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© 1997-2008 by M.Perlitschke
Email: Michael Perlitschke

Page-Update: 03 August 2008

Du besitzt ein "HTC Himalaya; XDA-II; MDA-II;QTEC 2020" Smartphone mit "Windows Mobile 2003" Betriebssystem und möchtest Deinen PDA auf "Windows Mobile 6.0" updaten ? Oder Deine Sync/Ladebuchse ist defekt ? Oder Du möchtest Dein Headset verbessern ? Dann bist Du auf dieser Page genau richtig...


Diese kleine Bastel-Page teilt sich in drei Bereiche auf:

1.) Recycling und ReMontage einer rausgerissenen Sync/Ladebuchse
2.) Firmware Update Windows Mobile 2003 auf Windows Mobile 6.0 Professional ( Deutsch )

3.) Optimierung des vorhandenen Headsets resp. Anschluss-Optimierung anderer Headsets

( oben entsprechende Zeile anklicken )

Recycling und ReMontage einer rausgerissenen Sync/Ladebuchse

Vorab: Wohl die grösste Schwachstelle des HTC-Himalaya; XDA-II; MDA-II und QTEC 2020 ( alle Baugleich ! ) und Archillisferse befindet sich ganz unten am Smartphone und nennt sich "Sync/Ladebuchse". Mit dieser Buchse wird primär der interne Akku aufgeladen, ist aber parallel auch ein COM-Port samt USB-Schnittstelle und kommnuniziert mir aktiven KFZ-Freisprecheinrichtungen. In der Regel ist die wichtigste Funktionen aber das Laden des internen Akkus, denn das Syncronisieren oder Einspielen von Applikationen/Software kann man auch problemlos mittels BlueTooth oder Infrarot oder direkt über die SD-Speicherkarten durchführen. Aber auch mittels einer SD-Wireless Lan Steckkarte geht das sehr gut. Soll heissen: Man kann im grunde problemlos auf den COM-Port/USB-Funktionalität verzichten, da es zum Glück genügend andere Möglichkeiten gibt. Ergo: Egal, man kann drauf verzichten, solange keine Firmware-Updates angedacht sind, welche ausschliesslich über die USB-Schnittstelle eingespielt werden ( es geht auch über SD -Karten, aber dafür benötigt man dann zwei identische Geräte ) !

Grundsätzlich ist diese Buchse recht solide eingelötet und es gehört wirklich einiges an physicher Einwirkung und grobmotorischer Fähigkeiten dazu, die Buchse so zu zerstören das sich diese von der Hauptplatine löst oder weggefetzt wird. Soll heissen: Wer nicht beabsichtigt vorsichtiger mit dem empfindlichen Smartphone umzugehen, sollte an dieser Stelle erst garnicht weiter lesen.

Da die Dummheit der Menschen für viele Anbieter eine Goldgrube darstellt, bieten diese den Einbau neuer Buchsen für viel Geld an ( oft bei Ebay zu finden ). Das Problem ist aber, dass nicht immer alle Funktionalitäten der Schnittstelle gegeben sind, wenn eine brauchial rausgerissene Sync/Ladebuchse in einigen Fällen die sehr empfindlichen Lötlands ( also die Datenleitungen ) irreparabel beschädigt und mit aus dem PDA gefetzt wurden. Was diese Anbieter dann für teures Geld verkaufen, ist also "nur" das diese die Ladefunktonalität wieder herstellen und eine neue Buchse so einlöten, dass exakt dieses Gegeben ist ( was die Kunden natürlich akzeptieren, wenn das Gerät erstmal kostenpflichtig bei diesen Reparaturfritzen auf dem Tisch liegt ). Und das für rel. viel Geld wie ich finde.

Und was muss man dann dafür bezahlen ? Ca. 30-80 Euro...mit dem Hasenfuss, das wenn die Datenleitungen mit rausgerissen wurden, der Käufer im Regen steht, also der Anbieter dann bekanntgeben wird, das er nur die "Ladefunktionalität" wieder herstellen kann und das Gerät übel beschädigt wurde ( schnell und einfach verdientes Geld ). Ein sehr gutes und lukratives Geschäft, denn eine neue Sync/Ladebuchse kostet in Stückzahlen eingekauft nur ein 1-2 Euro. Selbst einzeln für jedermann kostet die Buchse "nur" 9.60 Euro plus Versand. Das ist natürlich zuviel ( wirtschaftlicher Totalschaden ! ) und warum sollte man nicht die noch vorhandene rausgefetzte Buchse einem geschickten "Recycling" zuführen, was die Kosten dann in der gleich vorgestellten DIYS-Variante auf "0.00" Euro reduziert ?! Und an dieser Stelle komme ich zur zur bebilderten Vorgehensweise und beende diesen Prolog:

Was braucht man und was sollte man können ? Ein wenig Löterfahrung und mittelprächtiger Lötkolben samt einer feinen Lötspitze ( muss nichts tolles sein ) und einer Lupe samt feiner Hand und etwas Geschick reicht vollkommen aus. Hast Du das, kannst Du den unten aufgezeigten Rettungsversuch unternehmen ( den PDA wegwerfen kann man ggf. immer noch ). An dieser Stelle weise ich wie üblich eindringlich auf die Impressum-Page hin, denn für Basteleien und die Folgen, ist hier jeder selbst verantwortlich ! Alles wie gehabt auf eigene Gefahr...

Höchstwahrscheinlich wird man bei grobmotrischen "wegfetzen" der Syncbuchse vielleicht auch einige wichtige Datenleitungen von der Hauptplatine mit rausgerissen haben. Also USB und COM-Funktionlität sind Schnee von gestern ( was aber wenig tragisch ist ! ). Die Stromversorgung und das Laden des internen Akkus hingegen, bekommt man immer hin, selbst mit der vorhandenen "weggefetzten" Buchse. Und das ist sicherlich die Beste aller Nachrichten und kommt "uns" sehr entgegen. Wie im Bild rechts oben dargestellt, habt Ihr die Buchse wie folgt abgeschert oder diese hat sich aufgrund der Cradle-Nutzung durch die Hebelwirkung noch absolut intakt gelöst. Bruchstellen sind die beiden auf der Hauptplatine fest eingelöteten Halte-Zapfen und natürlich sind auch die 22 Pins mit weggerissen worden. Entweder liegen die noch auf den Lötfahnen/Lands auf der Hauptplatine oder baumeln an den Pin-Resten der rausgerissenen Buchse. Es gibt aber auch die Variante des "schleichenden Bruchs", sol heissen nur durch Wacheln an der "noch festen" Buchse bekommt man Kontakt. Final ist das aber wie eine "rausgerissene Buchse" nur ist es "noch nicht" so weit gekommen.  

Im Diagramm zur linken habe ich mal die Pin-Belegung der Buchse dargestellt. Da "wir" nur wieder die 5 Volt Stromversorgung mit der vorhandenen Buchse herstellen wollen, sind folgende Pins wichtig: PIN 20;21;22 ( Plus 5 Volt ) und Pin 16;17;18 für die Masse. Aber braucht man wirklich alle ? Antwort: Natürlich nicht ! Sollte die Buchse und Lötlands aber noch intakt sein und die Pins 13;14;15 in Ordung sein, kann man auch noch die USB-Funktionalität wieder herstellen und so stehen einem auch Firmware-Updates ( siehe weiter unten in der Page die Beschreibung wie man Windows Mobile 6.0 einspielt ) zur Verfügung.

