© 1997-2008 by M.Perlitschke |
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Vorwort:
Nach den letzten 3 USA-Reisen die ich allein unternommen habe und die mir
wirklich prächtig gefallen haben, beschloss ich als Fan dieser "Leckt
mich doch mal alle gepflegt am Arsch" Reiseart schon im Frühjahr 2008
( kurz nach meinem Vegas Dezember Ausflug 2007 ) deutlich mehr Geld zu
investieren um min. 3 Wochen am Stück in den USA verweilen zu können.
Übrigens ist dieses nun das 9 mal allein rüber über den grossen
Teich. Da es alleinreisend natürlich eine Stange Geld kostet, verzichte
ich dafür diesmal auf 2 mal Kurz-Urlaub 2008 in den USA. Das heisst
also, mir stehen nun 22 komplette Tage zur Verfügung, in denen man auch
zeitlich Luft hat interessantes neues zu entdecken; erforschen und
natürlich auch zu geniessen.
Natürlich stand im Fokus nicht sinnlos Geld aus dem Fenster zu werfen und das ganze in einem bezahlbaren finanziell überschaubaren Rahmen zu halten. Denn 3 Wochen gehen leider heftig ins Geld, haben auf der anderen Seite aber den unschätzbaren -fast unbezahlbaren- Vorteil, dass man tun und lassen kann was man will, ohne das andere anstrengende Mitreisende welche einen in den Wahnsinn treiben ( mit dem Thema bin ich seit dem 2006-Disaster komplett durch... ) könnten.
Vorbereitungen:
Diesmal musste ich wie oben schon grob angerissen in dem geplanten
Zeitfenster ( 22 September bis 14 Oktober 2008
) von exakt 3 Wochen besonders auf die Preise achten. Von der
Planung her staffel ich auch diese Reise in einen Spass und zum zweiten
ausgedrehnten Entdecker-Part. Der Spass-Part beginnt -wie mittlerweile bei
mir üblich- in
LasVegas, denn da kann man viel Spass haben. Danach stille ich dann
meinen Wissensdurst in der Natur in der ich auch viel neues zu entdecken
gedenke, um dann abschliessend wieder in eine Urlaubs-Ende Spass-Phase
einzutauchen. Soll heissen "FUN" und insbesondere die volle "NATUR" Dröhung
stehen diesmal auf dem Reisezettel und nach langer Zeit auch wieder -trotz
der hohen Treibstoffkosten- einiges an Kilometern um auch mal Dinge die man
sich sonst nicht anschauen würde zu entdecken. Ausserdem sind auch einiges
an Wandertouren abseits der Piste angedacht, aber ich entscheide unterwegs
spontan, was ich wann und auch wie in Angriff nehmen werde ( hängt
schliesslich von einer Vielzahl an Faktoren und natürlich auch der TSA
ab. Achja, wer wissen möchte wie die "TSA" an den
Airports mittlerweile so drauf sind, klickt
<<<HIER>>> oder zur rechten
direkt in das Bild...Hinweis: SEHR LUSTIG...smile !!!! ). Lasst Euch einfach
im Laufe dieses Reisetagebuches von mir und meinen hoffentlich hochinteressanten
und spannendnen Aktivitäten überraschen ! Nur soviel: Diesmal
wird in Gegenden lustgewandert und herumgekrakselt in denen es den normalen
USA-Touri nicht ganz so häufig hinverschlagen wird. Stellenweise recht
spektaluläre und sehr einsame Canyon-Pfade und Slot-Canyons werden
Navigationsgestützt erforscht und beschritten, von denen ich nun schon
seit fast 20 Jahren träume. Einer von Ihnen ist der immernoch gut
geheimgehaltene Märchen-Wunderbereich des "Valley
of the White Ghosts, die auch als Wahweap Hoodoos bekannt sind" (
nach der "THE WAVE" wohl das bezaubernste und
empfindlichste Stück Natur was der Westen nebenbei zu bieten hat ),
den ich mit einem Hike über eine extrem ungewöhnliche Zugangs-Route
( die wohl bisher nur ganz wenige versucht haben ) in Angriff nehmen werde.
