© 1997-2003 by M.Perlitschke |
DAX-Fahren macht Spaß und ist Stilvoll ! Das weiss jeder Bonsai-Biker, der einmal mit diesem Teil durch die Gegend gefahren ist. Sicherlich, man sieht extrem bescheuert auf der kleinen DAX aus und wird auch überall mit ungläubigen Stauen angeglotzt. Aber eines ist Garantiert: Man fällt als 180cm Mensch auf dem kleinen Fun-Bike überall auf. Die DAX ist niedlich; massiv gearbeitet (kein Jogurt-Plastikbecher) und seit 1964 in Europa bekannt.
Wie alles begann: Ich suchte 1993 einen fahrbaren Untersatz der mich günstig von A nach B bringt und entschloß mich, den Markt für Motorroller ein wenig näher zu erforschen. Allerdings hat kein Modell meine hohen Anspüche erfüllt, denn ich wollte ausgereifte Technik; zeitlose witzige Optik; niedrigen Verbrauch; und wenig Gestank aus dem Auspuff um die Umwelt und meine Mitmenschen zumindest ein wenig zu schonen.
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Kommisar "Zufall" half:
Im Sommer 1993 schneite ich dann bei einem Honda-Händler vorbei, um mir mal die Honda-Roller näher anzuschauen. Der Verkäufer bat mich in seinen Vorführraum und dort traf mich fast der Schlag. Da stand doch tatsächlich eine goldfarbene DAX ST50 mit erst 1,3 Kilometern auf der Uhr (also frisch aus Japan). Es war liebe auf den ersten Blick, denn ich kannte die DAX seit 30 Jahren, seitdem die auf den Straßen rumfahren. Der Händler eröffnete mir, daß die DAX durch den Rollerboom auch wieder seit kurzem gebaut ( technisch quasi in unverändert hoher Güte ) wird. Nach 10 Min. waren wir uns einig, denn es mußte die DAX und durfte nichts anderes sein, zumal man die auch mit einem Autoführerschein fahren darf (habe leider keine Klasse 1). Also 3400.-DM für den Verkaufs-Aussteller auf den Tisch geschmissen (Neupreis normal 3900 DM); Helm im Laden gekauft und dann 2 Stunden später abgeholt.
Das ultimative Abenteuer, die erste fahrt:
Nachdem der Werkstattechniker, die Kiste 2 Stunden
später fit für´s DAX-Leben ( Sprit; Reifendruck etc. ) gemacht
hatte, bekam ich eine Einweisung mit kleinen Tips&Tricks. Dann wurde
der Kickstarter getreten und der kultivierte 4-Takt-Motor summte zufrieden
und erwartungsvoll los. Dem warmen freundlichen und einladenden Motor-Brummen
mußten nun Taten folgen. Also Helm aufgesetzt; den ersten Gang reingetreten
und langsam jedoch wild zuckend vom Hof gehoppelt ( der Techniker hat sich
totgelacht ). Ich hatte sicherlich etwas von einem Rodeo-Reiter, der seinen
wilden Gaul zähmen will...smile...Und dann war es soweit, ich stand
mit meiner verrückten Halbautomatik-DAX mitten im schlimmsten
Feierabend-Verkehr. Mir wurde schon vom Techniker
gesagt, daß eine Halbautomatik gewöhnungsbedürftig ist, aber
das die kleine DAX derart gefühlvolle Behandlung erwartete war eine
gänzlich neue Erfahrung. Jede Ampel; und somit Runter/Raufschalten der
3 Gänge mauserte sich zu einem Abenteuer. Mal war die Drehzahl zu hoch
( die DAX hob vorn wie ein wildes Pferd ab ) oder das Gas war zu niedrig
dosiert, was dann dazu fuehrte das das Hinterrad aufgrund der niedrigen Drehzahl
beim Einkuppeln ( was ja auch ueber die Motorrad-Schaltwippe am Fuß
zu geschehen hat ) blockierte und mich fast vorn über den klappbaren
Lenker schmiss. Die Autofahren hinter mir ( und es waren sehr viele die sich
dieses Schauspiel nicht entgehen liessen ) hatten bestimmt einen Heidenspaß
bei meiner Vorführung. Mein Gott, war das Peinlich ! Im ganzen Leben
habe ich noch nie soviel Blut und Wasser geschwitzt. Nach 3 Tagen hatte ich
dann irgendwann ein Gefühl für die Halbautomatik und ab diesem
Zeitpunkt lief alles wie am Schnürchen. Einfach nur GEIL !