Hier beschreibe ich nun detailiert wie ich das ganze an meinem MDA-II gelöst habe. Und zwar so das alle Fuinktionen wieder hergestellt werden konnten. Das war aber auch nur möglich weil die Buchse zwar rausgefetzt wurde, aber alle Pins ( wenn auch heftig verbogen ) noch vorhanden waren und auf der Leiterplatte keine Leiterbahnen weggerissen wurden. Generell lässt sich aber aufgrund der vielen Möglichkeiten an Plus und Minus zu kommen bei jedem Gerät die alte Buchse soweit erneut nutzen um die Basis-Funktionalität AKKU laden wieder hergestellt werden kann. Also spucken wir in die Hände und beginnen mit der Arbeit, die in ca. 30 Min. problemlos zu schaffen ist...


Unser Patient, ein MDA-II : Die Sync/Ladebuchse hat sich gelöst und wurde sozusagen in Einzelteilen gebohren um das Licht der Welt zu erblicken. Etwas verstümmelt, aber noch mit allen -wenn auch übel verbogenen- 22 Pins. Auch hingen keine Leiterbahnreste an den Pins. Beste Voraussetzungen um wieder alle Funktionen des MDA-II herstellen zu können. 



Unser Operationsbesteck ( folgendes wird benötigt )
: 1.) Eine sehr gute Lupe; 2.) Eine Pinzette; 3.) Flexibles Plek ( Gitarrenspieler werden das gut kennen ); 4.) Stecknadel; 5.) kleiner Kreuzschlitzschraubendreher; 6.) Uhrmacher-Schraubendreher ( die wir als Torx-Schraubendreher missbrauchen werden ); 7.) Flussmittel -FLUX- und Pinsel, 8.) Minischraubstock; 9.) Entlötlitze und 10.) einen Lötkolben/Station mit sehr feiner Lötspitze. Einen für diese Zwecke exellente Lötstation gibt es in jedem Conrad Laden unter der Modell-Bezeichnung "BASETech ZD99" für nur 19.95 Euro.  Das Teil ist wirklich hervorragend da man durch die extrem dünne Lötspitze ( wechselbar ! ) wunderbar jeden einzlenen Pin 100%g exakt löten kann. Gutes Werkzeug muss nicht teuer sein !!! 

Achja, ein Wort zu Antistatik: Wir fummeln hier nicht an einem Ziegelstein herum, sondern elektrostatisch sehr sensitiven Komponenten. Auf jeden Fall eine Antistatik-Matte nutzen und sich nach Möglichkeit auch erden und auch keine Bauteile berühren. Also die "Spitze Finger-Taktik" anwenden um da nichts zu "zerschiessen" !




Schritt 1: Als erstes nehmen wir uns die rausgerissene Buchse  mit den total verbogenen 22 Pins vor. Hier muss das Endziel sein, alle Pins wieder so hinzubiegen, das dieses einlötbar sind. Als erstes alle Pins im ursprünglichen 90 Grand-Winkel ausrichten. Das wird einem aber nicht 100%ig gelingen drum besser 95 Grad nutzen. Also so hinbiegen, dass wenn die Kontakt mit der Leiterplatte haben, diese aufliegen und federn können. Das hat den Vorteil das wenn man die Buchse mit Druck auf die Leiterplatte bringt, alle 22 Pins wie kleine Federn homogen auf Ihren Lötlands aufliegen und man so KEIN Lötzinn benötigt, sondern das noch vorhandene nutzt. Dieses in den >90 Grad Winkel biegen, klappt übrigens prima mit einer Flachzange und viel Fingerspitzengefüehl. Wenn das geschafft ist muss man alle 22 Pins parallel ausrichten. Nun kommt die Lupe und eine Nadel ins Spiel mit der man das anständig hinbekommen kann. Natürlich nicht exakt auf hunderstel Millimeter, aber doch sehr gut. Auf den Bildern sieht man meine Bemühungen nachdem ich alles grob gerichtet hatte. Danach hiess es noch etwas Feinarbeit reinstecken und die Buchse war fast wieder wie neu. In meinem Fall war es aber etwas friggeliger, denn ich musste die Buchse zerlegen ( vom Metall trennen ) den PIN 22 entnehmen und ausserhalb der Buchse richten ( denn der hatte sich im Stecker zustzätzlich verbogen ! ). Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass man bis auf Pin-Ebene wirklich alles wieder reparieren kann, bis hin zum Austausch einzelner Pins ist mit Gefühl wirklich alles möglich.  


Schritt 2: Sollte man -so wie ich es tun musste- die Buchse zerlegen um einzelne Pins zu entnehmen und Richten, bei der Monage der SyncBuchse mit dem Metallgehäuse drauf achten das die beiden Verriegelungszapfen den Kunststoffeinsatz sicher in Position halten. Hat man aber nur wie im Schritt 1 beschreiben die Pins wieder sauber hingebogen, kann man diesen Schritt 2 ueberspringen bzw. nur sicherheitshalber mal einen Blick auf die Buchse und diese mechanische Verriegelung werfen. Just in Case !


Schritt 3: Im diesem Schritt entfernen wir die Akkuschale; den Akku; die SIM-Telefonkarte; den Stylus ( also den Bedienstift ) und die SD-Karte aus dem Slot. Sollten noch wichtige Daten auf dem MDA-II sein vorher unbedingt ein Backup auf SD-Karte durchführen...


Schritt 4: Nun heisst es "Kunst trifft auf Technik". Wir schnappen uns das Plek und setzen wie oben dargestellt in dem Bereich wo der Stylus normalerweise steckt an um die Kunststoff-Abdeckung zu entfernen resp. diese auf dieser Seite zu entriegeln. ( die Abdeckung nicht geschraubt ! )



Schritt 5: Nun wird es etwas fummelig. WIe auf den Bildern dargestellt ansetzen und auf der anderen Seite der Kunststoffabdeckung zu leibe rücken. Hier muss man mit etwas mehr Kraft drangehen, bis es  das typische "Klack" Geräusch als Belohnung ertönt.


Schritt 6: Nachdem beide Seiten gelöst sind vorsichtig anheben und wie oben dargestellt vom MDA-II entfernen. Hier drauf achten das, das Kunstoff auf der Oberseite beim EIN/AUS Schalter auch noch in Verriegelungshaken hängt.  Mit ein bisschen Rütteln vorsichtig lösen, dann geht das wie von allein. Auf keinen Fall Gewalt anwenden !



Schritt 7: Spätestens jetzt weiss man auch, warum das schwarze Rückteil vorhanden ist. Denn es sitzt direkt über den GPM-Antenne und stellt so einen ungehinderten sicheren Handy-Empfang sicher. An dieser Stelle müssen zwei Torx-Schrauben entfernen und aus unserem Uhrmacher-Schraubendrehersatz einen Schraubendreher suchen der "Biss" hat und "passt". Denn die lassen sich auch mit einem normalen Schraubendreher problemlos rausschrauben... 


Schritt 8: Nachdem die beiden Schrauben mit der Pinzette entfernt wurden , nun die GSM-Antenne abheben. Und schon droht erste Gefahr, denn die GSM-Antenne stellt mittels Federn kontakt zur Platine her. Wenn man unten an der GSM-Antenne die Federn oder in den markierten Bereichen auf der Hauptplatine mit seinen fettigen Pommes-Griffeln herumfummelt, erhält man als Belohnung ein Kontaktproblem und in Folge dessen ein sehr schlechten Handy-Empfang ! Also Finger weg... 


