| Wie alles begann (Ende März
2004): |
Nach nun fast 4 sehr zufriedenen Jahren mit meinem
2000 ReImportierten Internet Almera und der Tatsache das mein Bruder ( sein
16 Jahre alter Audi 80 musste ersetzt werden ) dringend ein rel. neues gutes
und wirtschaftliches Automobil benötigte, stand mit der Sinn wieder
einmal nach einem Neuwagen. Es kamen zwei Modelle als Ersatz für
meinen Almera-N15 -den mein Bruder bekommen sollte- in die engere Wahl. Einmal
ein BMW MINI ONE und natürlich wieder ein neuer Nissan Almera".
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| Die Suche: |
Zuerst hatte ich mich bei BMW ( im Autohaus
H**sa hier in Kiel ) umgesehen und der Mini One / Mini-Cooper war ein wirklich
schickes und optisch und auch technisch interessantes Automobil. Nicht ganz
billig mit bis zu 20.000 Euro, aber es war schon immer etwas teurer einen
besonderen Geschmack zu haben. Also beim Verkäufer des Autohaus
Hansa´s ( an dieser Stelle nenne ich keine Namen um diese
Verkäufer-Pappnase nicht zu diskreditieren ) telefonisch von meinen
Absichten informiert und für die drauffolgende Woche einen Termin zwecks
Probefahrt abgemacht.
Die Woche verging schnell und ich erschien im Autohaus H**sa
15 Min. vor dem abgemachten Probefahrt-Terimin und stellte mich artig in
die Schlange vor dem protzigen BMW-Info-Counter um Kontakt mit dem
Verkäufer aufnehmen zu können. Dort liess man mich satte 10 Min.
warten und bediente erstmal die ganze aufgetakelte Schlipsträgerfraktion.
Die haben zwar keinen Eurocent Cash auf der Naht und regeln alles irgendwie
auf Pump, aber scheinbar wird dort nach Optik gearbeitet. Die
Sprichwörtliche 2 Klassen-Gesellschaft ! Interessant, sehr interessant
sogar ! Irgendwann durfte ich auch mal äussern das ich einen Termin
mit dem Verkäufer "xyz" habe und man holte diese dann etwas genervt
herbei. Dieser kam dann weitere 5 Minuten später angewackelt und ich
gab ihm zu verstehen, dass ich nun die vereinbarte Probefahrt mit dem "Mini
One" durchführen wollte.
Dieser schleppte mich mit den Worten "erstmal
möchte ich Sie näher kennenlernen" in seinen Verkaufsglashaus und
stellte mir Haufenweise ziemlich hirnrissige Fragen. Da ich kein
unhöflicher Mensch bin, habe ich dieses "kennenlernen" über mich
ergehen lassen, ihm aber zu verstehen gegeben, das ich im grunde nur ein
Auto kaufen möchte. Auf die Frage, wann ich denn mit dem Mini mal 1
Stunde fahren dürfe, wich der Verkäufer aus und meinte, das ich
eine Probefahrt in 14 Tagen -aber dafür einen ganzen Tag- machen
dürfe.
An dieser Stelle wäre ich fast vom Stuhl gefallen, denn heute war die
Probefahrt ganz klar vereinbart und ich gab dem Verkäufer zu verstehen,
dass ich soetwas nicht gerade als guten Auftakt zum Neuwagenkauf empfinde.
Lange rede, kurzer Sinn: Das Autohaus H**sa resp. dessen Verkäufer hat
mich richtig nett verarscht und das mit der Probefahrt war offenbar nur ein
Köder um der angeblich werten Kundschaft persönliche Daten zu
entlocken. Zusagen; Termine und Versprechen sind dort nichts wert und
ich beendete das Gespräch umgehend und fuhr entnervt wieder nach Hause.
Verärgert zuhause angekommen, habe ich mich mit der
Geschäftsführung des Autohauses Hansa telefonisch verbinden
lassen und gefragt; "warum man mir dort kein Auto verkaufen möchte"
und erstmal Dampf abgelassen, denn das was dort gelaufen ist, halte ich für
hochgradig unseriös. Mittlerweile habe ich aber rausfinden dürfen
( dank des lokalen Kiel-Netz Usenet ), dass das Autohaus H**sa in Kiel -mit
recht- einen verdammt beschissenen Ruf hat und bin heilfroh, dort nicht oben
angedachten Euro-Betrag für ein Neuwagen investiert zu haben. An dieser
Stelle herzlichen Glückwunsch an das Autohaus, denn das was dort abgeht,
ist wirklich selten dämlich ! |
| Der Kieler
Nissan-Händler: |
Aber was tun mit mit freigehaltenen Vormittag
der eigentlich für BMW Reserviert war und dann ggf. in einem Kauf gipfeln
sollte ? Kurzerhand entschloss ich mich ganz spontan zum Kieler
Nissan-Händler zu fahren, bei dem ich meinen Internet-Almera N15
regelmässig warten liess und mit den Service-Leistungen zufrieden war.
Dort
angekommen,
schoben die Verkäufer gerade 2 Stück 2004 Modelle des Facelift-Almera
N16 in den Verkaufsraum. WOW...diese neuen Modelle sahen interessant aus
und waren auch Preislich meine Kragenweite. 13.990 Euro kostete die in
Unilackierung mit einer kostenlosen Zusatzausstattung im Wert von 2100
Euro ( nannte sich "Nissan PLUS-Initiative" ). Viel Auto für das Geld
wie ich fand und ein durchaus angemessener Preis. Sofort kam auch ein
etwas "(aal)glatt" wirkender junger Verkäufer herbei geeilt, der
sah, dass ich Interesse für eines der beiden Modelle zeigte. Ich fragte
diesen "Juniorverkäufer", wie lange man denn bei Nissan auf eine Probefahrt
warten müsse ( in Anlehung meiner heutigen negativen BMW-Verarschung
), und dieser entgegnete mir, das es in 2 Stunden losgehen könne, so
ich es denn nur wollte. "WOW...", das ging aber flott, zu flott für
meinen Geschmack. Also vereinbarte ich mit dem Verkäufer spontan eine
unverbindliche Probefahrt für den nächsten Tag und bin mit einem
Stapel Brochüren und Preislisten nach Hause gefahren.
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| Preis-Recherche im Internet: |
Um
herauszufinden, ob der Preis beim Kieler Nissan Händler brauchbar war,
habe ich natürlich das Internet bemüht und versucht Fahrzeuge als
ReImport mit identischer Ausstattung Europaweit zu finden. Das klappte auch
sehr gut, allerdings gab es diese Ausstattungs-Varianten ReImportiert ( das
meiste und günstigste stand in Benelux ) nicht wirklich segnifikant
günstiger. Und wegen 100-300 Euro Ersparnis gehe ich nicht den Weg
über einen ReImporteur um dort wieder einmal Blind zu kaufen. D.h. der
Preis von Nissan war grundsätzlich in Ordung und das Auto nicht wirklich
teuer. Einzig Haken an der Sache war, dass es nur einen aufgemotzten
verspoilerten 3 Türer oder nackten 5 Türer für 13.990 in Unifarben
gab. D.h. man musste die bei Nissan hier in Kiel so nehmen, wie die da standen
resp. bei Zulieferer auf dem Hof stehen. D.h. man hat keinerlei segnifikanten
Einfluss auf die üblichen Ausstattungs-Details. Damit kann ich
persönlich gut leben, denn die Modelle waren ansich sehr stimmig
und passend ausgestattet. Nissan-Typisch--->Viel Auto fürs Geld und
keine Gefahr über den Tisch gezogen zu werden
! |
| Die Probefahrt 02.04.2004: |
Nachdem ich gestern einen Termin für die
Probefahrt mit dem Verkäufer vereinbart hatte, fuhr ich als gebranntes
BMW-Kind heute skeptisch auf den Hof zum Kieler Nissan Händler um die
Probefahrt mit dem Nissan-Almera N16 anzutreten. Der Verkäufer erwartete
mich auch schon; keine Wartereien; keine Nervereien; einfach nur unkompliziert.