Der DAX-Alltag (die letzten 7 Jahre mit meiner kleinen Bonsai-DAX):
DAX-Fahrer wissen es, bei diesem Fahrzeug handelt es sich um Technik die in den letzten 30 Jahren gereift ist. Fast alles ist auf soliden Stahl aufgebaut. Kunststoffe findet man nur an den Blinkern und im Bereich der Rückleuchte. Der Motor ist ein extrem ausgereifter 4-Takter mit elektronischem Zündsystem und die Bordelektronik natuerlich auch von zeitgemäßer 12 Volt Technik. Bisher hat mich die DAX ( man wird es kaum glauben, deckt sich allerdings auch mit den Berichten anderer DAX-Fahrer ) auf den zurückgelegten 13.000 Kilometern noch NIE im Stich gelassen. Die kleine Arbeitsbiene wurde bei Regen; Schnee; schwerem Frost bis -25 Grad & extremer Hitze 6 Jahre lang täglich mehrmals gefordert und hat diese Folter unbeschadet überstanden. Sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigen Wegen ( ca. 3000 Kilometer ) hat die DAX gezeigt, was es heißt auch harte Schläge solide einzustecken. Unglaublich was die Kiste an Robustheit bis heute an den Tag legt. Ein Plastikbecher (normaler Roller), wäre mir wohl schon mindestens 3 mal unterm Hintern auseinandergefallen. Das Lenk und Fahrverhalten ist optimal, denn man hat die DAX bei Schnee oder vereisten Untergrund sicher im Griff. Nicht selten habe meine Kollegen nicht schlecht gestaunt als ich wie eine Schneefräse im tiefsten Winter um die Ecke geknattert kam (wo Autofahrer schon den Bus nahmen als sogut wie nichts mehr auf der Straße ging). Auch die Trommel-Bremsen arbeiten sehr präzise und packen auch kräftig zu, wenn es gefordert wird. Ein unglaubliches Arbeitstier, daß gerade in Extremsituationen zu gefallen weiss. So unglaublich es klingt: Eine DAX springt immer an, auch bei Minus 30 Grad ! Toll sieht die Kiste auch mit einem 1cm dicken Eispanzer in Kombination mit 10 cm Neuschnee aus ;-) Das Teil ist einfach nicht zu stoppen !
Was ging in den letzten 6 Jahren kaputt bzw. mußte repariert werden ?
Im grunde genommen garnichts, wenn man normalen Verschleiss außer acht läßt. Zwei Tachowellen brachen, als diese bei extremen Minusgraden (die Kiste steht immer draußen) einfrohren und sich dann nach dem Start den Elementen geschlagen geben mußten. Zwei neue Zündkerzen müßten in den Motor; ein neuer Ritzelsatz inkl. Kette war nach 5000 km fällig (allerdings hatten die auch sehr selten mal ein paar Tropfen Kettenfett gesehen) und die Bereifung war nach 7000km auch fertig und mußte erneuert werden. Als Schönheitskorrektur wurden auch ein paar leicht angerostete Schrauben gegen VA-Schrauben ersetzt. Nach 8000km musste der Motor neu ausgerichtet werden, da er sich durch das Aufbocken und meinen dicken Hintern leicht verzog und nervende "knirsch" Geräusche von sich gab. Abschliessend hat sich bei Kilometerstand 9000 ein Stecker vom Blinker im vorderen Scheinwerfer gelöst (war eine tierische Arbeit den Fehler zu entdecken), sodaß die gesamte Blinkanlage außer Funktion war. Unterm Strich also nichts was irgendwie negativ in Sachen Qualität einzustufen wäre. Als BONUS gönne ich der Kiste alle 12 Monate einen Wartungstermin bei Honda (150.-DM) und spendiere dem Motor nach 6 Monaten nochmal frisches Motoröl.