Stichwort "Hiking", das wird diesmal das alles bestimmende Thema dieser
Canyon-Reise weit ab von Asphalt ; geteerten Strassen und jeglicher Zivilisation
sein. Mittlerweile habe ich in den letzten Wochen soviel Wanderrouten; Topo-Maps
und GPS-Koordinaten ausgearbeitet das ich damit wohl locker 8 Wochen füllen
könnte. Ich werde dann vor Ort versuchen das passende -je nach
Lust und Laune aber auch Witterung ( denn das ganze ist nicht ganz
ungefährlich ! ) aussuchen und ggf. durchführen. Weitere Highlights
werden sein: Hickman Natural Brigde; Nels
Johnsons Bridge;Keyhole Arch; Burro Wash Arch; Willis Creek; Yellow Rock
( auf den freu ich mich besonders ! ); Buckskin Guich; Toadstool Hoodoos;
Geat Wall & Water Holes Canyon Arch; North Teepees; Double Arch Coyotes
Buttes; Corona-Bowtie & Pinto Arch; Ephemeral Arch ( letzter Part meiner
TO DO-List im Valley of Fire , bevor der verschwindet ), Crack Canyon; Lower
Calf Creek Falls; Big Horn & Zebra Canyon etc.p.p. Also
die volle Canyon-Natur-Dröhnung mit einem ordentlichen Schuss Abenteuer
und danach garantiert gut durchtrainierten Wanderbeinchen. Da ich allein
unterwegs bin, macht es das ganze nochmals um einiges spannender, aber keine
bange--->ich will mich dort nicht umbringen ( Trailhead-Warnung: "Don't
die out there ..") resp. versuche das irgenwie mit Vernunft zu verhindern
und keinesfalls unnötige Risiken sprichwörtlich ein"zugehen".
Aber wie in die USA und vor allem nach Las Vegas kommen und wann Reisen ? Da ich meine Herbst-Reisen in den USA aus den 90ern noch in bester Erinnerung hatte und mir die Reisen in der ersten Jahreshälfte und sehr unbeständigen Wetterbedigungen nicht so toll gefielen, beschloss ich dieses Jahr meine 3 Wochen in der Herbst reinzulegen und das Beste zu hoffen. Und seit März 2008 hielt ich die Augen nach entsprechend günstigen Flügen im Sep. und Okt. 2008 offen. Aber Fehlanzeige ! Alles sehr teuer und ich spielte auf Zeit was durch die im ersten Halbjahr 2008 explodierenden Oelpreise brutal abgestraft wurde.
Soll heissen: Anstattt das die Flüge günstiger wurden und sich Schnäppchen auftaten, trat genau das Gegenteil von dem ein, was ich insgeheim erhoffte. Die Flugpreise kletterten quasi in schockierende Höhen. 800-1100 Euro für einen Schrott-Flug mit Condor ! Alle andern Airlines taten sich auch wenig und überboten sich von Woche zu Woche immer heftiger. Ende Juni; Anfang July wurde ich schon so nervös, dass ich drauf und dran war 800-850 Euro für einen Flug zu bezahlen. Aber ich wartete noch weiter ab und Ende July ( 7 Wochen vor Reisebeginn ) sollte meine Stunde schlagen. Denn mittlerweile kannte ich die vernichtende Preissituation fast auswendig und das günstigste Angebot welches ich noch im Auge hatte war ein Flug "HAMURG-AMSTERDAM-UMSTEIGEN IRGENDWO IN DEN USA-LAS VEGAS" für 760 Euro mit KLM/Northwest Airlines. Nachteil all dieser Verbindungen: 50 Minuten Umsteigezeiten in Amsterdam und 85-90 Min. in den USA. Das ist einfach zeitlich so knapp, dass es nicht oder nur mit Stress zu schaffen wäre, denn da verpasst man den Flug oder das Gepäck bleibt irgendwo hängen. Auf so ein Gestresse habe ich bei einem Flugpreis von bald 800 Euro absolut keine Lust. Also musste einiges an Zeit und auch Energie aufgewendet werden um diese Probleme in meinem Sinne auch bezahlbar zu lösen...
Buchung des Fluges:
Wie oben schon beschreiben, blieben mir bis zum Reisebeginn
nun nur noch knapp 7 Wochen um einen Flug zu finden ( und ich war schon 14
Wochen am suchen ! ) und dann fiel ich über ein Angebot von
ABC-Travel fuer 739
Euro. Allerdings auch mit Umsteigezeiten, welche so knapp waren,
dass die Anreise
zu einem Glücksspiel mutiert. Also beschloss ich die Burschen mal im
Call-Center
persönlich anzurufen und zu erfragen was sonst noch möglich waere.