Er machte noch eine Kopie von meinem Personalausweis und Führerschein
und drückte mir dann den Schlüssel in die
Hand
um mich zum Vorführwagen nach draussen zu begleiten. 10 Minuten später
sass ich eingewiesen in dem Facelifted Nissan Almera N16 und fuhr erwartungsvoll
vom Hof. Sofort fiel mir auf, dass die Kupplung sanfter und besser
dosierbar als bei meinem "alten N15 Almera" funktionierte und das Handling
grundsätzlich sehr angenehm war. Einzig der sehr brummige 1,5 Liter
Motor ( mit 100 PS ) und die leicht hakelige Schaltung ( vom 4ten Gang runter
in den 3ten ) gefielen mir nicht so gut. Das wars dann auch schon mit der
Mängelliste. Das Auto schnurrte brummig wie ein Kätzchen und das
Handling erwies sich als angenehm. Der Innenraum wirkte deutlich geräumiger
als bei meinem alten Almera-N15 und nach ca. 45 Kilometern, stand für
mich fest, das mir dieses auch optisch interessante Automobil durchaus gefallen
könnte. Gut; er hatte nur 3 Türen; keinen N-Form Bordcomputer;
nur 15 Zoll Stahlfelgen; keine elek. einstellbaren Rückspiegel; kein
grossen Schickschnack. Aber das sind Dinge, die man nur im deutlich teureren
Almera-Acenta N16 finden kann. Dieses Sparmodell nannte sich "Almera 3T;
1,5 Visia Pak CD AC". Klimaanlage; CD-Audiosystem mit 6 Lautsprechern;
Seiten und Dachspoiler; Nebenscheinwerfer etc.p.p.
Vergleichsweise viel Auto für nur 13.990 Euro
!
Nachdem ich wieder zurück von meiner Tour war,
stand der Verkäufer auch schon lächend im Verkaufsraum und wusste
instinktiv, dass mir diese sehr gefallen hat. Ich sagte Ihm das dann auch,
und zeigte Ihm auf, dass ich noch ein paar Tage drüber schlafen müsse,
ehe eine evt. Kauf-Entscheidung meinerseits reifen
würde. |
| Der Kauf
08.04.2004: |
Am Montag den 05.04.2004 rief ich den Verkäufer bei
Nissan an und machte folgendes Angebot meinerseits: Nissan Almera N16
Facelifted Version in Silber-Metallic Lackierung ( 400 Euro Aufpreis );
frisch vom Zulieferer ( keinen der beiden Austeller aus dem Verkaufsraum
! ) kompl. Zugelassen mit Wunschkennzeichen; Abfahrbereit und Vollgetankt
inkl. einem Satz Gummifussmatten für exakt 14.390 Euro Cash auf den
Tisch ! Nach viel Rechnerei und Gestöhne wurden wir uns letztendlich
einig ( die hatten auch keine Chance, denn parallel hatte ich mir in Flensburg
schon einen Nissan-Händler gesucht, der das für diesen Preis exakt
so akzeptiert hätte ).
Wir waren uns also Handelseinig und ich sollte am
Donnerstag den 08.04.2004 mit dem grossen Geldstapel ins Geschäft
kommen und meinen neuen Wagen wie oben vereinbart erhalten.
Um 12 Uhr hatte ich Donnerstag den Abholtermin und
war schon gegen 11:30 überpünklich mit 14.500 Euro in der Tasche
bei Nissan und freute mich riesig auf mein neues Auto. 12 Uhr....man
liess mich warten und ich "tankte" dort mehrere Tassen Kaffee. 12:30 Uhr....man
liess mich immernoch warten, vom Verkäufer keine Spur....13 Uhr...und
endlich kam der Verkäufer in den Verkaufsraum geeilt um sich 1000mal
für die Warterei zu entschuldigen. Und dann kam der Hammer: Er entgegnete
mir, dass es heute mit dem Auto nichts mehr wird, da irgendwie alles
schiefgegangen sei. Verbitterung meinerseits machte sich breit, denn da sass
ich nun mit einem Haufen Geld in der Tasche ohne Auto. Ich zahlte an der
Kasse schonmal vorab das Fahrzeug, denn ich verspürte keine Lust nochmal
mit einem so grossen Geldbetrag Cash zufuss durch die Gegend zu latschen.
Zudem versprach er mir, die Übergabe für "übermorgen" also
Samstag 13 Uhr und fuhr mich ( mangels Auto da ich meinen alten Almera vormittags
meinen Bruder verkauft hatte ) mit einem Nissan-Firmenwagen wieder nach Hause.
Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie gepestet ich war, denn wenn
man etwas zusagt, muss man das auch zwingend einhalten. Dumm gelaufen und
hoffentlich kein schlechtes Zeichen für das was da noch kommen
wird.... |
Samstag
Die Übergabe und Formalitäten: |
 ...endlich
"Samstag 13 Uhr" Abholtag für meinen neuen Almera. Diesmal fuhr mich
mein Bruder mit seinem neuen Almera resp. meinen alten zu Nissan damit ich
endlich meinen Neuwagen in empfang nehmen kann. Der Juniorverkäufer
erwartete mich auch schon und wird füllten in seiner Verkaufsbude einen
ganzen Berg an Papieren und Übergabebelege und Garantiekarten
aus. Ich unterschrieb gutgläubig alles blind und liess diese quälende
Prozedur einfach über mich ergehen.
Nach einer 1/2 bis 3/4 Stunde war dann alles geschafft und ich stiefelte
dann mit dem Berg Papier zu meinem schicken neuen Almera N16 der draussen
auf dem Hof mit Wunschkennzeichen "auf mich wartete". Dabei fiel mir nebenbei
auf, dass der silberne Almera aus dem Verkaufsraum fehlte ( lasst Euch
überraschen und lest bitte weiter ! ). Zwischenzeitlich machten sich
die Verkäufer dadran das Nissan-Autohaus abzuschliessen, denn um 14
Uhr ist dort Samstags feierabend. Ich war demnach der letzte der dort war.
Also zusammen mit meinem Bruder zum neuen Auto gegangen um zu inspizieren
ob alles grob in Ordung mit dem Wagen ist ( zumindest optisch )...
|
| Der Schock / Schaden: |
...und mich traf sofort der Schlag. Der frisch
zugelassene Almera N16 auf dem Hof -also meiner- war völlig im Eimer.
Innerhalb von 5 Minuten hatte ich eine Vielzahl grosser Mängel ohne
Probleme ausgemacht. Hier mal ein kleiner Auszug...
Kotflügel links >40 (!) Lackschäden
( scheinbar ist da Säure verschüttet worden ):
Fahrertür--> Lackschaden:
Heckklappe-->Lackschaden bis auf´s Blech
-ROST-:
Beifahrerseite-->Lackschaden bis auf´s Blech
-ROST-:
Windschutzscheibe--->innen 2 Stk.