Aber es muß doch Kritikpunkte an dem Fun-Bike geben ?
JA, gibt es ! Allerdings auch hier nichts drastisches. Die Pflege ist Bauartbedingt (fast alles aus Metall und Chrom) aufwendig. Alle 6-8 Wochen muß ( bzw. sollte ) man die DAX gründlich abduschen; putzen & konservieren damit die Optik stimmt. Hierzu benutze ich seit 6 Jahren meine Geheimwaffen die sich in einer Öldose "CARAMBA "(das gelbe Universal-Öl-Pflegemittel) und Kunststoff-Tiefenpfleger manifestieren. Danach stinkt die Kiste zwar 7 Tage bestialisch nach Pflegeöl, ist allerdings bestens konserviert und vor den Elementen geschützt. Eine überaus effektive und billige Methode, denn die DAX sieht auch noch heute aus, als wenn diese gerade ein paar Monate alt ist. Rost wird man kaum finden (selbst der Auspuff sieht sieht noch hübsch schwarz und neuwertig aus) außer man sucht jeden Winkel mit einer Lupe ab. Was allerdings extrem nervt ist die Kette, denn diese hat nur sehr wenig Spiel zur Schwinge. Wenn man nicht aufpaßt und sich das Kettenspiel im laufe der Zeit erhöht, kann es vorkommen das die Kette gegen die lackierte Schwinge schlägt und diese unterseitig bearbeitet. Eine ideale Angriffsfläche fuer Rost, der sich dann unter dem Lack an der Schwinge entlang frißt. Alle 300km sollte man also das Kettenspiel kontrollieren und entsprechend nachstellen. Ein weiterer böser Fehler, den Honda in den letzten 30 Jahren nicht in den Griff bekommen hat ( ein Uraltes DAX-Leiden ) ist der Rostbefall an den zusammengeschraubten Felgenteilen die den Reifen halten. Der Punkt wo das Ventil herausschaut, ist ständig verrostet (selbst bei Neufahrzeugen tritt dieser Effekt nach 6 Monaten auf) und korrediert gemächlich vor sich hin. Mittlerweile habe ich den Kampf aufgegeben und werde dann wenn es schlimmer wird, das ganze Zeugs zum verchromen oder Brandlackieren geben. Auch schlecht gelöst ist ein Gummischlauch, der alle Kabel vom Scheinwerfer in den Rahmen fuehrt. Dieser Schlauch liegt am Rahmen an und scheuert bei jeder Lenkbewegung. Nach zwei Jahren sieht man das blanke Metall des Rahmens unter dem scheuernden Kabel-Schlauch. Erstaunlicherweise bildet sich dort allerdings (nach 6 Jahren) kein klarer Rostbefall. Also bisher kein Handlungsbedarf gegeben, trotzdem störend wenn man es kennt. Auch hier alles Kleinigkeiten wenn man das Alter zugrunde legt...
