Mai 2009:
Gegen 08:30 Uhr rappelte der Wecker. Völlig erschöpft und wie durch
den Wolf gedreht sonderte ich erstmal meine Gicht-Front, also den angeschwollenen
immer noch heftigst schmerzenden linken Fuss. Aber der Schmerz war mittlerweile
soweit im Keller, dass ich mittlerweile nicht noch mehr Schmerztabletten
einwerfen musste, denn die hatte ich in der Nacht ja wie Candy´s
weggenascht um überhaupt irgendwie in den Schlaf zu kommen. Das
Eis und die Tabletten hatten zumindest soweit gewirkt, dass ich ein paar
Stunden Schlafen konnte. Immerhin !
Ich humpelte also im OPA-Modus mit riesigen Augenringen ( so gross wie Trekkerreifen ) unter die Dusche und danach verpasste ich mir erstmal eine heilige Salbung, denn wenn der Fuss doch noch explodieren sollte ( so in etwa hat sich das in der Nacht angefühlt ), möchte ich zumindest mit meinem eingecremten Leichnahm ein paar Punkte bei der Vegas-Leichenbeschau sammeln. Frei nach dem Motto: "Ja, ein gepflegtes Euro-Bürschen haben wir hier liegen, aber nun ziehen wir uns einen Schokocrossi aus dem Kühlfach und legen das Gicht-Zerfressene -Perlitschke-Etwas- wieder auf Eis...". Ferner habe ich mal nach dem Duschen ein Foto von meiner geschwollenen linken Gicht-Mauken erzeugt. Wer es sich zutraut oder einfach mal kotzen möchte, darf sich das links durch einen -klick- in das kleine Bildchen grösser bestaunen. Übrigens, der linke Zehnagel ist NICHT UNGEPFLEGT, sondern das überbleibsel einer kleinen Abrissaktion bei einem Bekannten, dem ich selbstlos half seinen beschissen schweren Gusseisenen Ofen zu zerlegen und aus dem 5 Stockwerk nach unten zu schleppen. Dummerweise fiel mir dieses Monster auf den Fuss und der grosse Zeh wurde vom Ofen fachgerecht inkl. Knochen der in etliche Teile zerbröselte zermatscht. Einige Wochen später gab es dann noch eine Blutvergiftung ( weil sich das Mistvieh wie üblich bei meinem Glück entzündet hatte ) hinzu und der Gang zum Chirogen der mir dann den Zehnagel entfernte und den ganzen eiternden Rotz-Zeh aufschnitt. Das ist nun 25 Jahre her und der Nagel erinnert mich immer dadran, wie Hilfsbereitschaft in Turnschuhen "belohnt" wird...jaja, manchmal ist man einfach zu dämlich....
Ich schweife wieder ab, drum zurück zum Thema. Gegen 09:30 hatte ich es geschafft meinen Fuss in die Schuhe zu prügeln und ich eierte vorsichtig runter ins Buffet, denn die Schmerzen liessen nach und folglich musste wieder "GIFT" inform eines brachialen Frühstücks nachgeführt werden. Wenn ich da schon nicht an den schmerzen im Zeh krepiere, dann wenigstens an einem Schlaganfall mit einem Cholesterin-Spiegel der alle US-Rekorde sprengt....smile...
Und da ein solcher Gift-Cocktail etwas Zeit braucht um in den Körper gepresst zu werden, verliess ich eine weitere Stunde später wieder das Stratosphere PLATE-Buffet. Mein Gott, wie ich diesen US-Grossangriff auf meine Geschmacksknospen liebe. Viel verdient haben die an mir aber nicht, wenn ich bedenke, was dort alles verputzt wurde.
Nun zeigte das Zeiteisen 10:30 Uhr und es war an der Zeit schleunigst ins Zimmer zu kommen um meine Sachen zu holen und Vegas "Good Bye" zu sagen. Da ich gestern schon vorgepackt hatte, ging das natürlich auch wieder alles extrem flott und wäre ich beim Bund gewesen, hätte ich wohl im "Schnell-Turbo-Packen" vom Spiess eine "Siegermedaillie" erhalten. Da ich mit dem Zimmer und der Sauberkeit die letzten Tage extrem zufrieden war, hinterliess ich noch ein kleinen Danke-Schön-Zettel fürs Housekeeping auf den ich einen 10 US$ Schein packte. Da lass ich mich nicht lumpen, insbesondere da die Damen nicht wirklich viel verdienen und ich die Tage zuvor mit 1-2 US$ pro Tag als Trinkgeld fast schon ein bisschen knauserig war.
Nun wurde es etwas unangenehm, denn ich rollerte mit meinem kompletten Gerödel durch das Casino zur Lobby um dort auszuchecken. Es hiess nach 5 Minuten "NEXT" und weitere 120 Sekunden später war ich meinen elektronischen Zimmerschlüssel los und hielt die Quittung in der Hand. Da die 224 US$ nach einer kurzen Prüfung stimmten, hiess es nun zum Parkhaus und meinem treu wartenden Nissan humpeln...oder war es doch eher ein ungeschicktes "hineiern" ?!