Fühl/Sichtbare Kratzer ( einer davon 10cm lang ):
Frontspoiler--->3 * 2 cm
Transportschaden:
Front-Grill--->Lack bis runter auf´s nackte
Kunststoff beschädigt:
...und das alles in nur 5 Minuten auf die Schnelle
an einem NEUWAGEN gefunden. An dieser Stelle fühlte ich mich ein bisschen
derbe verarscht. Denn man hatte mir offenbar entgegen allen Versprechungen
den Aussteller aus dem Verkaufsraum andrehen wollen ( wohl nicht ohne Grund,
wenn man sich die Schäden oben anschaut ). Und das in einem Zustand,
den selbst ein blinder Mensch keinesfalls akzeptiert hätte. Eine Frechheit
ein solches Auto einem Kunden übergeben zu wollen, wobei nun auch ein
Schuh aus den vorab blind unterschriebenen Papieren wurde. Ich also auf den
letzten Drücker wieder in den Laden gerannt und den Verkäufer gebeten,
sich diese Frechheit mal anzuschauen und mir bitte zu erklären. Das
neue Auto befand sich in einem Zustand der ganz klar schlechter war, als
der meines 4 Jahre alten gut gepflegten Almeras. Sichtlich geschockt
schüttelte selbst der Verkäufer den Kopf und ich eröffnete
ihm, dass ich dieses Fahrzeug keinesfalls akzeptieren werde. Ich habe kein
Problem mit einem oder 2 kleinen Macken die man ausbessern kann, aber das
ging dann wirklich zu weit und ganz böse Menschen könnten schon
fast eine betrügerische Absicht unterstellen.
Grund: Soetwas muss man einfach sehen resp. bewusst
wegschauen um es nicht sehen zu wollen !
Er meinte, das alles geregelt wird und ich erstmal
den Wagen mitnehmen sollte um sich dann am Dienstag ( das lange Osterwochenende
stand an ) alles weitere zu meiner Zufriedenheit regeln
würde. Zusätzlich bat ich den Verkäufer die Schäden
zu dokumentieren und mir das schriftlich mit zu geben. Ich fuhr also
mit diesem Neuwagen - "Totalschaden" nach Hause und dokumentierte den desolaten
Zustand vor Zeugen mit einem Fotoapparat ( siehe Bilder oben ) um Beweise
in der Hand zu haben, falls es Stress geben sollte. Für mich stand fest,
dass ich diesen Wagen NICHT behalten werde und das Osterwochenende war zudem
ganz klar gelaufen. Soll heissen, ich durfte den Wagen keinesfalls bewegen,
damit da nicht unnötig Kilometer auf die Uhr kommen und ein Umtausch
somit nicht gefährdet ist.
Ich war so dermassen enttäuscht und genervt,
dass kann sich niemand ausmalen und wusste zudem auch, das nun der echte
Stress noch kommen wird. Im nachhinein ärgere ich mich über meine
eigene Dummheit, denn ich hatte Nissan blind vertraut, einen seriösen
Kieler-Händler sollte man im grunde vertrauen können. Aber so kann
man sich leider irren und wieder einmal habe ich etwas erschreckendes
dazu gelernt ! Oder ganz kurz: "SCHEISSE...ALLES GÄNGSTER". |
Dienstag:
Die Reklamation : |
Bin am heutigen Dienstag mit zur Faust geballten
Gesicht ( ich bin immer sehr freundlich und ein sehr angenehmer unkomplizierter
Kunde ) zu Nissan gefahren. Die Zeichen standen nach dem versauten
Osterwochenende mit diesem Neuwagen-Schrotthaufen auf Krieg und diesmal werde
ich keine Kompromisse eingehen oder Gefangene machen. Mein Verkäufer
stand auch schon Gewehr bei Fuss und konnte schon sehen das ich angepisst
auf Ihn zu kam. Nach einem kurzen sehr sachlichen Gespräch, bat er mich
mit dem Wagen am morgigen Tage ( Mittwoch ) nochmal vorbeizuschauen, da er
zwischenzeitlich schon Nissan-Gutachter von Nissan-Deutschland bestellt hatte,
die sich das Fahrzeug persönlich anschauen wollten. Ich erklärte
mich damit einverstanden und übergab Ihm noch die Ausdrucke der geschossenen
Bilder um diese dem Chef von Autohaus in die Hand zu drücken.
|
Mittwoch:
Umtausch- Verhandlungen: |
Es war nun Mittwoch und wie gefordert stand
ich pünktlich erneut auf dem Händler-Hof. Man liess mich ca. 30
Minuten warten und der Geschäftsführer mit zwei Nissan-Deutschland
Mannen begrüssten mich höflich. Danach ging es zum Fahrzeug wo
ich den beiden Nissan-Sachverständigen und dem Geschäftsführer
die obigen Schäden zeigte.
Diese untersuchten das Fahrzeug resp. die Schäden
mit Speziallupen und redeten Nissan-Internes Zeugs welches ich
nicht
wirklich deuten konnte. Während der Untersuchtung der Schäden durch
die Nissan-Gutachter, gab ich dem Geschäftsführer sofort zu verstehen,
das ein Umtausch resp. Wandlung gegen ein anderes fehlerfreies Modell die
einzige für mich akzeptable Option darstellt. Denn ich wünsche
natürlich keine Lackierung des Kotflügels und zusätzlich den
Komplettausch der defekten Windschutzscheibe samt der anderen noch anstehenden
Reparaturen. Grund: Ich habe einen NEUWAGEN gekauft und wünsche keinen
reparierten "Unfallwagen". Das stank dem Chef natürlich gewaltig,
denn dieser ging davon aus, dass die Schäden repariert werden
und ich das natürlich so einfach hinnehmen werde.
Ich gab unmissverständlich zu verstehen, dass
ich auch notfalls Rechtmittel einsetzen werde um zu meinem Recht als
Neuwagen-Kunde zu kommen, aber ein Umtausch/Wandlung das mindeste darstellt,
um mich als Kunden nach den ganzen Ärger wieder halbwegs zufrieden zu
stellen. Man konnte dem Chef genau anstehen, dass der sich das natürlich
anders vorgestellt hat. Zwischenzeitlich ging es draussen ans eingemachte
und man bat mich in den Verkaufsraum zu gehen, damit sich die drei werten
Herren draussen ungestört unterhalten konnten. Man konnte spühren,
dass nun der Haftungspart zwischen NISSAN Deutschland und dem Kieler
Nissan-Händler ausgefochten wurde.
2 Tassen Kaffee und 3 Zigaretten boten mir die Zeit
mich im Verkaufsraum ein wenig umzuschauen. Und was musste ich dort sehen.
Dort stand ein Nissan Almera in der hochwertigsten ACENTA-Plus Austattung.
Das Auto hatte 5 Türen; Lederlenkrad; innen Aluminium Applikationen;
N-Form Bordcomputer; 16 Zoll Leichtmetallfelgen; im Innenraum alles elektrisch
verstellbar und sehr viel an nützlichen Schnickschnack. Das Teil war
brandneu reingekommen und kostete knapp 16.000 Euro. Ein sehr schönes
Auto, mit dem ich mich auch anfreunden könnte, dachte ich gedankenversunken
so bei mir....