Fehlanzeige ! Dann kam ich auf die Idee das gleiche nochmal in Deutschland
dort zu probieren, wo die US-Amerikaner Ihre Flüge in die Heimat buchen,
also dem von "hinten durch die Brust ins Auge" Modus. Und das war
ein absoluter Volltreffer ! Ich kämpfte mich zusammen mit "Alyssa" (einer
Amerikanerin) durch alle möglichen Flugpläne und die hat dort alles
gegeben um eine Verbindung zu finden, welche zum einen Preiswert ist und
zum anderen meinem persönlichen Umsteige "Zeitfenstern" entsprach (
denn hetzen oder koffer verlieren ist keine Urlaubs-Option ! ). Das ganze
-da die aussschliesslich Amerikaner hier in Deutschland verarztet- komplett
auf englisch, aber das funktonierte ausgesprochen gut und war zudem sehr
angenehm. Es kam folgendes dabei heraus:
HINFLUG: HAMBURG um 06:30 Uhr nach AMSTERDAM mit Ankunft um 07:30 Uhr. Weiterflug von AMSTERDAM 180 Min. später um 10:30 Uhr nach DETROIT mit Ankunft um 13:05 Uhr ( Ortszeit ). Von DETROIT dann 144 Min. später um 15:27 Uhr nach LAS VEGAS. Ankunft in Las Vegas um 16:55 Uhr ( Ortszeit ). Rückflug sehr ähnlich aber über ST.PAUL in Inneapolis mit jeweils 60 Minuten um das Gate nach Amsterdam zu wechseln und in Amsterdam nochmal 90 Min. um nach Hamburg zu fliegen...und nun der Knaller: alles nur 670 EURO!!!!
Da musste ich nicht lang überlegen, denn 670 Euro mit so perfekten Umsteigezeiten ( also kein Gehetze ! ) bei dem Hinflug war perfekt ! Drum habe ich sofort zugeschlagen und diese Verbindung zu diesem hochinteressanten Preis gleich fest gebucht. Parallel dazu habe ich mir obigen Flug über die Homepage der Airline noch am gleichen Tag rausgesucht und hier nun das, was ich dort für den absolut identischen Flug dort bezahlt hätte:
849 Euro
für den absolut identischen Flug und auch am gleichen Buchungstag. Nur
ich habe 670 Euro, also 179 Euro weniger für die gleichen Flüge
bezahlt ( siehe Bild zur rechten ). Und das nur, weil ich dort buche ,wo
die Amerikaner hier in Deutschland persönlich buchen. Diese Eingebung
und auch Frecheit meinerseits ergibt eine Ersparnis
von immerhin >20% ! Und das ist eine ganze Menge im Vergleich zu
der Onlinebuchung direkt über die ausführende Airline. Keine Ahnung
wie die das von ABC-Travel telefonnisch ( Tel.Nummer 06371-617060 in Rammstein
) machen, aber das kann und muss mir auch egal sein.
Der Flug ist somit im Sack und 670 Euro ist eine Hausnummer mit der ich im vergleich zu den üblichen Preisen ( die alle 100-200 Euro drüber liegen ) erstklassig leben kann. Meine Hartnackigkeit hat sich nicht nur hier bezahlt gemacht, wobei ich gestehen muss, schon fast die Hoffnung auf einen bezahlbaren Flug mit vernünftigen Umsteigezeiten aufgegeben zu haben ( also Plan B & C schon rausgekramt.... ). Den "Electronic Ticket Record" ( E-Ticket ) als Flugschein habe ich mir aus dem Internet aufgerufen und ausgedruckt. Desweiteren findet man dort im Reiseplan, welcher auch aufgerufen werden kann schon seinen Sitzplatz für die Langstrecken-Flüge ( nur der Zubringerflug HAMBURG AMSTERDAM und zurück sind offen ). Um zu sehen wo man nun sitzt habe ich unter www.seatguru.com nachgeschaut um zu erforschen ob es sich um schrottige Plätze oder gute handelt. Hier die Ergebnisse:
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Links sieht man die beiden Langstrecken-Maschinen auf der Strecke Amsterdam - Detroit - Las Vegas. Meine Sitzplätze habe ich mit roten Pfeilen markiert. In beiden Fliegern wurden mir Sitzplätze direkt am Fenster zuteil. Einziger Nachteil in der grossen Boing 747-400 ( ganz links ) ist das ich sehr weit hinten sitze und von diesem Platz die Video-Monitore nur schlecht zu sehen sind. Rechts sieht man die beiden Maschinen auf der Strecke Las Vegas - Minneapolis - Amsterdam. Auch dort jeweils Fensterplätze und im dicken Brummer wieder weit hinten, aber mit eigenen Monitor und am Fenster nur 2 Sitze. Ergo: Auf allen 4 langen Flügen keine Poor-Seats. Schwein gehabt ! |
![]() |
Buchung des Mietwagns ( auch hier lauerten
wieder Überraschungen ):
Natürlich musste auch wieder ein Mietwagen her, schliesslich
möchte ich eine Rundreise durchführen auf der viele Meilen
zurückgelegt werden sollen. Da ich von Montag dem Tag meiner Ankuft
bis erst Freitag Las Vegas den Rücken kehren werde, beschloss ich von
meinen Erfahrungen der letzten Jahre angetrieben, erst Mittwoch den Wagen
für 19 komplette Miettage zu übernehmen.