Die fahrt von Las Vegas nach Laughlin:
Draussen im Parkhaus knallte man -mal wieder- gegen eine Wand aus sehr heisser
Luft. Ufff.....das wird heute also ein heisser Tag für mich und meinen
linken Fuss. Nachdem nun alles im gigantischen Kofferraum verstaut war,
programmierte ich meinen MDA-II Smartphone mit den Koordinaten von Laughlin.
Da finde ich zwar auch ohne hin, aber ich schätze es sehr zu wissen,
wann ich mein Ziel erreichen werde.
Also erweckte ich die schlafenden 6 Zylinder dieser Mörderkarrre
per Knopfdruck auf den Button "START" und kurbelte mich aus dem Parkhaus
raus um der Security ganz unten bei der Ausfahrt noch den Papst zuzuwerfen.
Dannach ging es auf den Strip; links die Sahara Ave runter; dann wieder rechts
bis zur Auffahrt auf den US-Highway 93/95 welcher einen letztendlich nach
Boulder und dem Hoover-Staudamm führt. Kurz vor Boulder ging es dann
rechts ab auf die US-Highway 95 und den Veterans-Memorial Highway, also direkt
nach Süden. Nach einigen Meilen dort weiss man auch warum dieser Highway
so heisst, denn
jede
Meile ist einem anderen Krieg resp. den Veteranten dieses Krieges gewidmet
worden. Und wenn man da so längseiert und die vielen Schilder und Abschnitte
sieht, hat man fast das Gefühl, dass die USA im Sachen "Krieg spielen"
zur klaren Nummer eins in der Welt zählt. Als trost belibt uns Deutschen
nur, zumindest die schrecklichsten aller Kriege entfacht zu haben. Ein mindestens
genauso unrühmlicher Rekord wie das was da auf dem Veterans-Memorial
Highway zelebriert wird.
Durch den kleinen Ort "Searchlight" fuhr ich ganz vorsichtig, da ich weiss das dort die Cops mit Radar ständig auf der Jagd sind um das Staatssäckel mit Opfern zu befüllen. Denn die Strecke lädt zu rasen förmlich ein. Auch in der Stadt "Seachlight" durch die der Highway führt. Wer da durchfährt, sollte auf der Hut sein und es nicht übertreiben um da nicht ein Speeding-Ticket zu kassieren. Nach ca. 55 Meilen auf dem Highway 95 hiess es dann links auf die NV-163 abbiegen um dann die letzten 20 Meilen bis Laughlin abzumetern. Die letzten 10 Meilen finde ich jedesmal superinteressant da es dort ausschliesslich bergab geht und das ganze gekurve mit Speed richtig viel Spass macht. Und dann sah ich unten im Tal den Colorado River und Laughlin, mein Ziel !
Übrigens: Von Vegas bis Laughlin sind das knapp 100 Meilen resp. nur 1:40 Std. zu fahren....
Auf dem Casino-Drive hatte ich wieder mein Heimspiel, denn in Laughlin fühlte ich mich irgendwie immer als wenn ich nach Hause komme. Eine extrem vertraute und sehr übersichtliche Stadt direkt am Colordo-River gelegen, die ich mittlerweile sehr mag. Über Laughlin habe ich ja schon in meinen anderen Reisetagebüchern einigens geschreiben, drum verkneife ich mir das hier und jetzt.
Das Aquarius war schnell lokalisiert und wie ein alter Zocker-Hase musste ich nicht lange suchen um zu wissen wie man am schnellsten ins Parkhaus kommt und wo da die besten Parkplätze sind. Übrigens: Die Temperatur hatte mittlerweile mächtig zugelegt, denn hier unten in Laughlin brannte sozusagen die Luft mit knapp 104 Grad Fahrenheit. Das ist so heiss, dass es einem quasi die Luft raubt und man froh ist, dass im Auto eine sehr effizient arbeitende Klimaautomatik werkelt.
Lange rede kurzer Sinn: Es dauerte dann auch nicht lange und schon stand ich mit meinem ganzen Gerödel inmitten des Casinos um die Lobby für mein Check-In Procedere anzusteuern...
Die fahrt von Las Vegas nach Laughlin:
2 Minuten musste ich dort nur warten und schon konnte meine Reservierung
bearbeitet werden. Im Computer standen alle meine Daten für die
nächsten 2
Übernachtungen und auf meine Frage, ob es erneut möglich
wäre ein Zimmer möglichst weit oben zu bekommen, suchte mir die
supernette auch optisch ansprechende Lady eines im 15 Stockwerk des Adult-Towers,
also dem California-Tower heraus. Mit meinem elektronsichen Zimmerschlüssel
bewaffnet stürmte
ich in den Fahrstuhl; drückte die "15" und schwupps....stand ich
vor meinem Raum. Key in den Schlitz; es machte
"brrrrrrrr......" und schon stand ich in meinem neuen
Reich. Erstmal hinsetzen und durchatmen, denn mein blöder Fuss machte
mir noch immer ein kleines bisschen zu schaffen, aber dieser schöne
Raum war natürlich so wunderbar das der blöde Fuss fast schon wieder
vergessen war. Aber viel anderes hatte ich auch nicht erwartet, da ja
mittlerweile alle Räume für nun 40 Millionen US$ frisch rennoviert
wurden, also alles in bester Ordung sein musste.