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Daten der Bestandsaufnahme 04/03 ( nach
10 Jahren ! ):
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Gut zu erkennen ist der zum Teil recht massive Rostbefall an der Vorderrad-Ventil Bohrung. Dieses scheint eine chronische Krankheit der Honda-Dax zu sein, denn erste Anzeichen hierfür gab es auch schon 4 Monate nach Kauf. Nach der Reklamation wurde von Honda vorn und hinten neue Felgen montiert. Die hielten allerdings auch nur 4 Monate. |
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Das gleiche wie oben gilt auch fuer die identisch konstruierte Hinterrad-Felge. Das hier nicht ganz soviel Rost zu sehen ist, liegt dadran, dass ich vorne und hinten vor 3 Jahren neue Reifen montiert habe. Diesen komplette Demontage der Felgen wurde dann genutzt um den Rostbefall ( der auch innen unsichtbar sehr massiv ist ) zu bekaempfen. Genutzt hat das allerdings auch nicht viel, wie man oben am Vorderrad deutlich sieht. |
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Hier die scheuerende Kabelführung die seit 7 Jahren das Lenklager/Führung am Rahmen bearbeitet. Dieser schwarze Schutzschlauch enthält alle Kabel und wandert dort wo meine Hand im Weg ist weiter links in den Rahmen. Da hat Rost auch wenn das blanke Metal offenliegt (noch) keine Chance ;-) Da es unter dem Schutzschlauch so aussieht, ist das ganze nicht weiter tragisch. |
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Hier das Schutzblech hinten. Ein ähnliches Abplatzen des Chromschutzes ist allerdings auch seit kurzem am vorderen Blech auszumachen. Diese Schäden wurden durch die Geländetouren erzeugt, denn bevor es "aufplatzte", konnte man gut erkennen das diese Stellen ( wohl von kleinen Steinchen ) leicht geschädigt wurden. |
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Hier die Hinterrad-Schwinge auf der rechten Seite. Auch hier hat der Steinschlag ganze Arbeit geleistet und sich unbemerkt unter den Lack gefressen. Auf dem Bild ist der ausgebesserte Zustand zu sehen ( Grundierung ). Ganz oben rechts ist noch ganz leicht die Uumlenkung der Bremswippe im Bild. Auch die hat im laufe der Zeit ganz schwach zwischen Wippe und Rahmen ganz leicht Flugrost angesetzt. |
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Das alte DAX-Leiden ! Die Kette (linke Seite) arbeitet sich bei leichtem Kettenspiel ( 2 cm Spiel sollten nicht überschritten werden ) gerne in die Hinterrad - Schwinge. Da die Kette in der Regel immer huebsch fettig ist, werden diese Schlag-Beschädigungen gleich versiegelt, sodass der Rost an dieser Stelle langsamer aktiv wird. Aber man sieht auch im oberen Teil der Schwinge viele notdürftig unregelmäßig ausgebesserte Stellen. Hier hat Steinschlag wie auch auf der anderen Seite zu stärkeren Rostbefall an einigen Stellen geführt. Nunja, ist halt der Preis den man zahlen muss, wenn man durch die unbefestigte Pama brettert :-) |
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Wenn man die Sitzbank hochklappt, findet man über dem linken Federbein und links neben der Batterie diese Bank-Arretierung ( normal sitzt da noch ein fetter schwarzer Gummischutz ( liegt auf dem Bild links neben dem Finger ). Man erkennt erst sehr spät das sich unmerklich durch Feuchtigkeit dort ein übles Rostnest ziemlich massiv ausbreitet. Da dieses Blech fest verschweißt und verwinkelt ist, muß man sich mit einem "MiniDrill" durch den Rost kämpfen. Man sollte daher min. einmal im Jahr dieses Gummi entfernen; alles gut Reinigen und mit Krichöl konservieren. Auch wenn es sich um ein quasi unsichbaren Bereich der DAX handelt. |
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Dort wo die Pfeile "oben" zu sehen sind ,ist
der Übergang vom Luftfilter in den Vergaser. Und dieser Übergang
( Stahl des Luftfiltergehäuses und Gummi des Übergangstückes
in den Vergaser ) sollte man immer gut im Auge behalten. Nach 2-3 Jahren