Auch diesmal wurden alle möglichen Anbieter abgeklappert und
erneut war HERTZ! mal wieder der günstigste
und erste Wahl ( gebucht übrigens über das deutsche ADAC-Portal
! ). In den letzten Reisetagebüchern habe ich ja schon öfters den
Tipp gegeben, nicht direkt am Airport anzumieten,
sondern vor Ort in einem Casino da man so ca. 40 Euro einsparpotential bei
identischen Leistungen hat. Mittlerweile hat sich das ganze auf stolze 93,87
Euro erhöht welche man sparen kann. Ausserdem ist zu beachten, dass
es Preislich keinen Unterschied macht den Wagen am Tag der Ankunft oder einen
Tag später anzumieten, da der Preis der gleiche bleibt, auch wenn man
damit den Wagen einen Tag weniger anmieten würde. Aber bei einer
Übernahme ab dem zweiten Tag vor Ort wird es in 20 Euro ( pro Tag )
Schritten pro Tag weniger günstiger. Da ich ohnehin den ersten Tag nach
der Anreise kein Auto -zwecks Aklimatisierung und dem Alkohol-Konsum-
benötige, kam mir dieser Umstand natürlich sehr gelegen.
Hier nun der oben angesprochene Preisunterschied bei identischen Buchungs-Daten. Einmal im Süden von Las Vegas im neuen "Rent a Car Center" ( das nicht mehr am Airport liegt, sondern in direkter Nähe des Las Vegas Outlet Centers ) als Anmietstation und das gleiche in einem Hertz! Büro auf dem Las Vegas Strip. Die Abgabe-Station ist in beiden fällen natürlich der Airport, denn das bietet sich natürlich an:
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Zur Erinnerung: Identische Buchungsdaten, nur der Abholort wurde vom Airport in meinem Fall so verlegt, dass ich vom Stratosphere bequem zufuss dort hingehen kann. Satte 93,87 Euro mit nur einem Mausklick gespart und zudem auch einfacher für mich zu erreichen. Da gab es nichts zu überlegen, denn für 19 komplette Tage sind 356.65 Euro inkl. der ganzen "Zusatzversicherungen" natürlich ein Deal bei dem ich zuschlagen musste. Das ich mal wieder die kleinste Wagen-Kategorie aufgewählt habe war Absicht, denn bisher gab es in Vegas immer mindestens eine odt sogar zwei Wagen-Kategorien höher als kostenloses Upgrade, da die diese Wagen-Winzlinge nur extrem selten in Stock haben. Mal schauen ob meine Spekulation auch diesmal erneut aufgehen wird. Ich bin da -nicht unbegründet- sehr optimistisch...
Buchung der Hotels:
Da ich in erster Linie eine Rundreise plane, müssen nicht viele
Reservierungen vorgenommen werden, da unterwegs spontan gesuchte Motels herhalten
müssen. Allerdings starte und beende ich meine Reise aufgrund des
Ankunfts/Abflughafen "LAS VEGAS" und
da liegt es auf der Hand, dass ich die ersten 4 Nächte und zumindest
die letzten beiden natürlich in LAS VEGAS am Strip verbringen werde,
den ich mittlerweile sehr liebe. Für die ersten
4 Nächte nutze ich erneut mein Lieblings-Hotel, das
"-STRATOSPHERE- Las
Vegas" direkt am Strip und aufgrund div. Promotion-Angebote und meiner
Anreise an einem Montag, konnte ich die ersten 4 Nächte recht günstig
schiessen. Hier der Stratopshere Buchungs-Deal für die ersten 4
Übernachtungen:
Im
Gegensatz zu allen meinen führeren Hotel-Reservierungen im Stratopshere,
möchte ich nicht verschweigen, dass obige Buchung NICHT STORNIERBAR
ist.
Erscheint
man nicht, ist das Geld komplett futsch ! Aber da ich ohnehin fest die ersten
4 Nächte in Vegas bleiben werde, besteht keinerlei Anlass bei solch
geringen Promotion-Preisen zu stornieren, denn das ist wirlich sehr preiswert.
Wie oben zu erkennen ist, konnten vom Regulären Preis von 294 US$ durch
das Promotion-Angebot welches ich genutzt habe, der Preis auf 204.80 US$
abgesenkt werden. Hinzu kommen die üblichen 9% Steuern und die 5 US$
pro Nacht Resort-Gebühr. Der Endpreis von 244.32
US$ ist das Ergebnis dieser Buchung. Das bei einem Wechselkurs
zum Zeitpunkt der Buchung von 1.58 ergibt einen
Euro-Rechnungsbetrag von ca. 155 Euro resp.
pro Nacht 38.50 Euro. Das ist ein sehr anständiger und auch
günstiger Übernachungskurs für ein solches Hotel, insbesondere
in einer Zeit in der es in Vegas brummt.