Kurze Zeit später kam der Chef von Autohaus
zu mir in den Wartebereich ( den ich mittlerweile sehr gut kannte ) und bat
mich in den Verkaufsbude des Herrn Lehm***. Herr Lehm*** war ein
Verkäuferkollege des Juniorverkäufers ( der zwischenzeitlich absolut
nichts mehr zu melden hatte ) und sehr sympatisch und ehrlich wirkender
Zeitgenosse. Da sassen wir nun zu dritt in seiner Bude. Der Chef steckte
sich erstmal eine fette Zigarre an und verpestete sichtbar genervt das Büro
des Herrn Lehm***. Ich hingegen äusserste ( mal wieder ) das ich nur
ein einwandfreies Auto haben möchte und mir nicht der Sinn nach
Rechtsstreitigkeiten steht, diese aber als Option durchaus im Bereich des
möglichen lägen und ich bis zum äussersten gehen werde. Allein
der obige Vorgang war meiner Meinung nach mehr als man einem Kunden zumuten
kann.
Der Chef fragte was "mich denn zufrieden stellen würde
?". Meine Antwort: "Geben Sie mir einfach nur ein fehlerfreies Automobil,
so wie es mir vom Juniorverkäufer versprochen wurde". Nach kurzer Bedenkzeit
meinte der Chef "Herr Lehm***, geben Sie mir mal die Liste...". Damit war
die Liste des Zulieferers gemeint, wo alle noch nicht verkauften Sonder-Modelle
drin standen. Nach kurzem Blättern fand er auch ein neues Fahrzeug (
wohl das was ich ursprünglich mal bekommen sollte ) und sagte "OK....ich
biete Ihnen eine Wandlung an". Ich antwortete, "gibt es auch die
Möglichkeit eines Upgrades zum Almera Acenta?" und deutete auf
den frisch in den Verkaufsraum geschobenen schicken Almera Acenta Plus ?
Der Chef meinte, das er meinen defekten zurücknehmen wird und er kein
Problem damit hätte, wenn ich ein noch besser ausgestattetes Fahrzeug
bei ihm kaufen würde, so ich bereit bin, den nötigen Differenzbetrag
zu zahlen.
Der Almera Acenta Plus sollte mich was den
Differenzbetrag anging ca. 1700 Euro zustätzlich kosten ( in der
Met.Lackierung ca. 16.000 Euro ). Hier wurde es haarig, denn ich war
grundsätzlich mit der Wandlung meines defekten einverstanden, würde
aber für 1100 Euro Aufpreis auch das deutlich bessere Modell nehmen.
Der Chef war wie verrückt am Rechnen und das war ihm ganz klar zu wenig
( hatte mir auch schon fast gedacht das er nicht drauf eingehen wird ), drum
erhöhte ich mein Angebot auf 1200 Euro mit dem Angebot obigen negativen
Vorfall zu vergessen aber auch einen 1:1 Umtausch meines jetzigen Almeras
zu akzepieren.
Es verging ca. 1 Minute in der der Chef dann auf
dem Taschenrechner herumtippte; die Augenbrauen verzog; zerknirscht aussah
und weiterhin an seiner Zigarre übel richenden Qualm in der kleinen
Bude erzeugte. Mir war es egal, denn entweder ich bekomme einen neuen Almera
Visia Plus oder für den 1200 Euro Aufpreis ( mit leichten Abschlag von
ca. 400 Euro ) den hochwertigsten aller Almeras in der oben beschreibenen
Traumkonfiguration. So oder so, ich wäre zufrieden.
Dann kamen die folgenden Worte: "Herr Perlitschke, wenn Sie
dann zufrieden sind, können Sie den Acenta Plus für 1200 Euro Aufpreis
bekommen. Herr Lehm*** , bitte kümmern Sie sich um alles weitere...".
BINGO ! So gesehen hat mir der Stress und Ärger nun das hochwertigste
aller Almera-Modelle zu einem wirklich tollen Preis beschert. Der Chef meinte
noch, dass er morgen den Wagen vom Zwischenhändler organisieren wird
und ich den vor der Zulassung auf Aufbereitung optisch überprüfen
muss um nicht nochmal eine solche Pleite zu erleben. Exakt das war nach meinem
Geschmack, denn im grunde hätte man mir das auch schon beim ersten anbieten
müssen, obwohl es nicht die Aufgabe des Kunden sein sollte, die
Qualitätskontrolle des Händlers zu spielen.
Herr Lehm*** meinte nur, dass er mich morgen am
Donnerstag anrufen wird damit ich mir den frisch gelieferten Wagen anschauen
kann. Desweiteren war er so nett und deponierte den Fussmatten-Satz meines
alten zurückgegebenen Wagens in seinem Schrank und beteuerte, dass er
soetwas an beschädigten Fahrzeug in seiner gesamten Verkäufer-Karriere
auch noch nie zu Gesicht bekommen hätte und er meine Verärgerung
sehr gut verstehen und nachvollziehen könne.
Irgendwann stiefelte ich dann total erschöpft
als frisch gebackener Fussgänger wieder nach Hause um dann nochmals
einen Tag auf den Anruf zwecks Sichtung meines neuen Almera Acenta zu warten.
Ein harter Umtauschtag neigte sich dem Ende und voller Zuversicht konnte
ich nun nach Tagen der Nerverei und Ärgers wieder normal
schlafen. |
Donerstag:
Die Sichtung des neuen Almera Acenta Plus: |
Donnerstag gegen 17 Uhr klingelte bei mir zuhause
das Telefon. Der Herr Lehm*** war am Rohr und meinte, dass mein neuer Almera
Acenta auf dem Hof steht und ich diesen auf Beschädigungen
überprüfen kann. Umgehend hatte ich meinen Bruder angerufen und
gebeten mich zu Nissan zu fahren, um dort gemeinsam nach dem 4 Augen-Prinzip
Schäden zu suchen.
Keine 20 Minuten später stand mein Bruder und ich auf dem
Nissan-Hof wo ein noch sehr schmutziger Nissan Acenta stand. Herr Lehmann
führte uns zu diesem Fahrzeug und bat uns alles nach Fehlern abzusuchen.
Und ich kann Euch versichern, wir suchten sehr gründlich nach
Lackschäden und wurden auch promt fündig. Herr Lehm*** traute seinen
Augen nicht, denn am Frontspoiler befand sich mittig ein sehr heftiger
Lackschaden ( doppelt so gross wie beim Schrotthaufen-Almera von oben ) der
ganz klar vom Transport stammen musste. Da der Frontspoiler aber aus Kunststoff
ist, und Herr Lehm*** sofort meinte "das wird morgen natürlich
lackiert/repariert" und auch sonst keine weiteren Lackschäden vorhanden
waren, beschlossen wir, die weitere Suche nach 15 Minuten
einzustellen.
Das Auto war bis auf den Schaden am Spoiler vorn,
so wie es sein soll. Nichts anderes muss man bei einem Neuwagen erwarten
und ich gab dem Verkäufer grünes Licht den Wagen für den morgigen
Freitag zuzulassen ( natüerlich wieder mit Wunschkennzeichen ) den
Front-Schaden reparieren/lackieren und natürlich aufbereiten resp.
säubern und von der Nissan-Werkstatt startklar machen zu
lassen.
Und wieder ging es ohne Auto nach Hause, aber mit
dem Wissen das ich morgen nun endlich ein fehlerfreies Auto erhalten werde.