Und für heute 59 US$ ( am teuren Samstag ) und morgen nochmal 29 US$ ist dieses Zimmer sicherlich das was man eine Punktlandung nennen könnte ! Ich war also noch garnicht richtig dort, schon musste ich natürtlich wieder meine alberne Powershot G7 Fotoknipse schnappen um von dem Zimmer und meinen dusseligen Gelaber ein kleines Reisetagebuch-Video zu erzeugen. Wie immer gilt auch -oder insbesondere- hier: Wer sich zutraut sich diese grausame Video-Dokument anzuschauen <<<< KLICKT HIER >>>> oder rechts in den TV-Monitor. Übrigens; langsam bekomme ich scheinbar Übung, wenn es drum geht die besonders gruselig aussehenden Schnappschüsse aus dem Video zu extrahieren ( siehe Monitor rechts ! )....smile....ja, man muss auch mal über sich selbst lachen können, wenn schon die halbe oder vielleicht sogar ganze Welt ein tieferes Problem damit hat.
Ich hatte nun ein paar Dinge auf meiner "To-Do Liste". Erstmal runter zu Starbucks einen Kaffee trinken und mit dem EEE-PC ins Internet gehen; dann Show-Tickets besorgen; die Oldtimer-Ausstellung draussen besuchen; dann zum Home-Depot shoppen fahren und abschliessend noch das AVI CasinoResort und RiverPalms erforschen. Sozusagen, ein gut gefüllter Tages Termin-Kalender...
Beach-Boys Show-Ticket:
Also hiess es nachdem ich es mir im Zimmer gemütlich gemacht habe
mit dem Rucksack runter zum Players-Booth wegen der Show-Tickets. Also ich
nach 5 Minuten
an der Reihe war, fragte man mich erstmal nach meiner Spielerkarte und ich
schob dort meine "Silberne High Roller" Karte samt ID über den Tresen.
Die Karte wurde durchgezogen und dann kam folgendes Angebot
"Michael, Dein COMP-Guthaben reicht zwar nicht ganz,
aber wenn Du möchtest können wir Dir für Dein Restguthaben
auf der Spielerkarte doch ein kostenloses Show-Ticket anbieten...".
Natürlich fragte ich sofort nach dem Sitzplatz und mir wurde dieser
promt auf einer MAP gezeigt ( Mittig rechts vor der Bühne und ein toller
Platz ). Natürlich stand ein Surfing-Lächeln in meinem Gesicht
und die Sache mit dem Ticket für heute Abend war somit geritzt. KLASSE,
Gicht-Opa Michi zieht sich nun heute Abend tatsächlich die scheintoten
Beach Boys rein. Ich war schon jetzt gespannt, wie die Surfing-Opa´s
die Bude rocken werden und tingelte nun erstmal mit meiner Ticket-Beute in
Richtung Starbucks einen grossen Kaffee schlabbern und in den gemütlichen
Ledersesseln versunken mit meinem EEE-PC meine Emails abrufen und sorfort
beantworten...
Ja...ich
fühlte mich sofort wie zuhause und sehr wohl. Nachdem der Kaffee
weggelutscht war und auch Email-Seitig alles in trockenen Tüchern resp.
Bits & Bytes lag, beschloss ich noch eine runde kostenlos nach Deutschland
zu "SKYPEN" ( allerdings mit meinem Smartphone, dem MDA-II ), denn ich wollte
mich mal wieder persönlich in der Heimat melden. Nachdem auch das erledigt
war, beschloss ich nun zur Oldtimer-Show auf den Parkplatz vor dem Parkhaus
zu wackeln...
Weekend of Wheels -Laughlin Classic Car
Show-:
Draussen brennte die Sonne erbarmungslos und wenn man meint das es in
Las Vegas gelegentlich heiss zur Sache geht, sollte man nochmal eine
Temperatur-Schippe in Laughling oben drauf packen, denn in Laughlin ist es
meistens nochmal ein paar Grad heisser als im schon heissen Las Vegas. Ich
rannte
sozusagen gegen eine Wand auf brennend heisser Luft die mir fast dem
Atem nahm. Hier und jetzt musste das gefühlt irgendwo
um die 40 Grad draussen sein und in der Sonne
war Superheftig. Aber die Autos und der Krach dort machten mich so neugierig
das ich meinen ersten Gedanken "Micha, bist Du denn
bekloppt bei der
Hitze hier draussen Autos anzuschauen...."
verwarf und mich todesmutig in das Getümmel warf. Denn die Hitze hatte
auch etwas sehr gutes, denn nur rel. wenig Menschen taten sich das bei der
Hitze dort an.
Meine erste
Amtshandlung war erstmal herauszufinden, was hier überhaupt gezeigt
wurde. Nach 5 Minuten hatte ich promt meine Antwort auf diese Frage geliefert
erhalten, denn seit gestern ( Freitag ) bis morgen Sonntag findet hier die
"Weekend of Wheels Classic Car Show" statt.