Nun
komme ich zur zweiten Hotelbuchung, die der letzten
zwei Nächte in Vegas. Da das Stratopshere ausgerechnet an meinem
letzten Wochenende in Vegas -wie alle anderen Hotels auch- extrem teuer war
( 291.22 US$ ) kam das nicht in die Tüte,
denn soviel Geld zahle ich nicht für ein Zimmer und zwei Nächte.
Also buchte ich die letzten beiden Nächte im
South Point ( etwa 4 Meilen
südlich vom Las Vegas Outlet-Center entfernt und bei der Eröffnung
den Namen "South Coast" nutzend. Siehe beiden Bilder zur linken ) eines der
herrlichen "Deluxe King Zimmer" für die
letzten beiden Nächte für exakt 207.10
US$ ). Ist zwar etwas ab vom Schuss, aber hat super Zimmer und soll
toll sein ( wobei ich nicht beurteilen kann ob auch das Casino etwas taugt,
denn Alternativen um die Ecke mit guten Payouts gibt es dort keine ). Aber
zum erholen, ist das ganz sicher inkl. tollem Pool-Bereich und 106cm Plasma-TV
an der Wand und jeder Menge anderen komfort mehr als ok...
Diese Reservierung hielt aber nur wenige Tage, da das Stratopshere ein paar Tage später die "Fall Rates" mit 20% Rabatt für ähnliches Geld ins Rennen schmiss. Also SouthPoint wieder stornieren und zu den neuen ermässigten Preisen auf das Stratopshere umsatteln. Hier der Deal:
( nach der Stornierung des Sourth Points oben
nun Ersatz/Neubuchung Nummer 2 ...)
Vorteil ist hier, dass diese Buchung stornierbar ist, ich also die letzten Zeit Nächte ( wenn auch happig was die Preise angeht, aber Alternativen gibt es an diesem Wochenende in Vegas leider keine ) sofern in letzter Sek. ein günstigerer Preis rausgehauen wird, mir diese jederzeit schnappen kann. Und wie sollte es anders sein, meine Spekulation ging erneut auf, denn 3 Wochen nach obiger Buchung fielen die Preise tatsächlich und wurden auch noch mit Comps versilbert. Also obigen 240.77 US$ Deal stornieren und zu den folgenden günstigeren Rates für 183.08 plus kostenlose Extras erneut buchen:.
( durch fallende Preise Buchung Nummer 2 oben
storniert und Neubuchung Nummer 3 ins Rennen geworfen...)

Hinzu kommt bei obigen "BOOKNOW" Promotion-Deal das die Fall Sale von 20% auf 30% erhöht wurde; die Zimmerpreise an sich auch günstiger geworden sind; man 2 Tower-Tickets für einen Tower-Besuch rund um die Uhr kostenlos erhält; freien Entritt in den Beach-Club 25 hat und noch zwei Show-Tickets für Bite geschenkt bekommt. Das ist natürlich ein Deal genau nach meinem Geschmack und folglich gab es kein halten mehr. Also anstatt zuvor 240.77 US$ nun nur noch 180.08 US$ inkl. der angesprochenen Promos. Nun aber der Knaller: Obige Buchung hielt auch nicht lange, denn das Strato packte nochmal ein Pfund oben drauf und ermässigte die Preise nochmals für exakt "12 Stunden". Also war wieder storno angesagt und die 4te Blitzneubuchung erblickte das Licht der Welt:
( durch weiter fallende Preise Buchung Nummer
3 oben storniert und Neubuchung Nummer 4 ins Rennen
geworfen...)

Hinzu kommt bei obigen 12 Stunden "BOOKNOW" Promotion-Deal das voherige Fall Sale von 30% nun durch ein 12 Stunden 40% OFF Sale ersetzt wurde und man nach wie vor 2 Tower-Tickets für einen Tower-Besuch rund um die Uhr kostenlos erhält; freien Entritt in den Beach-Club 25 hat und noch zwei Show-Tickets für "Bite" geschenkt bekommt. Das war nun der Mega-Deal auf den ich spekuliert hatte. Also anstatt zuvor 240.77 US$ nun nur noch 158.62 US$ inkl. der angesprochenen Promos. Exakt so macht eine Buchungs-Stornierungsorgie gesteigerten Sinn und erneut kann man prima erkennen wie finanziell Vorteilhaft eine Buchung direkt über das Hotel-Portal ist ( keine Storno-Gebühren und absolute uneingeschränkte Flexibilität ) !!!