Eines mit 2 Türen mehr; eines mit schicken Alu-Applikationen; einen
grosen N-Form Bordcomputer; alles elk. einstellbar; vielen nützlichen
Innenraum-Gimmicks; 16 Zoll-Alu Felgen; einer echten Klima-Automatik; schickem
griffigen Lederlenkrad; Audio-Fernbedienung am Lenkrad etc.p.p. Ein
Auto wie aus einem Guss ohne Kompromisse mit mehr Schnickschnack als ich
eigentlich benötige. Aber das zu einem günstigen Preis bei dem
ich einfach zuschlagen muss. Das war nun die Entschädigung für
den ganzen Stress mit dem defekten Almera. Irgendwie besitze ich das Talent,
das beim Autokauf immer erst im zweiten Anlauf alles richtig gut läuft
!
Ich konnte den Freitag somit kaum noch
abwarten... |
Freitag:
Der Abholtag: |
Es war endlich Freitag und gegen 16 Uhr klingelte
wieder das Telefon. Herr Lehm*** von "Nissan Olympic Auto " meldete, das
mein Nissan Almera Acenta Plus sauber; repariert; vollgetankt und zugelassen
auf mich wartet.
30 Minuten später stand ich mit 1200 Euro unterm
Arm bei Nissan auf dem Hof und da stand der neue Nissan Almera schick; sauber
und mit Wunschkennzeichen ( eine Nummer höher als beim alten ) und schrieh
förmlich "fahr mich" ! Der Verkäufer war auch nicht weit entfernt
und wir erledigten nun wieder die Formalitäten und den ganzen üblichen
Schnickschnack.
Abschliessend kramte der Herr Lehm*** das verstaute Gummi-Fussmatten Set
aus seinem Schrank und übergab mir dieses wieder. Danach ging es zum
Fahrzeug, wo er mich in
den
leicht verwirrenden Bordcomputer ( dieser ist für das Audio/Klima-System
des Wagens massgeblich verantwortlich ) einwiess. Dieser N-Form Bordcomputer
( sitzt mittig mit einem fetten 5" LCD-Display ähnlich einem
Navigationssystem ) ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber wenn man
das dahinterstehende Prinzip erstmal verstanden hat, ist das ganze System
kinderleicht zu bedienen. Im Vergleich zum defekten Almera war dieser sozusagen,
der Mercedes unter den Almeras und im nachhinein war die Bauch-Entscheidung
hin zum wertigeren Acenta eine sehr gute Wahl. Wo der Visia fast ein bisschen
billig wirkte, setzt der Acenta in der tat deutliche Acente was die Ausstattung
und Funktionalität angeht. Viel Schnickschnack, aber man gewöhnt
sich schnell an diesen Schnickschnack und möchte den nach kurzer Zeit
nicht mehr missen. Ich war nun zufrieden, sehr sogar
! |
Nach 20km schon der erste
Defekt: |
Nach der ersten kurzen vorsichtigen Spritztour
( die ersten 1600km sind Einfahrphase welche ich pingelig genau nach Vorschrift
einhalte ) zeigte das Bordsystem des Almeras auch schon den ersten grossen
Defekt an. Das ABS-System war ausser Funktion und lauf Bedienungsanleitung
musste der Wagen in die Werkstatt. Fuck ! 20 km gefahren und schon der erste
Defekt ! Das geht ja richtig gut los....
Ich also bei Nissan angerufen und denen das Problem
geschildert. Man beorderte mich wieder auf den Hof zum Händler wo dann
einer der Nissan Techniker mit einem digitalen Diagnose-Gerät die Daten
aus dem Zentralcomputer ausgelesen hat. Ernüchternes Ergebnis: "Vorne
Links ABS-Dignalgeber defekt". Dieser wurde dann kurzerhand bestellt und
man würde mich schriftlich informieren, sobald dieses Ersatzteil eintrifft
und auf Garantie eingebaut werden kann. Man versicherte mir zudem, dass dieses
ein Teil ist, welches im grunde nur extrem selten kaputt geht aber man durchaus
auch ohne ABS-Unterstützung bis zum Eintreffen des Ersatzteiles weiterfahren
darf. Nach 20km schon den ersten Defekt, da wollte ich mir garnicht ausmalen,
was wohl alles nach 50km im Eimer ist....smile...
Satte 2 Wochen später lag wie versprochen Post
im Briefkasten, wo mir eröffnet wurde, dass der ABS-Signalgeber eingetroffen
sei und ich den nun kostenlos einbauen lassen kann. Ein kurzes Telefonat
und schon stand der Einbautermin. Da ich in meinem alten
Almera N15 wegen div. Marderattacken von Nissan
einen SecoRüt "Mardershocker Kfz"
( Artikelnummer 90120 ) habe einbauen
lassen, wollte ich natürlich auch meinem N16 diesen sicher funktionierenden
Mardershocker spendieren. Diesen hatte man mir vor einem Jahr fuer 51.70
Euro plus 12 Euro Einbaukosten verkauft. Das erschien mir zwischenzeitlich
für die Mardershocker-Hardware ein wenig zu teuer, drum nahm ich kontakt
mit der Firma SecoRüt auf, welche mich an einen Kieler
KFZ-Grosshändler verwiess. Dieser Grosshändler nannte sich "Theunissen
(Horst Theunissen GmbH im Schreberweg 3; 24119 Kronhagen; Tel. 0431/54627-0)
und man eröffnete mir dort das zwar 3 Stück dieser Mardershocker
vorrätig waren, aber man diese nicht an Endkunden verkaufen würde.
Nach kurzen Verhandlungen meinerseits, liess sich Theunissen doch
breitschlagen ( ich wurde dann als Kunde: "DIVERSER" im EDV-System gelistet
) und ich bekam dann den begehrten SecoRüt Mardershocker für 22.15
Euro ( das wird wohl auch Nissan letztes Jahr dort bezahlt haben, wobei ich
mir die Frage stelle, wie die Nissan-Mannen auf einen Gerätepreis von
51.70 Euro kamen ?!?! Das weiss wohl nur der Nissan-Händler hier in
Kiel, womit wir schnell den Mantel des Schweigens über diesen "Ich
denk mir mal einen Preis mit Gewinn aus" legen ! ) plus der obligatorischen
16% Märchensteuer. Also unterm Strich zahlte ich 25.69 Euro fuer das
identische Original verpackte Gerät ( der rote Pfeil auf dem unten gezeigten
Bild markiert den eingebauten Mardershocker ).
An dem Reparaturtag fuhr ich also mit dem Wagen
termingerecht wieder bei Nissan vor ,damit der defekte ABS-Sensor gewechelt
werden konnte und nebenbei legte ich den selbst organisierten identischen
SecoRüt Mardershocker mit der "Bitte um Einbau" auf den Tisch. Nach
3 Stunden durfte ich meinen reparierten Wagen wieder abholen und ich fragte
natürlich was ich denen denn für den Einbau des Mardershockers
schuldig bin. Antwort vom Meister "da Sie schon so früh einen Defekt
mit Ihrem Neuwagen hatten, ist der zusätzliche Einbau kostenlos und
Nissan-Service". Super !
Nun hatte ich meinen Wagen zurück; der
ABS-Fehler war weg und im Motor-Innenraum werkelte wie auch schon bei
meinem alten Almera der bewährte Mardershocker was auch nötig ist,
da der Motorraum unten offen wie ein Scheunentor ist.