Und was hier rumstand verschlug mir erneut den Atem, denn da standen komplett
restaurierte wunderschöne Oldtimer herum. Wie zum Beispiel: 1939 Chevys;
1931 Ford; 1955 Chevy; 1965 Ford; 1956 Chevy; 1957 Thunderbird; 2000 Chevy
1500; 1954 Kaiser; 1954 Ford; 1937 Chevy; 1941 Willys Coupe; 1956 Pontiac;
1965 Cobra; 1941 Chevy IceCream Truck; 1929 Ford; 1963 Chevy Corvette; 1927
Ford Roadster; 1955 Chevy 210; 1946 Ford; 1950 GMC etc.p.p.. Alle in einem
Wahnsinnig tollen Zustand. Da gab es für mich und meine Powershot G7
kein halten mehr. Hier mal ein paar tolle Bilder dieser automobilen
Träume:
Ausserdem sassen die Besitzer meist in der nähre Ihres
Schätzchens und waren Stolz wie Oscar wenn man da mit grossen Augen
Ihre Perlen bestaunt und noch erfreuter wenn man Fragen stellt. Also tat
ich das immer dann wenn mit eine Frage unter den Nägen brannte. Primär
interessierte mich die Geschichte einiger
Fahrzeuge und auch was die mal gekostet haben ( vor der Restaurierung
) und wo der Marktwert derzeit liegt. Mal eines von vielen Beispielen. Besonders
hübsch fand ich einen roten 1954 Kaiser mit Schiebetüren. Der Besitzer
hat diesen Wagen von einer Farm in einem Schuppen stehend total vergammelt
vor 10 Jahren für 30.000 US$ gekauft ( und mir auch Bilder von dem Zustand
gezeigt ). Jeder Mensch hätte den in die Presse gesteckt, denn der war
total verrostet; alles war im Eimer und das so richtig übel. Nach 8
Jahren Arbeit und ca. investierten 60.000 US$ steht der nun hier und hat
einen geschätzen Verkaufswert von ca. 170.000 bis 190.000 US$. Aber
der Besitzer würde den Wagen nichtmal für 250.000 US$ verkaufen
da nun 8 Jahre seines Lebens drin stecken. Und diese Liebe sieht man den
Wagen auch an. Einfach traumhaft und wenn man kein Autofan ist, wird man
es spätestens hier. Und das allerbeste: Alle Modelle sind angemeldet
und natürlich fahrbereit ( viele Besitzer waren mir Ihren fliegenden
Kisten in Laughlin auch unterwegs ). Hier noch ein weiterer Satz Bilder,
damit Ihr nachvollziehen könnt wie herrlich sehenswert diese Wagen
waren:
Der rote "1954er Kaiser" mit Schiebetüren die sich in den
Kotflügel schieben ( ein Spezialumbau des Besitzers mit dem ich
übrigens recht lange geredet habe ) hatte es mir sehr angetan. Ein
aussergewöhnlich hübsches Fahrzeug, dass mich in helle Begeisterung
versetzte, denn da schlägt auch mein Herz bei einem solchen Anblick
deutlich schneller. Aber es gab noch mehr tolle Traum-Autos zu bestaunen
und hier nochmal eine Ladung Bilder dessen, was ich dort sonst noch interessantes
und schönes gefunden habe. Jaja....ich weiss, viele Bilder....aber ich
will da nichts unterschlagen auch damit Ihr wisst warum ich dort bei der
Hitze herumgesteistert bin...
Ist das geil, oder sogar schon fast endgeil ?!!!! Je länger ich
dort ungestört herumwieseln konnte, desto mehr wuchs meine Begeisterung
auch für die vielen liebevollen Details an diesen Traum-Fahrzeugen.
Leider stand die Sonne ungünstig ( die ballerte gnadenlos von oben )
und die Hitze war auch so grausam, dass ich da nebenbei locker zwei Flaschen
meines mitgeführten Wasservorrats wegnuckelte. Und da ich sozusagen
"Feuer & Flamme" für diese heissen Öfen war, kam auch meine
Kamera nicht wirklich zur Ruhe. Hier nun eine letzte Ladung ausgesuchter
Bilder die ich dort geschossen habe. Jaja, ich weiss das ist nun alles ziemlich
viel....aber auch so sehenswert, dass ich es einfach zeigen muss:
Ab zum "Home Depot" und meiner MAGlite LED-Upgrade
Module Mission:
Irgendwann war ich dort "Well done" und richtig übel durchgeschwitzt
und hatte auch genügend schöne Autos gesehen. Nun wollte ich wieder
zum Home-Depot in dem ich schon letzten Obktober war um dort zwei "MAGLITE
3 Watt LED Upgrade Kits" abzugreifen. Eines davon war für meinen
besten Freund, dem ich dieses Kit letztes Jahr hier im Home-Depot besorgte
und geschenkt hatte ( für nur 20 US$, wo die bei uns in Deutschand 35
Euro pro Stück kosten ). Damals hatte ich zwei gekauft, also auch
eines dieser Upgrade-Kits für meine Maglite hier daheim mitgenommen.