Um nun wieder auf das South-Point zurück zu kommen, ist der
Unterschied
in Summe nun so gross, das es genau die korrekte Einscheidung war mit einer
"Sicherheitsbuchung" im Strat am Start zu sein um dann wieder die
Stornierungs/Neubuchungs-Variante zu nutzen. Hinzu kommt der Vorteil, dass
das Stratopshere taktisch günstig liegt und in direkter Nähe die
Konkurrenz auf einen wartet. So bleibt wenigstens flexibel und hockt nicht
wie beim South Point zuweit ab vom Schuss !
Die
dritte und letzte -Buchung habe ich -aufgrund meiner im
letzten Jahr ( Mai 2007 Tripp ) sehr annehmen Erfahung im
Aquarius Casino Resort in
Laughlin direkt am Colorado River inform von zwei Einzelbuchungen zementiert.
Denn dieses hat vor 3 Monaten endlich für knapp 20 Millionen US$ eine
komplette Rennovierung erhalten und natürlich möchte ich eines
dieser ganz neuen schicken Zimmer vor meiner Vegas-Rückkehr für
die letzten zwei Nächte (s.o. ) zumindest zwei Nächte dort geniessen
und die herrliche Kulisse des Colorado-Rivers auch bei Nacht nochmal kurz
aufsaugen.
Ich denke das ist vor meiner Rückkehr resp. dem Ende meiner Rundreise der perfekte Abschluss, insbesondere da die angepeilten Zimmer für eine teure Übernachtung "Freitag auf Samstag" als Preview Price für nur 74.99 US$ preislich absolut fair bewertet sind. Zum Vergleich: Die alten Standard-Zimmer ( welche ich seinerzeit genutzt hatte ) kosten als "Non-Refundable Rate" 64.99 US$. Für 10 US$ mehr eines der nagelneuen Räume ( die übrigens wo ich diese Zeilen schreibe, fast fertiggestellt sind, was dann auch den Preview Price erklärt ! ) mit Flachbildglotze; Spezial-Matraze; dunkel gehaltenen elegante Echt-Massivholzeinrichtung; Designer Teppich; schönen Vorhängen; stimmiger Farbwahl; extra weichen und saugfähigen Spezial-Handtüchern; Granit Countertops etc.p.p preislich extrem interessant. Ich werde also einer der ersten dort sein, der eines dieser neuen Zimmer antesten darf und bin auch schon mächtig gespannt, denn die alten Zimmer waren auch schon klasse. Und die zweite Aquarius-Buchung wurde wenige Tage vor meiner Abreise gebucht, denn der Donnerstag auf Freitag war mit sensationellen 39.99 US$ so günstig das ich es als Schnäppchen bei identischer Zimmerqualität ansehen müsste. Somit kann ich einen der beiden Buchungen oder beide einzeln ( je nach Gusto ) unterwegs stornieren, so mir noch was besseres in den Sinn kommt oder es Zeitleich knapp wird. Der Hintergrund -neben der höheren Flexibilität- dieser zwei 1 Tages-Einzelbuchungen ist aber, dass ich plane nach dem Check-In am Donnerstag am folgenden Freitag einen Tagesausflug zum "Joshua Tree National Park" durchzuführen und dann wieder zurück ins Aquarius fahre um dort noch die zweite Nacht zu verbringen. Hier die beiden Einzelbuchungen in der Reihenfolge der Buchung ( erst der 74.99 US$ Freitag auf Samstag und dann der 39.99 US$ Donnerstag auf Freitag ):

Somit sind nun alle drei Reservierungen ( 8 Nächte in Summe ) unter Dach unf Fach. Nochmal die Zusammenfassung: Die ersten 4 Nächte verbringe ich in Las Vegas; dann startet eine 2 Wochen Canyon-Wander-Rundreise und am Ende des gefahrenen "Rundkurses" stehen zwei Nächte in Laughlin und Nutzung eines der brandneuen rennovierten Zimmer des Aquarius Resorts auf dem Programm um meinen Urlaub mit zwei abschliessenden Übernachtungen in Vegas zu beenden. Mehr möchte ich nicht planen, da ich unterwegs alles weitere spontan entscheide. Aber der Urlaubs-Anfang und das Ende sind fest definiert um das passende Mischungsverhältnis aus 30% Spass / Fun / Unterhaltung und 70% Natur-Dröhnung sicher zu stellen.