Weitere Probleme sind bis zum heutigen Tage nicht
aufgetreten. Die 1600km Einfahrphase ist mittlerweile abgeschlossen ( habe
mich sehr pingelig an die Fahrinstuktionen des Handbuches gehalten ) und
das
Fahrzeug
verbraucht nun ( 1500ccm Maschine und mit fast 100 PS ) im Stadtverkehr je
nach Fahrweise ca. 7.2 bis 7.5 Liter Super-Benzin. Durchaus akzeptable
Rahmendaten im oft sehr zähen Kieler Stadtverkehr. Der Verbrauch tendiert
aber noch immer weiter nach unten, sodass ich realistische 7 Liter bei sparsamer
Fahrweise ( Tipp: Früh schalten und den dritten Gang einfach auslassen
und direkt vom 2ten in den 4ten Gang schalten , was dann sogar eine 6 vor
dem Komma ergibt ) anstrebe. Aber schon jetzt, liegt der Verbrauch weit unter
den 8,7 Litern Werksangaben ( Innerorts ) welche Nissan für dieses Fahrzeug
angibt. Und obwohl der Wagen mit 1.3 Tonnen Gewicht knapp 100 Kg schwerer
ist als mein alter N15, ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis. Mit einem
Wort: Der Bezinhunger bewegt sich sich auf durchaus erfreulichem Niveau !
In Kombination Autobahn und Stadtverkehr ( 400km Autobahn und 200km Stadt
) verbraucht der Almera N16 im Schnitt exakt 7.3 Liter/100km. Wenn man allerdings
auf der Autobahn richtig GAS gibt, steigt der Verbrauch ab 150km/h sehr massiv
auf 8-9 Liter an. Bei gemässigter Fahrweise 110-130km/h rutscht der
Wert wieder in den erfreulichen Sparkeller. Der Durst hält sich also
in erfreulichen Grenzen was auch gut so ist, wenn man die die hohen Spritpreise
denkt. |
Logbuch ( auch der Probleme mit Olympic Auto
Eckernförder Strasse in Kiel): |
| Kilometerstand: |
20km ( siehe oben ) ABS-Signalgeber vorne links
defekt. Garantiereparatur !
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| Kilometerstand: |
9850km. Die erste ( 05/2005 ) Jahresinspektion
stand an. Die korrekt eingestellten Frontscheinwerfer wurden falsch eingestellt.
So niedrig das 5 Meter ausgeleuchtet wurden und nur Innenstadtfahrten unter
Strassenlaternen möglich sind. Beschwerde am kommenden Tag eingelegt.
Scheinwerfer wurden einen weiteren Tag später dann wieder korrekt
eingestellt.
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| Kilometerstand: |
17500km. Die zweite ( 05/2006 ) Jahresinspektion,
mit unkorrekter Rechnung bezüglich Scheibenwaschanlage aufgedeckt.
Händler hat 2.90 Euro für Scheibenwaschkonzentrat berechnet,
was nicht eingefüllt werden konnte, da ich 30 Min. vor der Inspektion
die Waschanlage bis bis letzten Tropfen aufgefüllt hatte ( konnte nichts
eingefüllt werden ). Rechnung Reklamiert was zu einer
zähneknirschenden Streichung des Postens mit giftigen Kommentaren
führte ( logisch, denn ich habe die auf frischer Tat ertappt ). Ausserdem
wurde die Fahrertür ( 2mm unbündig ) nachgestellt und wie
üblich mal wieder das korrekt eingestellte Licht verstellt. Durch das
Einstellen der Tür resultierend Knackgeräusche bei Lastwechsel.
Beides Reklamiert, wobei das Licht einen Tag später ( Standard-Prozedur
?! ) eingestellt wurde und eine Probefahrt wegen des Knackens unternommen
wurde. Ergebnis: "Knackig" der neue Sound ;-)
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| Kilometerstand: |
20.000km. Rechter Front-Lautsprecher defekt
( 09/2005 ) und Garantieaustausch. Ferner massive Knackgeräusche auf
der Fahrerseite erneut reklamiert. 1 Woche später neue Fangbänder
auf Garantie eingebaut bekommen und die Reparatur-Quittung wurde erst
auf Verlangen rausgerückt ( sehr komisch ?! ). Obiger Blind-Reparatur
- Versuch natürlich misslungen ( war mir aber auch vorher klar, da die
Geräusche aus dem Schlossbereich stammen ). Da immer noch diese
Knackgeräusche vorhanden sind, erneut reklamiert mit dem Ergebnis, das
wieder ein Hörtermin vereinbart wurde. Danach Aussage erhalten, das
man nun mal die Schaniere auswechseln wird. Die Spassvögel haben bei
dieser Gelegenheit natürlich mal wieder das korrekt verstellte Licht
total verstellt. Licht habe ich dann in einer Fremdwerkstatt einstellen
lassen.
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| Kilometerstand: |
21.600km. Heckscheibenwischer in Waschstrasse
von Mr.W**h ´s Anlage abgerissen. Heckscheibenwischerarm bestellt und
erneuern lassen. Da ich schon >2 1/2 Monate auf die Benachrichtigung der
Schnierbestellung wegen Beseitigung der Knackgeräusche warte, angefragt
wann diese denn endlich mal aus Japan mit dem Schlauchboot eintreffen. Ergebnis:
Das Nissan Autohaus hatte dieses Vorgang total verschlampt resp. vergessen
zu bestellen. Also erneut Eintreffen der Schaniere und lacken abgewartet
und Einbau-Termin erhalten.
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| Kilometerstand: |
22.300km. Neues Jahr neues Glück, denn
nun knackt es schon fast 8 Monate. Auto wegen des Auswechselns der Schaniere
abgegeben und 5 Stunden im Orkan draussen herumgerannt. Nach den 5 Stunden
wurde mir folgendes eröffnet: Nachdem die Tür und Kotflügel
zerlegt waren, stellen die Spezialisten fest, das jemand dort ein falsches
Teil bestellt und lackieren liess. Also alles wieder zusammengebaut und wohl
1 Stunde überlegt, wie man mir das schonend beibringen kann. Ich also
total stinkig mit dem Fahrzeug und neuen Einbau-Termin vom Hof gefahren.
Zuhause angekommen, Nissan Deutschand über die Serie von Schlampereien
und Merkwürdigkeiten informiert, um zu verhindern das Nissan Deutschland
nicht Dinge bezahlen muss, für die keinerlei Leistung erbracht wurde.
Nissan Deutschland zeigte sich hochinteressiert und hat alles fein
säuberlich erfasst und auch Fahrzeug-Identnummer erfragt ( ich hatte
da ja beim Neukauf obiges Geschichte schon gemeldet ). Bezüglich des
Service-Händlers wurde mir eine neue bessere Nissan-Adresse im Kieler
Umkreis gegeben welche ich auch zukünftig anfahren und nutzen werde.
Nissan Deutschland überwacht zudem genau die Kundenbeschwerden und reagiert
auch sehr scharf wenn es um unzufriedene Kunden oder hauseigene Vorschriften
und Audits und Auffälligkeiten geht.
Einen Tag später, habe ich also im neuen
Nissan-Autohaus und Service-Partner ( der schon telefonisch ein Unterschied
wie Tag und Nacht darstellt ) angerufen und mich als neuer Kunde bei
denen angemeldet. Die hat das dort natürlich gefreut. Dann noch den
Kieler Nissan Händler angerufen und eröffnet, dass die nichts mehr
bestellen und einbauen müssen, da ich mir einen anderen Service-Partner
gesucht habe und zu obigen Glanzleistungen gratuliert.
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| Kilometerstand: |
22.500km. Leider musste ich nach 14 Tagen nochmal
eine Reklamation bei dem mittlerweile verhassten Unternehmen in Kiel anmelden.