Und nachdem ich das Maglite-LED Modul umgerüstet hatte war ich total
begeistert und wusste auch warum mein Freund unbedingt soetwas haben wollte.
Da ich hier zwei 3 D-Cell ( 3 Mono-Batterien ) Maglites nutze, musste nun
auch ein Upgrade-Kit für meine Maglite im Auto nachgekauft werden...
Also taperte ich zum Auto und düste den Casino-Drive bis zur London Bridge welche den Colorado überspannt um diese zu überqueren und in Arizona fast direkt gegenüber dem Aquarius Hotel/Casino den HOME-DEPOT Parkplatz anzusteuern.

Dort angekommen
stürmte ich die Home-Depot Bude und wie immer stand im Eingangsbereich
jemand herum der freundlich Hilfe anbot. Da ich mich aber vom letzten Jahr
schon bestens auskannte, steuerte ich Zielgrichtet den Bereich mit den MAGLITES
und LED Upgrade-Modulen an und was war ? Genau die "3 Cell" Varianten gab
es dort nicht mehr. SHIT, das kann nicht sein ! Also taperte ich für
Information um nachzufragen wo diese denn nun geblieben sind. Wie üblich
gab dort das Personal fast alles um mich als Kunden zufrieden zu stellen
und setzten wirklich alle Hebel in Bewegung damit ich meine gesuchte Ware
auch bekommen kann. Aber, die gab es dort einfach nicht mehr und auch im
Lager gab es nichts und es war auch nicht abzusehen wann wieder diese
Upgrade-Module reinkommen werden.
So ein Mist...also musste ich auf meiner Reise wieder irgendwo anders versuchen so ein Modul aufzutreiben. Aber um was handelt es sich bei dem Produkt eigentlich ? Ganz einfach:
Jeder die sich ein bisschen mit Taschenlampen auskennt weiss, dass es im grunde nur eine wirklich gute Taschenlampen-Firma gibt und die heisst "MAGlite". Hier die Geschichte dieser Firma und dieser herrlich tollen Taschenlampen:
Maglite ( auch MAG-LITE
oder MAGLITE bekannt ) beschreibt eine Produktpalette von batteriebetriebenen
Stablampen. Anthony
Maglica,
der in New York geboren wurde, aber in Kroatien (damals noch Jugoslawien)
aufgewachsen ist, gründete Mag Instrument, Inc. (Ontario, Kalifornien)
im Jahr 1955 in einer Garage. 1979 kamen erstmals die D-Cell-Maglites auf
den Markt. Drei Jahre später folgte dann die aufladbare Taschenlampe
MagCharger. 1984 schließlich kam dann die kleine MiniMag; die Solitaire
schloss das Programm im Jahre 1988 ab.
Die Firma wirbt mit der hohen Robustheit ihrer Produkte und gibt (bis
auf Verschleißteile usw.) eine zehnjährige Garantie. Eine Maglite
wird aus Aluminium hergestellt und ist durch O-Ringe spritzwassergeschützt
und mit einem korrosionsgeschützten Schalter versehen. Der Reflektor
lässt sich stufenlos von
Punkt- bis Flutlicht
regulieren. Die Modelle werden mit einer Reserveglühlampe im
Batteriefachdeckel
ausgeliefert, die durch Schaumstoff geschützt ist.
Da der Innenradius des verstellbaren Vorderteils genauso groß ist wie der Außenradius des Aluminiumrohrs, ist es ausserdem möglich, das Vorderteil abzuschrauben und auf der anderen Seite der Lampe wieder aufzustecken, sodass eine Art Laterne mit Standfuß entsteht (gilt für MiniMag). Es gibt spezielle 3-Watt-LED-Leuchteinsätze, die statt der normalen kryptongefüllten Glühlampen eingesetzt werden können und seit 2006 auch in Europa für teures Geld erhältlich sind. Der Lichtkegel bleibt nach dem Umbau weiterhin fokussierbar. Werksseitig montiert werden diese Lampen als Mag LED angeboten.
In vielen Ländern, u. a. den USA, Deutschland und Frankreich
gehören diese Stablampen vor allem bei Polizeikräften zur
Grundausstattung. Maglites werden im Einsatz meist am vorderen Ende über
der Schulter gehalten; der Träger sieht
dadurch
weniger Schatten, verbirgt seinem Gegenüber die eigene Blickrichtung
und ist in günstigerer Verteidigungshaltung (die Lampe kann ggf. als
Schlagwaffe benutzt werden). Am 30. März 2007 gab jedoch das Los Angeles
Police Department bekannt, dass von nun an die Pelican 7060 LED[1] eingesetzt
würde, eine kleinere und hellere Taschenlampe. Diese kann nicht als
Hiebwaffe eingesetzt werden. Die Polizei reagiert so auf einen Vorfall, der
großes öffentliches Interesse erregte, als ein Polizeibeamter
der exzessiven Gewaltanwendung gegen einen Verdächtigen mittels einer
Maglite beschuldigt wurde. Häufig werden Maglite-Stablampen auch bei
Feuerwehr und Rettungskräften eingesetzt, jedoch erfüllen sie nicht
alle Sicherheitsnormen, da sie nicht explosionsgeschützt sind.