Schritt 9: Nun die oben dargestellten 6 Schrauben entfernen. Zwei davon müssen wieder mit dem Uhrmacher-Schraubendreher Trick entfernt werden. Eine davon liegt unter dem "VOID"-Siegel.



Schritt 10: Nun wie oben im Bild gezeigt mit dem "Plek" oder einem anderen Stück Kunstoff ansetzen und in Pfeilrichtung vorsichtig wandern. Man hört es 2-3mal klacken und das sind dann die "Entruigelungsgeräusche" des Gehäuses. Achja ein etwas längerer Fingernagel geht auch, denn das Gehäuse lässt sich leicht öffenen., da das Verriegelungssystem inform der Resthaken eher klein dimensioniert ist...


Schritt 11: Wie auch schon unter Schritt 10 das gleiche auf der anderen Gehäuseseite durchführen. Wieder wird man das typische "klack"; "klack" und "klack" Geräusch hören.


Schritt 12: Nachdem das Backcover von allen Rasthaken gelöst ist, kann man es wie oben dargestellt zur Seite legen. An dieser Stelle möchte ich noch ein Wort zu dem Schieberegler "nachschieben". Unbedingt beim späteren Zusammenbau drauf achten das der Kunststoff-Schiebregler in der Mittenstellung ist, sonst kann es passsieren, dass dieser bei der Monage verkantet und nicht mehr funktioniert oder sogar der SMD-Schiebeschalter ( der ja Federbelastet immer in der Mittenstellung steht ) beschädigt oder abgebrochen wird. Alos bei der späteren Montage unbedingt drauf achten !


Schritt 13: Nun trennen wir das TFT-Display von der Hauptplatine des MDA-II. Von dem MDA-II gibt es zwei Versionen. Eher selten zu finden ist die obiges Version mit einem TFT-Display welches einen echten Stecker besitzt und weit häufiger eine Version mit SMD-Buchse in der ein Folienverbinder verschwindet. Um obige Variante zu lösen bedarf es nicht viel. Man muss lediglich den Stecker vorsicthtig abziehen und die Sache ist erledigt. Sollte man hingegen den "normalen" MDA-II mit SMD-Stecker besitzen ( ich habe davon drei Stück ) ist das auch nicht viel schwerer. Der SMD-Sockel an diesen Modellen klemmt lediglich den Folienverbinder im Sockel. Die Klemmvorrichtung ist ein brauner umgeklappter Steg, welcher lediglich um 90 Grad zum entriegeln hochgeklappt werden muss. Absolut identisch mit dem, aus meiner Yakumo-Reparatur Page ( ggf. dort nachschauen wie das mit einem solchen Sockel funktioniert ! ). Warum zwei Varianten des MDA-II ? Obige Variante besitzt ein komplett anderes TFT ( anderer Typ ! ) welches im Vergleich zu den MDA-II Modellen mit SMD-Stecker und Klemmtechnik ein viel helleres kontrastreicheres Bild erzeugt. Aber auch bei diesen Modellen gibt es betzüglich des TFTs zwei verbaute TFT-Modelle. Eines mit dem typischen eher gelblichen Farbstich und eines mit neutraler hellerer Farbgebung.   


Schritt 14: Keine Panik wir haben es nun fast geschafft. Nachdem das TFT-Display von der Hauptplatine gelöst wurde ( siehe Schritt 13 ) müssen noch drei Schrauben gelöst werden, die die Hauptplatine mit dem Frontcover verbinden. Diese habe ich oben markiert. Da man beim Zusammebau gerne mal das falsche Loch zum Verschrauen nutzt, zeige ich diese 3 zu entfernenden Schrauben jetzt im Detail....  


Schritt 15: Hier die erste Schraube des Trio´s . Gut zu erkennen ist das um 45 Grad versetzte Loch in dem eine der Gehäuse-Schrauben ( siehe Schritt 9 ) steckte. Also merkt Euch diese Position gut ehe diese entfernt wird !


Schritt 16: Hier die zweite Schraube des Trio´s . Gut zu erkennen ist rechts das Loch in dem eine der Gehäuse-Schrauben ( siehe Schritt 9 ) steckte. Also merkt Euch  auch diese Position gut  ehe diese entfernt wird ! Und noch ein technischer Hinweis. Auf dem Bild oben sieht man prima die 2.5mm Buchse für das Headset/Köpfhöhrer. Diese Buchse hat eine Eigenart das wenn man einen Stecker dort einsteckt ein Microschalter betätigt wird, der den Lautsprecher des MDA-II deaktiviert solange etwas drin steckt ( das dient dann zum Freisprechen ! ). Sollte man sich nach der Nutzung und entfernen des Headsets/Kopfhöhrers mal wundern, das der Lautsprecher stumm bleibt, hängt der in der Buchse befindliche Mircoschalter. Um diesen wieder "gangbar" zu machen reicht in der regel das vorsichtige herumstochern in dieser Buchse oder ein beherztes Fingernagel-Schnipsen auf selbige. Passiert sehr selten, aber wenn es mal passiert, wisst Ihr nun was man machen kann und vor allem warum das so ist.    


Schritt 17: Hier die letzte also dritte Schraube des Trio´s . Gut zu erkennen ist das um 45 Grad versetzte Loch in dem eine der Schrauben ( siehe Schritt 7 ) für die GSM-Antenne  steckte. Also merkt Euch auch diese Position gut ehe diese entfernt wird !


Schritt 18: Nun kann man die Hauptplatine aus dem Frontcover entnehmen. Auch hier möchte ich nochmal dringend davor warnen die Kontakte in den roten Quadraten oben im Bild zu berühren. Zum einen unten am MDA-II das Mikro und oben die Kontakte des Lautsprechers. Sollte man igendwann der Lautsprecher keinen Mucks mehr von sich geben, ist es in 99% aller Fälle so, dass hier ein Kontaktproblem besteht. In der Regel kann man das durch leichten Druck auf der Rückseite des MDA-II im ganz normalen Betrieb erzwingen das der Lautsprecher wieder funktioniert ( und hat dann den Fehlerteufel lokalisiert ). Sollte das der Fall sein, muss man nur die Kontakte reinigen ( ISO-Alk. ). Passiert aber auch sehr selten, aber wenn das mal vorkommen sollte, wisst Ihr nun auch bescheid was zu tun ist ! So, wir haben nun die Hauptplatine entfernt und können nun drangehen die Buchse wieder einzulöten. Also das Front-Cover mit dem TFT-Display beiseite legen. Aber STOP ! Stichwort: TFT ! Viele schrotten sich ja auch gerne mal das TFT Displays. Um das aus der Schale rauszubekommen einfach den Lautsprecher oben entfernen, denn der ist mit zwei Schrauben befestigt und dient gleichzeitig als TFT-Display Fixierung. Wenn das geschehen ist, muss man nur noch rechts und links das Gehaeuse vorsichtig auseinander biegen ( mit den Daumen ) und unten auf dem GLAS mit den Zeigefinger nach oben drücken. Es ist recht Stramm geklemmt, daher keine Angst, da kann nichts kaputt gehen ! Aber das ist nicht unsere Mission, denn diese heisst nun Buchse zum laufen bringen....