Grund: Die Tür welche die oben beschrieben ausgebaut und wohl sehr eilig
wieder montiert hatten, hing so dermassen, das Schleifgeräusche vor
dem finalen Schliessen vorhanden waren und sich immer weiter verschlimmerten.
Ein sauberes Schliessen der Tür war also nur noch bedingt möglich
und auch nur dann, wenn ich die Tür beim öffnen und schliessen
unter Kraft anhob.
Völlig pissig wieder zu meinem "Lieblingsschrauber"
gefahren und mit den Worten "das wird sofort korrigiert, dann sind Sie mich
für immer los" beheben lassen. Das wurde dann auch so erledigt,
dass die Tür nicht mehr schleift und normal schloss. Mal schauen, ob
obiges noch von anderen Händlern getoppt werden kann, denn wie gesasagt:
Mich sind die Schrauber als Kunden los. Bin da schonmal mächtig gespannt,
wie das in anderen Werkstätten läuft...
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| Kilometerstand: |
22.700km. Rechter Frontscheinwerfer-Lampe defekt.
Beim vorsichtigen Lampen-Wechsel kam mir die verkohlte Lampenhalterung entgegen.
Habe das ganze umgehend meinem neuen Nissan-Händler gemeldet. Dieser
meinte, dann muss der gesamte Scheinwerfer gewechselt werden. Kostenpunkt
ohne Einbau 250 Euro ( für diesen einen ! ). Aufgrund der Verkohlungsspuren,
aber umgehend einen Sichtungs-Termin erhalten und hingefahren. Die Sichtung
ergab folgendes: Meine N16 Face-Lift Fahrzeug gehörte zu denjenigen,
die defekte Frontscheinwerfer erhalten haben ( das lässt sich über
die Fahrgestellnummer im Computer rausbekommen ! ). Dadraus resutierend ziehen
die Feuchtigkeit ( aufgrund eines defekten Dichtungsringes ) und das führt
zur Alterung aber auch Erblindung aller Komponenten inkl. Halterung.
Beide Frontscheinwerfer wurden nach der Diagnose noch am gleichen Tag "komplett"
auf Garantie und absolut kostenlos ausgewechselt. Ergebnis: Diese neue Werkstatt
ist nicht nur flott und besitzt Sachverstand, nein, die Einstellung der beiden
neuen Hauptscheinwerfer war nun das allererste mal absolut korrekt und auf
den Punkt genau. Und nach nun 2 1/2 Jahren kann ich im Dunkeln auch wieder
richtig gut was sehen, denn meine "alten" waren mittlerweile so erblindet,
dass die neuen nun fast wie Stadiumsscheinwerfer alles superhell ausleuchten.
Ein völlig neues Fahrgefühl, denn endlich sieht man auch wieder
etwas. Ich hatte die schwache Lichtleitung schon vor einem Jahr beim Kieler
Nissan-Händler angesprochen, aber dort hiess es nur "ist halt so beim
N16". Es ist eben "Nicht" so, wenn man weiss das man nur nach Wasser &
Feuchtigkeit im Scheinwerfer ( was ein geschultes Auge von aussen erkennen
kann ) suchen muss und um den Umstand der defekten N16-Hauptscheinwerfer-Serie
weiss. Wie gut, dass mir das 4 Monate vor Garantieabauf passiert ist und
ich zudem nun einen Händler an der Hand habe, der sein Handwerk versteht
und Probleme extrem schnell und kompetent aus dem Weg räumt.
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| Kilometerstand: |
23.400km. Diesmal steht nach nun exakt drei
Jahren die grosse und teure Jahresinspektion an. Und wenn der Wagen ohnehin
gewartet wird, habe ich auch gleich den TÜV und AU in diesem Rutsch
erledigen lassen. Und da das alles noch nicht genug ist, auch noch eine
Klima-Anlagen Wartung.
Unschön war nur ( mal wieder, denn das zieht
sich wie ein roter Faden durch die ganze Nissan-Händler ) der unterirdische
Service meines "neuen" Nissan-Händlers in Kiel-Raisdorf, denn obiges
sollte immerhin 6 Stunden ( inmitten der Pampa ) dauern und mir wurde kein
Ersatzwagen gestellt, obwohl ich um 7:30 Uhr einer der ersten in dem Laden
war. Angeblich wurde der Ersatzwagen für Kunden vor mir einem anderen
überantwortet. Das stufe ich mal als sehr schlechte Ausrede ein ! ),
mir dafür aber ein kostenpflichtiger Mietwagen ( man Staune, die haben
also doch Fahrzeuge ! ) angeboten. Und das bei einer Rechnung welche mit
620 Euro geschätzt wurde.
Ich war mal wieder Stinksauer, denn ich brauch keinen
Nissan-Händler der mich nachweislich verarschen möchte. Zur
Ehrenettung bot man mir aber an mich nach Hause zu fahren und dort wieder
abzuholen, wenn mein Wagen fertig ist. Aber auf so einen Käse gehe ich
nicht ein. Stattdessen habe ich beschlossen ( mit kurzen Unterbrechungen
) im Laden auf mein Auto zu warten, welches mir nach einer kleinen Ewigkeit
auch um 13:10 Uhr übergeben wurde. Nunja, da hockt man dann
geschlagene 5:30 Std. auf einem harten Stuhl und wartet sich einen Wolf.
Aber auch die längste Warterei hat mal ein Ende. Mit frischen
Tüv und einer umfassenden Wartung fuhr ich dann vom Hof und dachte alles
wäre in Ordung. Kurz bevor ich zuhause ankam, beschloss ich mal ein
wenig frische Luft reinzublasen und stellte die Lüftung an. Und was
passierte ? Es brummte und surrte irgendwo am Lüfter in der Nähe
des nun als andenken Ölverschmierten Handschuhfaches. Also erstmal
Handschuhfach sauber machen und nochmal in aller Ruhe "ein Ohr werfen". Ja,
da scheuerte etwas lautstark am Ventilator des Lüfters. Also sofort
Nissan angerufen und das reklamiert. 20 Min. später stand ich auf dem
Hof und der Meister fummelte aus einer Ritze beim Handschuhfach ein vertocknetes
Blatt, aber das war nicht der Übertäter. Also Auto wieder in die
Werkstatt und kurz vor Feierabend schauen ob da noch mehr Laubleichen durch
die Hauruck-Filterwartung reingefallen sind.
Und der Auszubildene der an meinem Auto den Pollenfilter
gewechselt hat, hat sich erneut ans Werk gemacht und das Handschuhfach ausgebaut;
den Pollenfilter entnommen und mittels Winkel-Spiegel auf den ziemlich verwinkelt
eingebauten Lüfter geschaut. Grund für den Lärm resp. diese
Schnarrgeräusche war in der Tat mehrere Blätter, welche beim Wechseln
des Pollenfilters unbemerkt in den Lüfter gefallen sind. Mit einem
Staubsauber und improvisierter flexibler Bremsschlauchverlängerung,
machte sich der Auszubildene dran die Übertäter wieder aus dem
Lüftung zu fischen und saugen, was schlussendlich auch gelang. Die
Lüftung lief nun wieder wie gewohnt leise und sauber und der Azubi hat
wieder etwas neues gelernt. Nunja, Auto fängt bekanntlich mit "AU" an.