Der Vorteil dieser 3 Watt LED-Birne ist das diese Ultrahell strahlt
und quasi nicht mehr kaputt geht da diese eine Lebensdauer von ca. 10.000
Stunden hat. Auch die
Batterien
haben mit diesem Leuchtmittel ( das der herkömmlichen krytongefüllten
Birne weit überlegen ist ) eine höhere Standzeit. Mit einem
Batteriesatz ist es dank des LED-Leuchtmittels möglich bis zu 35 Stunden
Licht zu erzeugen. Ein absoluter Blindkauf und MUST HAVE. Ich war im letzten
Oktober nach meiner Rückkehr extrem von dieser unglaublichen LED-Technik
überrascht und das ist nun auch der Grund warum ich für meine im
Auto liegende MAGlite auch ein solches Upgrade-Module ( 20 US$ resp. 16 Euro
) gerade in den USA zu besorgen musste. Wirklich genial diese Technik und
hier vor Ort im Vergleich zu den Preisen in Deutschland
supergünstig...
Nunja hier im Home-Depot gab es die leider nicht mehr, aber ich war mir sicher, das ich irgendwann und irgendwo doch noch fündig werden würde. War also nicht so schlimm und hatte auch den Vorteil, dass ich mich mit den Self-Service Computerkassen nicht erneut herumschlagen musste. Was nun ? Achja....das AVI Casino Resort....
Von Arizona wieder nach Nevada und der Besuch
des AVI-Casino Resorts und Riverpalms:
In Laughlin kannte ich mich ja mittlerweile einigermassen aus ( das
ist aber kein Kunststück ), aber das weit entfernt vom Schuss liegende
AVI ( ich sprach davon
auch oben
in meinem Video ) weckte schon ein paar Jahre mein Interesse. Also heute
beschloss ich endlich, diesem Casino mal genauer auf den Zahn zu fühlen,
also das AVI zu besuchen. Die Adresse hatte ich mir aus meinem MDA-II rausgesucht
und mir die zu fahrende Strecke mal angesehen. Das geht auch ohne
GPS-Unterstützung, also knisterte ich vom Home-Depot Parkplatz los und
beschloss die Route über die Nevada-Seite zu nehmen auch wenn die Route
über Bullhead City südlich über die "Toprock Davis Dam Road"
samt "Aztec Road" Abzweiger deutlich kürzer gewesen wäre.
Also wieder zurück über den Colorado River und die London-Bridge
in Laughlin links auf den Casino-Drive.
Von dort aus
geht es an einer Ampel links auf den Needles Highway, den man nur entlang
fahren braucht, bis das Hinweisschild "AVI
Casino/Resort" auftaucht. Da kann man sich garnicht verfahren,
aber man ist doch gut 15 Minuten mit dem Wagen unterwegs bis man ankommt.
Übrigens das AVI liegt direkt vor der Staatsgrenze zu
Kalifornien.
Ein Parkplatz ( sieh Bild links ) war schnell lokalisiert und nun hiess es "rein in die gute Stube".
Nun ein paar Worte zum AVI-Casino Resort, welche sich selbst "A true desert Oasis" nennt. Das Casino umfasst ca. 35.000 sq.ft. ist also eher Mittelgross; 6 Restaurants; eine herrlich schöne Pool-Landschaft und kann mit 455 günstigen Hotelzimmern samt 29 Spa-Suiten dienen. Einen Hoteleigenen Strand "Beach" direkt am Colorado gibt es natürlich auch und auch ein grossen modernen Kino-Complex. Ich will nun nicht alles trocken runterlabern, wer sich das mal in Bildern anschauen möchte, klickt einfach mal oben auf den Link der einen direkt zur Website des "AVI" führt.
Selbst interessierte mich dort natürlich generell das "Feeling"
also auch das Casino. Also führte mich der erste Weg direkt am Haupteingang
zum Players Club wo
ich mir eine Spielerkarte und jede Menge Informationen besorgte, die
ich dort aufgrund der Vielzahl möglicher Optionen und Specials allerdings
sehr verwirrend empfand. Vorab: Hier habe ich keinen einzigen US-Dollar
verspielt. Das Casino war in meinen Augen eine mittlere Katastrophe und
superlangweilig. Da standen überweiegend uralte Maschinen herum und
auch sonst gab es wenig was mich in entzücken versetzen konnte.
Gemütlich war es auch nicht und von heissen Cocktail-Schnecken sah ich
weit und breit fast niemanden die durstigen Spielerkehlen kühlen. Das
gefiel mir dort überhaupt nicht...
Also sonderierte ich die Restaurant-Front; die Sauberkeit allgemein
und auch sogut es mir möglich war den Pool-Bereich und die Beach. Wer
hier nur mal eine Nacht pennen möchte oder den ganzen Tag am Pool oder
Beach liegen möchte, kann mit dem AVI nicht viel falsch machen. Aber
zum zocken war das nichtmal ansatzweise mein Ding. Ganz kurz: DIESEN BESUCH
HÄTTE ICH SCHENKEN KÖNNEN und man merkt auch das dort die Konkurrenz
fehlt, denn die VideoPoker Maschinen hatten gruselige Payout-Tables. Dennoch
verbrachte ich hier einige Zeit um nicht zu einem falschen Schluss zu kommen,
aber egal wie ich es drehe und wende, dieser Laden "rockt
definitiv nicht" !