Schritt 19: Eine letzte Kleinigkeit muss noch von der Hauptplatine entfernt werden. Und zwar das D-PAD. Also das Navigations-Steuerkreuz mit Schalt/Druckfunktion. Die Konstruktion ist wirklich simpel, denn dieser Knopf ist nur ein Kunststoff-Vierkant gesteckt. Zu beachten ist aber, dass dieser nach unten hin schräge verläuft und man den jeweils um 90 Grad verdreht falsch aufstechecken kann. Also schaut Euch das Bild oben an und steckt den Knopf  später bei der Montage exakt so wieder drauf. Also den Knopf nun abziehen und beiseite legen...



Schritt 20: Oben habe ich nun eingezeichnet welches die elementaren und wichtigen Pins sind. Sehr gut kann man die beiden Dreiergruppen für die Stromversorgung erkennen, welche ich oben mit zwei Roten Quadraten markiert habe. Direkt daneben liegen die 3 Pins für die USB-Funktonalität und der Rest ist COM-Port Geschraddel und Dinge für eine aktive KFZ_Freisprecheinrichtung ( sind also eher unwichtig ). Je nach Beschaffenheit der Buchse muss man nun schauen was machbar ist. In meinem Fall lassen sich alle Pins anlöten und das werde ich gleich auch zeigen. Was man aber auch sehr gut sehen kann ist, wie schlecht die Buchse vom Hersteller gelötet wurde. Da wurde sehr sparsam Siebdruckpaste verwendet welche mit einem SMD-Dispenser sehr sparsam aufgetragen wurde. Desweiteren ist in obigen Fall auch die Reflow-Lötung alles andere als gelungen. Es sieht mir fast danach aus, als wenn das Metall der Syncbuchse Hitze absorbiert hat und das zu einem eher durchwachsenen schlechten Lötergebnis geführt hat. Kein Wunder, das die sich die früher oder später lösen musste. Aber ich habe auch andere MDA-II Modelle hier , bei denen das ganze wirklich sehr gut gelötet wurde ( und die halten Bombenfest und sind nur mit Roher Gewalt rauszufetzen ! ).  


Schritt 21: Nun kommt der Schraubstock zum Einsatz. Da auf der anderen Seite der Platine ein massiver Metall-Service-Sockel vorhanden ist, kann man nun die zuvor gerichtete Syncbuchse passgenau auf die Leiterplatte aufsetzen und we oben dargestellt im Schraubstock fixieren ( mechanisch vorsichtig klemmen ! ). Da der Schraubstock in meinem Fall massiv ist und sehr viel wiegt, habe ich rechts unter die Hauptplatine eine BigBox Zigarettenschalchtel untergeschoben und die Hauptplatine so überdehnt, dass die Pins der Syncbuchse alle die Lotlands mit etwas Vorspannung ( was ja auch schon beim Richten in Schritt 1 wichtig war ) sauber berühren. Nun wird es Zeit den Lötkolben anzuheizen und sich die Lupe zu schnappen... 


Schritt 22: Nachdem der Lötkolben mittlerweile Temperatur hat, darf die Lötspitze keine Lötzinnrest besitzen, da wir nun das noch vorhandene Lot auf der Leiterplatte und den Pins nutzen. Um diese Lötspitze von evt. noch vorhandenen Lot ( durch führere Basteleien ) zu befreien einfach ein Stück Entlötlitze nehmen und vorhandenes Lot von der Spitze entfernen. Danach dann mit einem feinen Pinsel den Bereich ( und nur diesen ! ) wo die Pins sitzen mit etwas Flussmittel bestreichen ( weniger ist mehr ! ) und unter der Lupe vorsichtig jeden einzelnen PIN anlöten. Am besten man beginnt mit Pin 22 ( oben auf dem Bild ganz links ! ), denn da PIN 22;21;20 ohnehin alle auf einen Kontakt treffen ( Plus ! ), kann man dort etwas üben ( Kurzschlüsse zwischen den ersten 3 Pins machen dort nichts ! ). Man wird schnell ein Gefühl für das Springen von Pin zu Pin bekommen und auch unter der Lupe  gut sehen wann diese homogen verlötet wurden. Eine ruhige Hand; viel Licht und sehr gute Lupe sind aber Pflicht !


Schritt 23: Hier nun das fertige Ergebnis. Alle 22 Pins sind nun angelötet. Das ganze sieht zwar ein bisschen komisch aus, aber auch nur weil ich pro Pin sehr sorgfältig zweimal vorgegangen bin, denn ich wollte keine kalte Lötstellen produzieren ( denn unter der Lupe ist das ganze immer noch sehr friggelig ). Desweiteren habe ich die Pins einzeln mit einer Nadel mechanisch belastet um wirklich eine solide homogene Lötverbindung sicher zu stellen. Aber das ist nur die halbe Miete...



Schritt 24: Nun müssen wir das Metallgehäuse der Syncbuchse fixieren, denn dieses trägt die mechanische Hauptlast. Wie oben dargestellt in dem Bereich wo der Haltezapfen sitzt ( insbesondere wenn der weggebrochen ist ! ) mit der Platine auf beiden Seiten "links/rechts" verlöten und genügend Hitze zuführen, denn das Blech absorbiert leider viel Wärme !


Schritt 25: Jetzt noch auf der Unterseite anständig die Zapfen löten. Die Hitze wird durch die Kontaktierung nach oben auf die Oberseite kriechen und eine homogene Lötverbindung darstellen. Sollte an der Buchse die Zapfen abgerissen sein, kann man wie oben eingezeichnet noch einen Tropfen Sekundenkleber in den Spalt zwischen Metallhülle und Leiterplatte geben. Der flüssige Sekundenkleber resp. der Cyanacrylatklebestoff wird den Gesetzen der Adhäsion und Kohäsion folgend im Bruchteil einer Sekunde komplett in den Spalt zwischen Buchse und Leiterplatte kriechen und dort eine solide sehr haltbare Klebeverbindung schaffen. Sicherlich eine ganzbarer Weg wenn die Haltezapfen gebrochen sind. Diesen letzten Schritt sollte man aber erst dann durchführen, wenn 100%ig sichergestellt ist, dass die Buchse sauber funktioniert. Abschliessend wieder alles bis Schritt 1 vorsichtig in umgekehrter Reihenfolge zusammen bauen und sich freuen sehr viel Geld gespart zu haben.

Achja, fast hätte ich es vergessen: Herzlichen Glückwunsch, Operation gelungen, Patient lebt wieder !


Firmware Update Windows 2003 auf Windows Mobile 6.0 Professional Deutsch !

Vorab: Warum sollte man ein Firmware-Update auf dem MDA-II durchführen bzw. was bringt einem das ?

Antwort: Der MDA-II wird nur bis zur Version 1.72 ( Windows Mobile 2003 ); Radio Version 1.17 ( Telefon-Firmware ) unterstützt und ist ist somit Firmwareseitig schon mehrere Jahre alt. Alle aktuellen derzeit im Handel erhältlichen Smartphones nutzen des Betriebssystem Windows Mobile 6.x und im Vergleich zu dem alten Windows Mobile 2003 Betriebssystem ist das natürlich eine Offenbahrung. Nicht nur weil man damit in die Lage versetzt wird alles an aktueller Software zu installieren und drauf laufen zu lassen, sondern weil ich die Funktionen von Windows Mobile 6.0 so umfangreich und druchdacht sind, dass es wirklich Spass macht und einen so  in das Jahr 2008 katapuldiert und mit den aktuell im Handel erhältlichen teuren Geräten gleichzieht.