löst sich ( speziell wenn man viel Putzt ) die Verklebung, sodaß
die Gefahr besteht, dass der Vergaser ungefilterte verschmutzte Nebenluft
zieht. Ist schnell mit ein wenig Pattex wieder "gekittet" :-)
Unter dem Auspuff-Wärmeschutzblech, ist schwach eine aufgebesserte ( mit GumGum ) Stelle zu erkennen. Erklärung: Siehe die nächsten beiden Bilder. |
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Hier nochmal die gleiche Stelle on Oben geschossen. Zu erkennen ist die Schelle die um einen Ring aus Asbest gelegt wurde. Diese Ausbest-Ring schützt die Schelle und auch das Wärmeschutzblech vor direkter Berührung mit dem Auspuff. Mit fatalen Folgen ! An exakt dieser Stelle sammelt sich ständig Wasser und wandert zwischen Asbest-Ring und Auspuff-Metall. Das hat zur Folge das irgendwann ( bei mir hat es 6 Jahre gedauert ) mal der Auspuff an dieser Stelle komplett durchgammelt auch wenn der andere Rest (99%) noch wie neu aussieht. Erkennt man gut am "Blubbern" von Wasser und blauem Qualm in der Kaltstart-Phase. Kann man aber sehr einfach ausflicken ( ich habe es mit GumGum gemacht ) oder auch schweißen. |
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Hier der gleiche Auspuff im ausgebauten Zustand. Habe den kurzerhand weggeschmissen, denn der hat sich in den letzten Jahren im Kruemmerbereich mit viel Ruß ziemlich zugesetzt. Danach kam dann als Ersatz ein neuer DAX-ST70 Aufpuff in die ST50. Dieser hat den Vorteil, daß die DAX dann einen erstklassigen blubbernden Sound besitzt und frei Ausatmen kann ( da der 70er keine internen Drosseln und dergleichen mehr besitzt , optisch allerdings kaum -wenn man mal vom 25mm grossen Loch hinten absieht- vom 50er zu unterscheiden ist ). Nachteil: Die Kiste ist in den ersten 500 Kilometern rel. laut und man kann am Vergaser ( Standgas/Luftgemischt ) rumfummeln bis der Arzt kommt. Die Dax geht durch diese freie Atmung ständig im Standgas aus. Dieser Effekt verschwindet aber nach ca. 500 Kilometern, sobald sich der neue langsam "eingearbeitet" hat. Desweiteren zieht die ST50 deutlich kräftiger als mit dem alten ST50 Strohhalm. Achja, fast hätte ich es vergessen: Schneller wird die Kiste übrigens auch noch ;-)) Nachteil des Leitungszuwachses: Die Kiste wird durstiger. |
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Verbrauchte Verschleissteile:
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Der Tankinhalt; Verbrauch; Öl und Leistung:
Der Tank faßt 2.4 Liter Normalbenzin wovon 0.5 Liter als umschaltbare Reserve vorhanden sind. 1,9 Liter hört sich jetzt wenig an, aber man darf nicht vergessen das es sich um einen 4 Takt-Motor handelt, der extrem sauber verbrennt. Die DAX verbrennt auf 100km um die 2-2,5 Liter (mitunter weniger) Benzin. Ein extra Öttank wie bei den stinkenden 2 Takt-Kollegen gibt es nicht. Einzig ein paar Tropfen Motorenöl muß man alle 500km nachgeschütten. Wenn man bedenkt das bei einem kompletten Motoren-Ölwechsel gerade mal 0.8 Liter erneuert werden müssen, tendiert der reine Ölverbrauch gegen Null. Die DAX fährt mit Luft und Liebe wenn man es so ausdücken möchte. Also ökonomisch betrachtet, exellente Rahmendaten. Nachteil der ganzen 4-Takt Technik--->Kein sehr hoher Wirkungsgrad und mitunter gemächlicher Anzug, wenn man die 5-PS Rollerkollegen als Vergleich heranzieht. Was die DAX nicht im Anzug schafft, holt man aber über die Endgeschwindigkeit wieder rein, denn wenn die DAX richtig schnurrt, dann sind mit Rückenwind und leicht Bergab Geschwindigkeiten deutlich außerhalb des Erlaubten machbar und man überholt die Rollerkollegen leicht verspätet auch wieder. Aber die DAX ist keine Rennmaschine, sondern KULT. Es geht nicht um Endgeschwindigkeiten; einen lauten Auspuff oder anderen Blödsinn, sondern darum Spaß an seinem Bonsai-Bike zu haben. Und das hat man !
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Aktuelle Bilder 03/2003 von meiner DAX:
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