Also schnell wieder zum Auto und draussen "flimmerte mittlerweile die
Luft", so heiss war es geworden. Das Temperatureisen kratzte mittlerweile
an den 110 Grad Fahrenheit ( ca.43 Grad Celsius) herum und es war die
Hölle. Im Auto schlug mir eine so brachiale Hitze entgeben, dass
ich nicht einsteigen konnte. Zumindest konnte ich draussen stehend durch
einen beherzten "START ENGINE" Knopfdruck den Motor samt Klimaanlage starten
und habe den Wagen selbstständig soweit runterkühlen lassen (bei
offenen Fenstern) das man einsteigen konnte ohne sich die Beine; Arme und
Hände zu verbrennen. Brachial für einen Tag im Mai, aber ich will
mich nicht beschweren, denn besser zu heiss und trocken als wenn es den ganzen
Tag lang regnet und ggf. zu kühl wäre...
Nach diesem für mich grausamen Casino-Flop fuhr ich wieder zurück nach Laughlin und dem Casino-Drive, um dort vom Süden kommend direkt hinter dem Harrah´s in das grosse Parkhaus des "River Palms" zu fahren. Denn das wollte ich mir auch nochmal ganz genau anschauen. Auch hier standen "Weekend of Wheels Classic Car Show" Autos in der Nähe des Haupteinganges herum und ein paar Fotos konnte ich mir natürlich auch nicht verkneifen:
Im grossen aber dunkel gehaltenen zweistöckigen Casino angekommen,
war das im Vergleich zum AVI zuvor ein ganz anderer Schnack. Ja, die Bude
war schon eher nach meinem Geschmack. Kuschelig; nett verspielt; 1100 aktuelle
Slot-Maschinen aber leider auch eher schlechte Payouts. Dennoch so gefällig
das man sich
dort wohl fühlen kann. Nun noch ein paar Basis-Daten zu River Palms.
Es gehört zum Tropicana Entertainment Imperium und das Casino
umfasst ca. 72.000 sq ft (6,700 m2) und ist somit mehr als doppelt so
gross wie das im AVI von oben. 1000 Hotelzimmer stehen für die Gäste
im 25 Stockwerke hohen Tower bereit und die erste Eröffnung fand 1984
unter dem Namen "Sam´s Town Gold River"
statt. Im Laufe der Jahre wurde der Name nach einem verkauf in
"Gold River" umbekannt und dann erneut in das
heute bekannte "River Palms". 1999 wurde die
letzte grosse umfassende Rennovierung des gesamtem Komplexes durchgeführt.
Alles wirkt dort vergleichsweise sauber; aufgeräumt und sehr
ordendlich.
Also hiess es sich erstmal eine Playercard besorgen. Nachdem die meine Personalien hatten, bekam ich meine Spielerkarte ( die ich als Andenken sammel und hier daheim Rahme ); ein kostenloses T-Shirt und etwas Klimbim. Gespielt habe ich dort auch, aber nur Alibihalber mit kleinen Einsatz und taktisch günstig in der Einflugschneise der Cocktail-Girls ( die dort übrigens extrem aufhübscht rumfliefen ). Ich orderte da eine grosse Cola mit viel Eis, was ja eigentlich nicht meine Art ist, aber eine eiskalte Coke musste es einfach sein. Ein Blick auf meine Uhr signalisierte mir irgendwann den geordneten Rückzug und als Fazit bleiben drei Worte festzuhalten: GUTER BRAUCHBARER DURCHSCHNITT !
Zurück ins Aquarius und das
Beach Boys Conzert:
Im Parkhaus des Aquarius beschloss ich mich bis auf der oberste Parkdeck
unter freien Himmel ( 6 Stock ) raufzuwühlen und von hier oben mal einen
Blick auf die
Konzertvorbereitungen zu werfen. Da wurde schon mächtig gewuselt
und alles war fast schon "Ready to Rock". Hinter dem 3000 Personen fassenden
Aquarius Outdoor Amphitheater auf dem Riverwalk ( der Spazierweg direkt am
Colorado ) hatten sich auch schon Security-Personal versammlt und hier oben
machten sich auch schon die ersten Sicherheitsleute bereit potentielle
Schwarzseher zu vertreiben. Ich nutze die Gunst der Stunde ( bei langsam
untergehender Sonne ) noch schnell ein paar Fotos von hier oben zu schiessen.
Irgendwann war es aber höchste Zeit zurück ins Zimmer zu gehen
um nochmal schnell zu Duschen und den Schweiss nach diesem heftig heissen
Tag vom Body zu schrubben.