Der MDA-II hat mit 128 MB ausreichend viel Speicher; einen sehr schnellen mit 400 Mhz getakteten Prozessor ( der auch mit 472 Mhz super läuft, sonfern man bei Spielen etwas mehr Dampf benötigt ) und war seiner Zeit im Jahr 2003 um mehrere Jahre voraus. Dieser technische Vorsprung ist so gewaltig, dass einem Betrieb unter Windows Mobile 6.0 absolut nichts im Wege steht.

Was macht Windows Mobile 6.0 aber so besonders ?

Antwort: Eine Vielzahl an Funktionen und Möglichkeiten stehen einem mit Windows Mobile 6.0 schon schon Haus aus komplett offen und wie oben schon geschreiben werden fast nur noch neue Programme für dieses Betriebssystem entwickelt. Einer der interessanten Features von Windows Mobile 6.0 ist aber, dass die Daten selbst nach einem Kaltstart Speicherresistent vorhanden bleiben ( ausser den der RAM-Disk ) und die Kompatibilität mit Windows 5.0 Applikationen extrem hoch ist ( fast alles was unter WM5.0 läuft, funktioniert auch unter WM6.0 ). Weitere Unterschiede zwischen WM2003 und WM6.0 sind zum Beispiel:

Hier nun mal eine Ladung Screenshots meines seit einigen Monaten absolut sauber unter Windows Mobile 6.0 Professional laufenden MDA-II:

Was die Geschwindigkeit vor und nach dem Update von "Windows Mobile 2003" und "Windows Mobile 6.0" angeht, konnte ich keine wirklich segnifikanten Unterschiede feststellen. Soll heissen: Windows Mobile 6.0 läuft von einer etwas längeren Bootphase mal abgesehen, extrem flott und sogar deutlich stabiler als das alte WM2003  und obige Unterschiede habe zumindest mir mehr als ausgereicht meine "Windows Mobile 2003" Version durch die "Windows Mobile 6.0 Professional" zu ersetzen. Wie muss man nun also vorgehen resp. welche Schritte sind nötig um "Windows Mobile 6.0 Professional" in den MDA-II zu "pumpen" um diesen dann zu einem  Top-Aktuellen Smartphone zu verwandeln ? Hier die Anleitung ( bitte Impressum-Page beachten, denn für Schäden oder Software die man hier Downloaden kann übernehme ich keine Hafung. Wenn etwas in die Hose geht und Ihr aus Eurem schicken MDA-II einen besseren Briefbeschwerer macht, ist das nicht mein Problem ). Ich beschreibe hier ausschliesslich die Vorgehensweise, so wie ich es mit meinem MDA-II durchgeführt habe. Hier die benötigen Programme:

Hier die benötigte Software und Firmware zum Download für den MDA-II:

Arbeitsschritt 1: Das Backup ! Da wir unseren alten MDA-II gleich dauerhaft mit einem neuen Betriebssystem "beschicken", sollte man zuvor alle sensitiven Daten des vorhandenen MDA-II unter Windows Mobile 2003 sichern. Also die Email-Konfiguration ; Einstellungen; Briefe; Bilder und anderen einem wichtige Dinge entweder notieren oder umkopieren.

Arbeitsschritt 2: Einen Warmstart durchführen ( mit dem Stylus unten links die Resettaste drücken ! ) und folgende Werte unten rechts im Display vergleichen. Da muss folgendes stehen: R 1.17.00; G1337.28; D 1.72.01GER. Also es muss das letzte aktuelle Telekom-Update im Gerät vorhanden sein. Das ist wichtig, weil mit der letzten aktuellen Telekom-Firmware auch das Radio-ROM eingespielt wird. Denn dieses bleibt von unserem Windows Mobile 6.0 Update unangetastet und wird somit auch weiterhin genutzt. Man kann diese Informationen auch unter START / EINSTELLUNGEN / GERÄTE-INFORMATIONEN abrufen. Das muss wie rechts im Bild aussehen. Tut es das nicht, besitzt Dein MDA noch die uralte Firmware im ROM und das wollen wir natürlich nicht, insbesondere vor dem Hintergrund das die Radio-Version 1.17 möglichst aktuell sein soll. Und diese bekommt man nur mittels eines Telekom-Updates in den MDA. Hier der Link zur Telekom-Update Page: http://downloads.t-mobile.de/vendor/t_mobile/model/t_mobile_mda_ii/area/software/ .Dort die Software-Updates Version 1.72.170 runterladen und entpacken. Danach dann den MDA-II mittels USB-Kabel oder Cradle mit dem PC verbinden und warten bis Active-Sync eine Verbindung hergestellt hat und dann den Update-Vorgang durch anklicken der ca. 28 MB grossen EXE-Datei starten. Und dann ca. 45 Minuten die Füsse still halten und keinesfalls etwas berühren oder mit dem Rechner arbeiten. Denn wenn in den 45 Min. des Flashens etwas schief geht, hält man ein Stück Technik-Schrott in Händen. Da nichts schief gehen darf, bitte nur einen absolut stabil laufenden Windows PC dafür nutzen. Während der 45 Minuten wird man vom Programm über den Status des Updates auf dem laufenden gehalten. Erst wird das Gerät gelöscht und dann in 3 Zyklen die neuen ROMs eingespielt. Abschliessend wird man aufgefordert einen Reset durchzuführen und schon hat man ein Geraet das technisch dem letzten Stand Herbst 2004 entspricht. Also exakt das was im Bild rechts zu sehen ist. Wichtig und nötig wird dieses Update aber um auf das Radio-ROM 1.17 zu kommen, denn das brauchen wir auch für das nun kommende Windows Mobile 6.0 Update ( denn das besitzt kein Radio-ROM ).

Arbeitsschritt 3: Nachdem Arbeitsschritt 2 abgearbeitet resp. geprüft wurde ( also Radio-ROM 1.17 vorhanden ist ! ), kommt nun der Moment wo der Elefant das Wasser lässt. Wir werden nun Windows Mobile 6.0 Professional einspielen und unseren MDA-II somit mit einem gewaltigen Sprung in das Jahr 2008 katapuldieren. Benötigt wird für diesen Vorgang das obige Downloadbare ROM "TofClock_HIMA_WM6_AKU.0.7.zip". Dieses auf Deinen Rechner runterladen und entspacken, sodass die Datei "TofClock_HIMA_WM6_AKU.0.7.exe" auf Deiner Festplatte startfähig vorliegt.