Meine mitgeführten elektronischen Spielzeuge und sonstige Dinge die nützlich und wichtig sind:
Telefoniert
wird diesmal mit einem alten aber Triband fähigen und zudem sehr schnellen
"MDA-II"
Smartphone welches ich mittels aktueller deutschen
Windows Mobile 6.0 Firmware in das Jahr 2008 katapuldiert habe und nun
somit Top-Aktuell ist. Da dieses Gerät nebenbei auch ein vollwertiger
PDA darstellt, nutze ich es auch mit einer sehr schnellen 54kbps SD-Wlan
Karte, um kostenlos unterwegs im Internet zu surfen; meine Lieblings-Newsgoups
zu syncronisieren und natürlich auch Email-Technisch alles im Griff
zu haben. Alles kostenlos, da es in den USA
an jeder Ecke und jedem Hotel/Motel kostenlose Hotspots und
AP gibt, die man nutzen kann und auch soll. Ausserdem eignet sich das Gerät
auch noch als MP3 Player und aufgrund des sehr grossen 6 * 7cm TFTs als mobilen
Videoplayer. Aber damit immer noch nicht genug, denn dieses Telefon ist zusammen
mit der neusten "Destinator 7" Software und US-Kartenmaterial ( Stand Ende
2005 ) auch noch ein vollwertiges Navigations-Gerät und nebenbei wandernd
auch noch ein herrlicher GPS-Logger und GPS-Plot-Navigator ( auch um mich
in der Pampa nicht zu verlaufen ). Als BlueTooth GPS-Receiver fungiert
ein "IBlue 737" ( übrigens: Ein genialer sehr kleiner günstiger
GPS-Receiver ), welches mit einer Akku-Ladung unter GPS-Last 23 Stunden mittels
BlueTooth mit dem MDA-II kommunizieren kann. Alles in allem spricht man da
wohl von der eierlegenden Wollmilchsau und das ist bei der geringen Grösse
und brutalen Flexibilität perfekt für die USA
geeignet. Natürlich werden auch (KFZ) Ladegeräte ( für
Telefon und GPS-Receiver ); Saugnapfhalter und Battery-Charger -damit mir
im Flieger nicht der Akku-Saft beim Video gucken und Musik hören ausgeht
und ich mit Standard-Batterien den MDA-II weiterbetreiben kann ( hierzu habe
kurzerhand meinen vorhandenen bisher immer am Yakumo Delta 300GPS genutzen
Batt-Charger umgerüstet )- samt einer Ausziehbaren/klappbaren echten
Stowaway-Tastatur -in die man den MDA-II einstecken und sogar mit dem Netzteil
im Zimmer aufladen kann- mitgenommen. Wer braucht da noch einen klotzigen
Laptop oder Notebook , wenn man all diese Funktionen in einem Telefon wie
dem MDA-II vereint hat ?! Achja, FTP-Updates der Homepage erledige ich damit
natürlich auch...
Zu obiger Kombination aber noch ein paar Worte: In den letzten Jahren
hatte ich immer den langsameren Yakumo Delta 300GPS und ein extra TriBand
Handy dabei. Mit obiger Kombination habe ich also aus zwei Einzelgeräten
nun eines gemacht, welches alles noch deutlich schneller und viel besser
kann. Beispiel: Wo
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Kartenmaterial
in Papierform habe ich natürlich auch noch mit dabei ( neben einer Vielzahl
an TOPO-Maps und GPS-Koordinaten ) und die habe ich mir beim
ADAC kostenlos geholt
( denn meine Alten waren aufgrund der letzten Jahre mittlerweile so zerfetzt,
dass die endlich mal ersetzt werden mussten ). Man bekommt dort als ADAC-Mitglied
haufenweise Kartenmaterial
hinterhergeschmissen
( auch Kartzen des amerikanischen AAA-Automobilclubs ), welches sich auf
Reisen exellent bewährt. Zusätzlich auch noch eine AAA-Card ( das
ist der amerikanische Automobil-Club ) welche zusammen mit der ADAC-Karte
in Hotels; Vergnügungsparks; Shopping-Centern; Hubschrauberflügen;
Touren etc.p.p. zu min. 10% Extra-Rabatt führt. Ferner habe ich mir
den schon 2003 gekauften und oft genutzten und mittlerweile derbe zerfledderten
"Hildebrand´s ROAD ATLAS USA
the West" ISBN-Nummer: 3-88989-174-8 als Sicherheit mitgenommen. Der
gehört übrigens zu den Besten die ich kenne und sollte für
jeden USA-Touri Pflichtprogramm sein ! |
Abschliessend sind natürlich noch die üblichen
Basis-Versicherungen wie eine
Auslandsreisekranken-Versicherung für 9 Euro superwichtig. Diese musste
nicht extra abgeschlossen werden, da sich meine
automatisch
jedes Jahr verlängert ( 1 Jahr Laufzeit bei 90 Tagen im Ausland ; sehr
praktisch !). Eine Reiserücktrittsversicherung für 34 Euro ( bis
1000 Euro
Versicherungssumme
für den Non-Refundable Flug & Hotelbuchungen ) und um das ätzende
und nervige Getüddel mit den PrePaid Phonecards und dessen schlechten
Sprachqualität vor Ort vergessen zu können, habe ich mir wieder
von Cellion eine amerikanische SIM-Karte
mit US-Telefonnummer ( mit standesgemässer LasVegas 702-Vorwahl ) für
mein Triband-Handy zuschicken lassen, sodass ich überall in den USA
unter meiner eigenen US-Rufnummer für meine Freunde und Bekannte in
Deutschland und den USA preiswert erreichbar bin und auch abgehende
Gespräche nach Deutschland bezahlbar bleiben ( innerhalb der USA ohnehin
supergünstig ). Denn mit meiner deutschen AOL-SIM Karte würde
ich in den USA arm werden. Natürlich auch nebenbei den aktuellen
Annual Pass 2008 ( National Parks Pass ), welcher sich schnell bezahlbar
machen wird. Auch sehr wichtig ist, das man einen Maschinenlesbaren Reisepass
und eine angemessene Kombination aus Cash in US$ und natürlich Kreditkarten.