Gegen 19:30 Uhr war ich im Zimmer fertig und fühlte mich endlich
wieder richtig sauber. Nun hiess es runtertoben; dann das
Amphitheater mit meinem Ticket und einem Bierchen in der Hand stürmen
und meinen Sitzplatz mittig rechts von der Bühne in Beschlag nehmen.
Da war übrigens die Hölle los und das Konzert fast restlos ausverkauft,
denn es waren nur rel. wenig Plätze frei. Die Leute dort schienen super
gelaunt und alle freuten sich scheinbar auf das was da kommen möge.
Ich war auch mächtig gespannt, was die Beach Boy Opas dort zum besten
geben werden und das unbeschreibliche Wetter ( mittlerweile war es auch schon
dunkel ) samt der warmen Luft ( ich schätze mal wir hatten dort noch
weit >30 Grad ! ) waren die letzten Gute-Laune Zutaten. Und
Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los...
Ohne nun langweilen zu wollen, muss ich trotz anfänglicher Zweifel
gestehen, dass mir das Konzert von Minute zu Minute immer besser gefiel.
Meine 3000 US-Freunde waren extrem Textsicher ( Kinderspiel bei den einfachen
Texten ) und sangen dort bei fast jedem Stück wie die wilden mit ( mehr
oder minder musikalisch ) und die Beach Boys -oder sollte man Beach
Grandpa´s schreiben ?- spulten dort routiniert Ihr Programm runter und
sorgten für eine herrliche
Party-Stimmung.
Das ging dort irgendwann richtig gut ab und ich war sehr froh dabei zu sein.
Machte mir wirklich sehr grossen Spass ! Ich habe da nicht auf die Uhr gesehen,
aber glaube, das gegen 22:00 Uhr Zapfenstreich war. Also dauerte das Konzert
knapp 2 Stunden ! Die Leute tobten; rasteten aus; waren begeistert ( was
aber auch am Alkohol-Level gelegen haben könnte ) und ich fand die
Konzert-Darbietung welche sich nicht wesentlich von dem Hinterschied
was man alle Nase lang seit 40 Jahren im Radio hört ( heute als
Oldies ) extrem unterhaltsam, denn das war ein klarer...
...WÜRDIGER TAGESABSCHLUSS ! Nach dem Konzert huschte ich dann umgehend in die "Burgerking" Frittenbude, denn ich hatte mittlerweile richtig Kohldampf und Bock auf ein paar total bekloppte und billige US-Burger Sünden. Also rein mit den leckeren Whopper-Zeugs; dem gigantischen Haufen Pommes und an der Dr.Pepper Soda-Pulle gerubbelt, denn STAR TREK 11 lief gerade in den USA an und wie es der Zufall wollte hatte ich CHEESY TOTs ( 9 frittierte Kugeln gefüllt mit Käse ) freigerubbelt. Und mit den Leuten ( eine US-Familie die auch das Konzert gesehen hatte ) am Nebentisch kam ich dann auch noch CHEESY TOTs muffelnd in Kontakt. Als die dann rausfanden das ich aus Deutschland bin, gaben die Ihre Begeisterung für unser kleines aber schönes Land samt ein paar deutsche Wortfetzen zum Besten. Wir sassen dort fast 1 Stunde und quasselten über alles mögliche und die waren richtig nett. Eine typitsche US-Familie halt; mit Teenager-Girl das ständig am SMS-Tippen war; einem Sohnemann dem StarTrek auch gut gefiel ( Hey....da waren wir beiden gleich dicke Trekker-Freunde ! ) und einer hübschen Mom und einem etwas sehr dicklichen runden "Husband". War also richtig nett mit denen und das wir alle bei Burgerking abhingen war dort die wohl normalste Sache der Welt. Spasseshalber habe ich mal ausgerechnet, was ich da für ein paar klimper Dollars nebenbei an Kallorien verputzt habe. Unglaubliche 2170 Kallorien hatte die mittlere Dr.Pepper Cola; der deftige Triple Whopper; die mittlere Portion Pommes ( gesalzen ) und die noch gewonnenen 9 Cheesy Tots ( lecker ! ). Und wie sieht das aus ? So sah das aus:
Im grunde ist das mal schnell nebenbei verputzt ( also mehr was für zwischendurch ) und da wundert es kaum, dass man in den USA dick wird und das ich gestern einen Gichtanfall bekam. Dummerweise ist das Gift-Zeugs aber auch superlecker...nach soviel erschreckenden Nutrion-Facts zurück zum Abend:
Irgendwann ist aber auch die schönste Unterhaltung beendet und ich stand nun vor der Wahl noch eine Runde zocken oder früh ins Bett zu gehen. Ich entschied mich für letzteres, denn für das was ich morgen geplant hatte, musste ich früh los und das am besten gut und solide ausgeruht...
Gegen kurz vor Mitternacht lag ich also von 5 weichen Kopfkissen umschmeichelt in meinem kuscheligen Zimmer und Bett; zog mir noch zwei Dosen "Bud" vor dem tollen LCD Flachbild-Fernseher rein und schlummerte schnell ein. Morgen werde ich etwas eher unkonventionelles versuchen und was das ist, kann man nur erlesen, wenn man unten rechts auf TAG 7 klickt...
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