Arbeitsschritt 4: Nun die alte Active-Sync Version am PC deaktivieren, denn zum einen brauchen wir das nicht mehr und zweitens funktioniert Windows Mobile 6.0 nur mit der ganz neuen Active-Sync Version. Solltest Du schon die aktuellste Active-Sync Software auf dem PC haben, mit der rechten Maustaste die Eigenschaften anklicken und alle Verbindungseinstellungen deaktivieren. Denn Active-Sync darf sich ab jetzt "erstmal" nicht mehr einmischen, da wir für das WM6.0 Update einen anderen Weg einschlagen werden. Der Vollständigkeit halber aber ein paar Screenshots wie man Active-Sync am PC temporär deaktiviert:

===>

Arbeitsschritt 5: Nun wird es ernst und der Akku des MDA-II muss unbedingt voll geladen sein. Jetzt versetzen wir den MDA-II in den Bootloader-Modus ! Dieser Modus ist entscheidend um das WM 6.0 Update installieren zu können. Um in den Bootlader-Modus zu gelangen am MDA gleichzeitig 4 Schaltvorgänge wie folgt parallel aktivieren: "AUFNAHME-TASTE; POWER-KNOPF"; das STEUERKREUZ DRÜCKEN; und RESET-TASTE mit dem Stylus" eindrücken. Das hört sich nicht nur kompliziert an, es ist es auch bei ersten mal, da einem irgendwie immer eine Hand zu fehlen scheint um alle 4 Dinge gleichzeitig zu drücken...smile. Das sichtbare Zeichen für den Erfolg dieser Fingerübung findet man dann auf dem nicht Hintergrundbeleuchteten Display mit dem Wort "SERIAL" stehen. Sollte man dieses magische Wort dort sehen, den MDA-II an das Cradle oder an ein USB-Kabel anschliessen.

Arbeitsschritt 6: Sobald man den MDA-II in das Cradle oder ein USB-Kabel am PC andockt, wechelt die Anzeige im nicht beleuchteten Display von "SERIAL" auf "USB". Damit signalisiert der MDA-II das der nun eigenständig eine USB-Kommunikation mit dem PC aufgebaut hat und es erklärt nebenbei auch, warum Active-Sync in Arbeitsschritt 4 deaktiviert werden musste. Nun steckt der MDA-II also im Cradle oder am USB-Kabel und im Display des MDA-II prangen die drei magischen Buchstaben "USB". Nun die Datei "TofClock_HIMA_WM6_AKU.0.7.exe" auf Deiner Festplatte starten und ca. 30 Minuten geduldig warten und wieder die Füssen resp. die Hänge ganz still halten. Denn nun wird Windows Mobile 6.0 Professional in den MDA-II gepumpt und dabei darf die Verbinung zwischen PC und MDA-II keinesfalls getrennt werden. Diese Version von Windows Mobile 6.0 beinhaltet übrigens noch noch MS .NET CF SP2; MS Office 2007; MS OneNote Mobile; True AKU.0.7.0 Bluetooth Drivers; NetworkWizard v1.0,29982.4 & Sim Manager. Während des Update-Vorgangs sieht man übrigens auf dem TFT des Displays div. Balken herumwandern und sich verändern. Das ist KEIN FEHLER UND GUT SO ! Irgendwann meldet der PC resp. die Update-Software das der Flash-Vorgang beendet ist und man einen Reset vornehmen muss. Klingt kompliziert ? Ok...hier die Bilder zu diesem Vorgang:





Arbeitsschritt 7: Nach dem Reset muss man das TFT-Display ausrichten, also sehr ähnlich dessen was man auch unter Windows 2003 bei einem Kaltstart gewohnt war. Nachdem das erledigt ist, ist man glücklicher Nutzer eines MDA-II mit dem Betriebssystem Windows Mobile 6.0 Professional. Allerdings in Englisch, was wir gleich ändern werden ! Dennoch empfehle ich schon hier, alle neuen Funktionen und Applikationen einfach mal auszuprobieren  ( ganz wichtig: WORD MOBILE & EXEL in diesem Zustand einmal starten, da die Programme eine Datei anlegen die wichtig ist ! ) und sich in das neue Betriebs-System reinzufummeln. Hat man genügend "gefummelt", kann man sich oben noch die "Add_On"s als Zip runterladen und direkt über eine Speicherkarte in den MDA.-II  installieren. Zu diesen Add_On gehören folgende Applikationen: HHTC Home With 6 Buttons; HTC Touch Smartdial & Dialpad; HTC Streaming Player; HTC Audio Manager; HTC Network Plug-ins; M$ Live; Arcsoft MMS Client 4.2.8.1; Voip. Neu an Windows 6.0 im Vergleich zu Windows Mobile 2003 ist das alle Daten im Speicher nicht mehr verloren gehen wenn die Batterie am Ende ist. Einzige Ausnahme bildet hier die RAM-DISC, denn deren Daten oder dort installierte Applikationen gehen nach wie vor verloren, werden aber dafür bei einem Kaltstart nicht angetastet ( sollte man wissen ! ). Ich selbst nutze die RAM-DISC dennoch sehr gerne um Programme dort zu installieren, da die den Speicher des MDA-II sinnvoll nach oben hin deutlich erweirtert. Sehr praktisch !

Arbeitsschritt 8: Nun ist es an der Zeit, sich ActiveSync in der aktuellsten Version ( mit der alten Active-Sync werden wir unter WM6.0 kein Erfolg haben ! ) von Microsoft oder aus dem Netz zu ziehen und auf dem PC zu installieren !  Das bedeutet natürlich das die alte Active-Sync-Version deinstalliert werden muss, ehe man die "neue" 4.x Version aufspielt. Denn das brauchen wir gleich für die kommenden Schritte...

Arbeitsschritt 9: Jetzt rücken wir den doch sehr knappen Datenspeicher von nur 14 MB zuleibe und bohren diesen auf satte 30 MB auf ( ich möchte an dieser Stelle nochmal dran erinnern, dass die üppige RAM-DISC auch zur Programm-Installation genutzt werden kann ! ). Hierzu oben das Archiv "ExtROM_Unlocker.zip" runterladen; entpacken und die Datei "ExtROM_Unlocker.cab" in dem MDA-II ausführen und in den Hauptspeicher  ( bitte zur Installation nicht die RAM-DISC nutzen ! ) installieren. Im Programm-Ordner wird man danach dann 4 neue Programme mit folgenden Namen vorfinden:  "unhide ExtROM"; "hide ExtROM"; "unlock ExtROM" und "lock ExtROM".  Als erstes starten wir "unhide ExtROM" und führen einen Software-Reset durch. Danach starten wir "unlock ExtROM" und führen erneut einen Software-Reset durch. Und nun werde wir ggf. feststellen das sich unser Datenspeicher mit nun 30MB mehr als verdoppelt hat. Falls sich nichts geändert hat, käme noch ein weiterer Schritt hinzu. Hierzu die Datei "Hima_DOC_Tool_1.0.exe" starten und danach einen Hard-Reset durchführen. Aber der Reihe nach, denn obiges klingt sicherlich etwas kompliziert, drum erneut die Anleitung zum nachmachen in Bildern:

Sollten die 30 MB nicht erscheinen, muss einfach wie folgt beschrieben ein Hard-Reset durchgeführt werden: Betätige parallel den Knopf "KAMERA"; "AUFNAHMETASTE" und drücke mit dem Stylus im Loch die RESET-TASTE für ca. 3 Sekunden. Dann werden einem auf dem TFT drei schaltbare Optionen angezeig, welche wie folgt für ein Kaltstart/Hardreset eingestellt werden müssen:

* Enable KITL:
* Clean Registry Hive:
* Format Storage:
No
Yes
Yes

Navigieren zwischen NO und YES und umstellen kann kann durch drücken der dicht zusammenliegenden Tasten "KAMERA" und "AUFNAHME". Hat man obige Einstellung, braucht man nur noch auf das Steuerkreuz unten zwischen den beiden Telefontasten zu drücken und schon wird ein Hard-Reset durchgeführt.