Hierzu habe ich mit als zweite Kreditkarte zu meiner ohnehin vorhandenen
VISA-GOLD noch die kostenlose MASTERCARD bei Karstadt als Not-Reserve Kreditkarte
besorgt. Ausserdem noch das ausgefüllte "A"dvanced "P"assenger "I"nformation
"S"ystem (APIS) Formular welches <HIER KLICKEN>
runtergeladen werden kann. Denn diesen Daten wird man schon beim Check-In
benötigen und werden in den Computer eingetippt und vor dem Abflug an
die US-Behörden übermittelt. |
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| Zeitrahmen | 22 September bis 13 Oktober 2008 ( 21 komplette Nächte ). Ankunft in Deutschland 14 Oktober... |
| Übernachtungen | 21 Übernachtungen. Preis pro Nacht im Schnitt 67 US$ ( inkl. aller Steuern ). |
| Gefahrene Kilometer | 4910 gefahrene km ( 3051 Miles ) |
| Fahrzeug | Ford Taurus 263 PS; 3,5 Liter Duratec V6 ( siehe Bild oben ! ); 6 Gang-Automatic und einem Mörderdrehmoment /Anzug ( die Karre hatte richtig Power ) |
| Kraftstoffverbrauch | 124 Gallonen resp. 469 Liter. Kraftstoffverbrauch pro 100km ca. 9,5 Liter. Kraftstoffkosten in Summe: 454 US$ |
| Kraftstoffpreis | ca. 3.29 bis 3.99 US$ für eine Gallone ( 3,74 Liter ) Kraftstoff. Umgerechnet ca. 72 Euro-Cent pro Liter ! |
| Wechselkurs (US$) | US-Wechselkurs 1.35 bis 1.47 US$ für 1 Euro ( hier klicken um den aktuellen Kurs zu sehen ). |
| Geschossene Photos | Es wurden in Summe 5212 Bilder mit der Canon Powershot G7 ( 10 Megapixel ) geschossen und davon ca. xxxx Bilder in dieses Reisetagebuch eingebaut. Zusammen waren das ca. 23 Gigabyte gesichert auf einem X-DriveII. Vieles davon als automatische AEB-Bracketing "5er Serien" um dann davon HDR-Bilder zu erzeugen. Die HDR-Bilder ( wer wissen will, was HDR ist, <<<klickt hier>>> ) werden dann im Reisetagebuch markiert und in einem Rahmen speziell gezeigt ! |
| Essens/Getränkekosten | ca. 20 US$ pro Tag |
| Sonnenstunden & Temperaturen | ca. 10-11 Stunden pro Tag bei Temperaturen von 11 Grad bis 43 Grad Celsius. Die Temperaturen ende September gehörten zu den heissesten seit vielen Jahren ( sehr ungewöhnlich und auch selten ! ) und in den 3 Wochen gab es eine wirklich fiese Schlechtwetterfront die einen 2 Tages-Notfallplan zwecks "aussitzens" dieses ersten Herbststurmes erforderlich machten. Danach sackten die Temperaturen um 10-15 Grad in den Keller und die letzten 2 Tage in Vegas waren ausgesprochen frostig mit nur 10 Grad Celsius Nachts ( sonst um die 25 Grad ). Also von Hochsommer bis hin zu Herbstlicher Frische gegen Ende des Urlaubs war alles im Angebot. Generell war das Wetter bis auf 2 wirklich heftige Regentage aber exellent und es gab Sonne satt ( für lange Hikes war es aber mit >40 Grad etwas zu heiss ) .... |
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