Arbeitsschritt 10: Nach mittlerweile soviel Spielerei mit dem neuen englischen WM6.0 Betriebssystem wünschen wir uns natürlich alles in Deutscher Sprache. Hierzu einfach die Datei "GermanPatchFiles.zip" runterladen; entpacken und den kompletten Dateninhalt über die ActiveSync Verbindug in den System-Ordner WINDOWS des MDA-II kopieren ( vorhandene Dateien werden dabei überschrieben ! ). Danach dann ein Software-Reset durchführen. Jetzt wird man fast alles was vorher in Englisch tönte in Deutsch ausgegeben bekommen und sich höchstwahrscheinlich sehr drüber freuen.

Arbeitsschritt 11: Nun geht es der Software-Tastaturr am MDA-II an den Kragen, denn diese besitzt nach wie vor das englische Layout und ist etwas gewöhnungsbedüftig. Hierzu nun oben die Datei "German Input for WM6.zip" herunterladen; entspacken und die Datei "German Input for WM6.cab" auf den MDA-II Kopieren und dort starten. Die Installation unbedingt im Hauptspeicher vornehmen. Danach wieder ein Software-Reset. Wenn man nun die Tastatur des MDA-II aufruft, findet man rechts daneben ein kleines Dreieck. Klickt man dieses an hat man neben den schon bekannten Einträgen "Optionen...; Buchstabenerkenner; Keyboard; Strichzugerkenner" ganz unten einen komplett neuen Eintrag mit dem Titel "Tastatur".  Wählt man diesen aus, hat man im direkten Vergleich zu "Keyboard" wieder wie unter WM2003 gewohnt das deutsche Tastatur-Layout ! Diese Einstellung bleibt solange erhalten, bis ein Reset durchgeführt wird ( was nur selten der Fall sein wird unter WM6.0, da dieses Betriebssystem extrem stabil und dauerhaft sicher funktioniert). Hier noch drei Bilder welche die einmalige Umstellung von der englischen auf die Deutsche Tastatur plastischer aufzeigen:

Arbeitsschritt 12: Nun kommen noch drei kleine Registry-Patches ins Spiel. Um diese zu installieren empfehle ich die Installation und Nutzung des "Resco-File Explorers" oder etwas ähnlichem welches mit der Einbindung von REG-Files auf dem Pocket-PC klarkommt. Diese drei Patches tragen zum Download oben den Namen "Patch.zip" und sollten entpackt auf den MDA-II aufgespielt und aktiv eingebunden werden. Sollte man das nicht hinbekommen oder verstehen, kann man es ggf. auch bleiben lassen., denn Kriegsentscheidend sind die nicht wirklich bzw. können auch später noch nachgeschoeben werden.

Arbeitsschritt 13: Nun haben wir alle nötigen Schritte vollzogen und unser MDA-II ist soweit fit für die Windows Mobile 6.0 Welt. Zwei Dinge werden einem aber Auffallen:

 

Hier de Lösung für obige beiden Probleme: Um die über den SIM-Manager in die Kontakt-Datei kopierten SIM-Einträge im Gerät auszublenden, einfach  oben aus der Download-Liste das Tool "HTC_Hide_SIM_Contacts.zip" laden; entpacken und auf den MDA-II  kopieren und dort ausführen. Danach sind die Einträge der SIM-Karte nicht mehr im Kontake-Menü sichtbar und verschwunden. Dennoch kann man natürlich weiterhin Einblick auf die SIM-Karte nehmen indem man unter "Kontakte" / "Menü" auf den Eintrag "SIM-Manager" klickt.

Zum Zweiten der Hard-Reset den ich ja schon weiter oben beschreiben habe. Dieser muss nun wir folgt durchgeführt werden: Betätige parallel den Knopf "KAMERA"; "AUFNAHMETASTE" und drücke mit dem Stylus im Loch die RESET-TASTE für ca. 3 Sekunden. Dann werden einem auf dem TFT drei schaltbare Optionen angezeig, welche wie folgt für ein Kaltstart/Hardreset eingestellt werden müssen:

* Enable KITL:
* Clean Registry Hive:
* Format Storage:
No
Yes
Yes

Navgieren und zwischen NO und YES und umstellen kann kann durch drücken der Tasten "KAMERA" und "AUFNAHME". Hat man obige Einstellung, braucht man nur noch auf das Steuerkreuz unten zwischen den beiden Telefontasten zu drücken und schon wird ein Reset durchgeführt. Bitte dran denken: Das man so alle nach dem Arbeitsschritt 10 durchgeführte Installtionen verlieren wird. Daher rate ich jedem diese Funktion nur im Notfall zu nutzen und  regelmässig ( wie es ja auch schon unter Windows Mobile 2003 normal war ) ein aktuelles komplettes Geräte-Backup zu erstellen. Achja, bei einem Hard-Reset wird der Inhalt der RAM-Disc nicht gelöscht ( das muss man manuell machen oder den Akku entnehmen bis das Gerät die Daten automatisch vergisst ). Zum Thema Backup möchte ich noch eine Empfehlung aus leidlicher Erfahrung ausprechen. Es gibt es Vielzahl recht guter Backup-Programme. Sprite Backup wäre eines davon, aber es ist für dem MDA-II nicht geeignet ( es sichert leider vieles wie die Kontakte oder Konfiguration NICHT ! ). Um wirklich ein komplettes Geräte-Backup zu erzeugen, eigenet sich hervorragend das Programm "SPB-Backup". Mit diesem -als einem der wenigen- ist es tatsächlich möglich den kompletten MDA-II samt wirklich aller (!!!!) Daten komplett zu sichern. Sollte also mal irgendwann widererwarten etwas hochgradig faul mit dem MDA-II sein, kann man mit dem Hard-Reset ( siehe Beschreibung oben ) und dem manuellen löschen der RAM-DISK einem Rückspielen des kompletten Geräte-Backups ( wie bei  einem Festplatten-Image ) absolut nichts mehr im Wege stehen. Das einzige was man noch tun muss, ist die Uhr zu stellen und AUS DIE MAUS resp. das war´s auch schon. Hier mal die vorgehensweise in Bildern die selbsterklärend sind um mittels "SPB-Backup" ein startfähiges Notfall-Backup seines MDA-II samt aller Daten und Konfigurationen zu jeder Zeit zu erzeugen. In dem nun folgenden Beispiel sichere ich die Daten von einem MDA-II um diese auf einen anderen zweiten MDA-II zu  transferieren:

Backup auf MDA-II Gerät 1 durchführen:


1.) "Custom Backup" anklicken


2.) Nur "Storage Card" deaktivieren !


3.) Dateiname und Ort angeben


4.) Komprimmierung aktivieren


5.) Info-Screen zur Kenntnis nehmen


6.) "NEXT" startet Backup-Prozess


7.) Backup liegt auf Speicherkarte

Backup auf MDA-II Gerät 2 zurückspielen:


1.) Hard-Reset ( s.o. ) durchführen !


2.) RAMdisc löschen ( MDA=Virgin! )


3.) Backup auf Speicherkarte anklicken


4.) "Next" anklicken...


5.) "Normal-Mode" wählen


6.) "Full Restore" wählen


7.) ggf. Uhrzeit einstellen


8.) "Next" anklicken...


9.) "Next" startet nun "Restore"


10.) Reset...und "wir haben fertig" !

So einfach kann man den MDA-II  jederzeit in ca. 3 Minuten wieder in einem absolut sauberen und vor allem aktuellen Zustand zurück versetzen ohne da wie wild und Zeitraubend neu Programme und Tools installieren zu müssen. Backups führe ich zudem immer sehr regelmässig durch, da ich mir keinen Datenverlust erlauben kann ( so mach ich das schon seit Jahren und das funktioniert auch unter WIndows Mobile 6.0 ausgezeichnet, da "SPB-Backup" das gesamte System zuverlässig zu sichern imstande ist !!!). Nur so als kleiner wirklich ganz heisser Geheimtipp !


Headset-Modifikation/Optimierung am MDA-II ( Verbesserung der Klangqualität ) !

Da die mitgelieferten Headset ( Kopfhörer ) des MDA-II nicht wirklich die besten sind und leider nur wenig Spass machen, ist hinlänglich bekannt. Daher möchte ich an dieser Stelle etwas näher auf das Thema Klangqualität eingehen, denn der MDA-II ist mit extrem erstaunlichen Leistungen im Bereich HIFI/Stereo Betrieb ausgestattet, die jeden MP3 Player oder spezialisierten Multimedia-Player anderer Hersteller alt aussehen lassen. Aber mit dem beiliegenden/mitgelieferten Headset/Kopfhörer Variante im 1-2 Euro Dunstkreis kann man akustisch keinen Blumentopf gewinnen ( wobei aber auch das nicht wirklich schlecht ist ). Was passiert also, wenn man an den MDA-II was wirklich anständiges andockt ?

Antwort: Der Stereo-Sound wird einem vom Hocker ballern und braucht sich nicht vor anderen sehr teuren aktuellen Top-Geräten verstecken. Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass der Sound, den der MDA-II zu produziert imstande ist, fast alles auf dem Markt befindliche an alternativen teuren Geräten verdammt alt aussehen lässt. Und da der MDA-II diese wie ich finde hervorragenden Audio-Eigenschaften besitzt, liegt es quasi auf der Hand, diese mit passender Hardware möglichst einfach und preiswert zu optimieren. 

Welche Ansätze stehen einen zur Verfügung ?

1.) Sich einen 4 Pol. Stecker-Adapter kaufen oder basteln ( VIEL ZU TEUER UND OFTMALS NICHT PASGENAU ! )

2.) Die Ear-Pieces gegen bessere austauschen ( DURCHAUS GANGBAR, ABER LEIDER UNFLEXIBEL )

3.) EINEN 3,5mm Stereo-Adapter einbauen ( SEHR GÜNSTIG UND SINNVOLL )

Nun werde ich kurz die Variante 2 & 3 in Bildern zum Nachbauen beschreiben:

Was benötigt man bzw. was muss man besorgen ? Antwort: Einen Lötkolben; etwas Schrumpfschlauch; einen besseren Kopfhörer und naürtlich ein 3.5mm Stereo-Buchse. Als besseren Kopfhörer habe ich mich für den "Sony MDR-ED 21 LP" entscheiden. Auf zwei Gründen. Zum einen weil der einen kraftvollen satten Bass produziert und zum anderen wirklich angenehm durch die ergonomisch geformten gummierten "Knöpfe" den Gehörgang so gut verschliesst, dass sogar der Betrieb in einem Flugzeug kein Problem mehr darstellt. Und mit nur 25 Euro ist der zudem auch noch recht günstig wenn man die erstaunliche Klangqualität bedenkt. Desweiteren habe ich mir in einer CONRAD-Filiale vor Ort für ein paar Cents ein 3.5mm Stereo-Buchse besorgt.  Wer neben den beiden nun folgenden einfachen Optimierungen selbst Hand anlegen möchte, findet oben rechts ein Bild mit der Stereo-Beschaltung des 4 Pol. Steckers der im MDA-II zum Einsatz kommt. Mein Ziel war es aber, die Headset Funktonalität zu der auch die Rufannahme und das Freisprechen mit dem am Headset eingebauten Mirko gehört, nicht zu zerstören. Also los gehts:



Arbeitsschritte ---Variante 3---: Oberhalb des Bedienteils für die Rufannahme werden die Kabel welche zu den beiden Kopfhörer gehen abgeschnitten und die alten Kopfhörer weggeworfen. Dann ein Stück Schrumpfschlauch auf das Restkabel stecken und von den abgeschnittenen Kabelenden die Kunststoff-Isolierung entfernen. Diese dann wie oben in den beiden Bildern dargestellt an die 3.5mm Stereo-Buchse löten. Das blaue Kabel ist rechts und das Rote links. Die beiden Kupferfarbenen Massenkabel werden zusammengedreht und an das Masseblech der Buchse gelötet. Danach dann den Schmupfschlauch einsetzen und die Klemmsicherung an der Buchse aktivieren.


Arbeitsschritte ---Variante 3---: Auf diesem Bild sieht man nun das Ergebnis dieses kleinen Eingriffes. Ganz oben liegen noch die zuvor abgeschnitten Original-Kopfhöhrer. Und unten ist unsere 3.5mm Stereo-Buchse zuu sehen an die wir nun jeden Handelsüblichen Kopfhöhrer anschliessen können. Desweiteren funktioniert auch die Freiprecheinrichtung und der Lautstärkeregler.  

 
Arbeitsschritte: Variante 3: Hier der abschliessende Test ob alles geklappt hat. Ich kann Euch sagen, nun Rockt der MDA-II aber richtig geil ab. Ausserdem höhren sich nun Filme wie StarWars richtig abgefahren an. Ja, so muss das sein und so macht es auch verdammt viel Spass ! Nun kommen wir  aber als Ergänzung noch zur Variante 2:


Arbeitsschritte ---Variante 2---: Für alle welche nur den Knopf austauschen wollen ( das ist übrigens bei Apple-Nutzer eine Standard-Prozedur ! ) ist das wie auch die obige "Adapter-Variante 3" sehr einfach zu erledigen ( hat aber den Nachteil das man die Garantie bei einem neu gekauften Kopfhöhrer verliert ). Hierzu erstmal den Gummi-Überzug am alten Headset-Kopfhöhrer abziehen...


Arbeitsschritte ---Variante 2---: Danach dann einfach mit etwas Gefühl den Lautsprecher aus dem Gehäuse ziehen und die Kabel ( oben im Bild sehr gut zu erkennen ) ablöten. Dann den Verriegelungs-Knoten im Kabel lösen; das Kunststoffgehäuse abziehen ( zusammen mit dem Lautsprecher wegwerfen ! ) und in umgekehrter Reihenfolge den neuen Knopf auf das alte Kabel montieren; letzteres verknoten; anlöten; wieder zusammen stecken und schon ist der Austausch erledigt.

  

An dieser Stelle "Herzlichen Glückwunsch !"

Ich hoffe, der eine oder andere hier, konnte mit obigen Informationen etwas anfangen ?! Falls "ja", hat sich die Erstellung der Page samt allen Beschreibungen und Bilder gelohnt und mich würde es sehr freuen, anderen hier mit meinen -hoffentlich nachvollziehbaren- preiswerten Basteleien etwas geholfen zu haben... 

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