Und Nissan Autohändler in Kiel und Umgebnung sollte man besser in
"AUA"...AUA...AUA....AUA...WIA-Auto" umbenennen....smile
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| Kilometerstand: |
30.700km. Diesmal steht nach nun vier Jahren
die nächste Jahresinspektion an. Auch diesmal beschloss ich wie auch
schon bei der 3jahres Inspektion dem Nissan-Händler in Kiel-Raisdorf
eine Chance zu geben. Durchgeführt wurde die Inspektion II ( also eine
kleine ) und gedauert hat das ganze nach der Abgabe des Wagens um exakt 07:20
Uhr ( mitten in der Nacht für mich Spätschicht-Arbeiter ) exakt
4 Stunden. Ich bekam den Wagen also kurz nach 11 Uhr zurück.
Das letzte mal 2007 ( siehe oben ) wurde versucht
ein paar Kunden-Euros mittels Reifen GAS abzusahnen und auch diesmal liess
sich der Meister hinreissen wieder so ein total beklopptes Angebot aus dem
Ärmel zu zaubern. Diesmal sollte es für 26 Euro ein
Öl-Zauberzusatz sein, mit dessen Hilfe der Verbrauch sinkt ( da der
seit dem Kauf garnicht gestiegen ist, ein sehr erstaunliches Argument ) und
der Motor und Ventile ganz toll gereinigt werden. Also habe ich das Teufels-Zeugs
( das ich auch schon im QVC und HSE24 Tele-Shopping so ähnlich mal gesehen
habe ) abgelehnt.
Zur Wartung gab es weiter nichts zu sagen, der Wagen
war im Bestzustand und ausser einer fehlenden Schraube am Hintzeblech (
Unterboden ) und einem seit 3 Jahren abgelaufenen Verbandskasten ( wieso
haben die den nicht letztes Jahr gefunden ?! ) war alles in Ordung. Einen
neuen Verbandkasten ( der noch drei Jahre ok ist ) duerfte ich dann gegen
eine 5 Euro Kaffee-Spende abkaufen. Nunja, bei einer Rechnung von 259.50
Euro schon recht bemerkenswert.
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| Kilometerstand: |
37.600km. Meine Starter-Batterie hat heute nach
nun fast exakt 5 Jahren den Geist aufgegeben. Nur mit Starthilfe war es
möglich den Almera auf den Hof der ATU hier in direkter Nähe zu
fahren. Zuvor habe ich bei ATU in der Hauptstelle ( in Süddeutschland
) angerufen ob die ATU-Filiale vor Ort eine Batterie Lagerhaltig hat und
was die kostet. Also bei ATU reingestiefelt und eine neue Batterie gekauft.
Kostenpunkt knapp 100 Euro für deren "Arktis High Tech 60Ah Hausmarke".
Eine gute Varta für 15 Euro mehr hatten die nicht da. Egal dann muss
halt die Hausmarke reichen. Auf die Frage, ob man mir die schnell reinkloppen
kann hiess es "heute nicht mehr, aber Sie können diese selbst einbauen".
Da ich die Schrauben nicht mit meinen Zähnen lösen kann, bot man
mir an, dass ich das benötigte Werkzeug in der Werkstatt ausborgen kann.
Also habe ich die Batterie selbst gewechselt was sich als nicht ganz so einfach
erwies, da das Werzeug einfach unpassend war und die auch nichts passendes
hatten.
Irgendwie gelang es mir diese total verbauten Schrauben
mit dem unpassenden Grob-Motoriker Werkzeug ( und ein paar nachgeholten
Hilfs-Tools als Not-Nuss-Bastelbesteck ) zu lösen und die alte Batterie
freizulegen. Alte raus; Neue rein und was war ? Die war höher und die
Kabel passten nun nicht mehr auf die Pole. Also wieder raus mit dem neuen
Batterie-Zossen und die Kabelschellen der Batterie-Kabel geöffnet um
mechanisch etwas mehr Strippenlänge zu erzeugen.
Zwischenzeitlich sah ich aus, als wenn ich ATU in
den Hinterhof 6 Tonnen KOKS geliefert hätte. Hände schwarz; Gesicht
schwarz und schwarzgeärgert hatte ich mich auch schon. Nach über
einer Stunde hatte ich dann endlich alles fertig und bin heilfroh -bei dem
desolaten Werkzeugkästen die ATU dort nutzt ( da ist mein Werkzeugbestand
in einem besseren Zustand und auch flexibler ) noch nie etwas an meinem Wagen
machen zu lassen. Der Werkstatt-Schrauber war aber wenigstens supernett und
sehr Werkzeugtechnisch im Rahmen seines bescheidenen Bestandes extrem Hilfsbereit
( immerhin ! ). Mein Almera sprang nun wieder an und alles war wieder in
Ordung.
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| Kilometerstand: |
37.900km. Tüv ( Ende April 2009 )
steht an, das zweite mal im Almera Leben. Also nach nun 5 Jahren. Da ich
das aus Zeitgründen ( USA Urlaub 2009 steht vor der Türe ) diesmal
nicht von der Werkstatt im Rahmen der Jahresinspektion nebenbei erledigen
lassen kann, fahre ich selbst zur "Dekra" um die Ecke. Dort wurde der Wagen
geprüft und keinerlei Beanstandungen gefunden. Also hat der Almera absolut
Mängelfrei seine Plakette samt ASU bestanden. Kostenpunkt 92 Euro und
da ich schon dort war habe ich mir auch noch einen "Grünen Umweltzonen
4" Spucki für einen 5er extra gegönnt, der allerdings nicht an
der Scheibe klebt sondern im Handschuhfach liegt und nur bei Bedarf herausgeholt
und wieder entfernbar vorsichtig an die Scheibe ( mit Tesafilm ) geklebt
wird.
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| Kilometerstand: |
39.200km. Wie auf Bestellung sind mit innerhalb
von zwei Wochen beide Hauptscheinwerfer-Birnen gestorben. Habe diese gegen
billige H7 Aldi-Funzeln ( mit denen ich mich vor 2 Jahren eingedeckt hatte
) ausgetauscht.
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| Kilometerstand: |
40.900km. Mit 4 monatiger Verspätung habe
ich im August 2009 meine Jahresinspektion ( die grosse IIIer stand an ) bei
Nissan machen lassen. Da ich einen Monat zuvor an der Tankstelle durch
Zufall einen mit bekannten Verkäufer meines KielerNissan Hauses ( die
ich seit drei Jahren Boykottiere ) getroffen habe, nutze ich die Gunst der
Situation den mal auf die Leute in der Werkstatt anzusprechen. Mal wieder
wurde dort das Werkstatt-Personal und die Meister ersetzt ( Aufgemerkt: Toyota
hat neues Personal bekommen und ratet mal welches ?! ). Und auf meine Fragen
ob die neuen besser sind, wurde mir mit einem "Ja, da hat sich einiges getan..."
geantwortet.
Also beschloss ich es nach nun 3 Jahren wieder mit
der Nissan Bude hier in Kiel zu probieren und zu schauen, ob sich wirklich
was verbessert hat. Schon bei der Reservierungs-Termin Annahme war ich erstaunt,
denn das war das erste mal das man dort telefonisch freundlich behandelt
wurde ( was ja eigentlich normal ist ). Aufgrund meiner Erfahrungen war aber
schon das so erstaunlich, dass ich denen allein für diese Leistung
"Terminabsprache am Telefon" ein Lob aussprechen muss. Da hat sich schonmal
tatsächlich was getan. Pünktlich stand ich dann einige Tage
später mit meinem Almera auf dem Hof und der "neue Meister" machte diesmal
auch einen guten Eindruck. Die grosse Inspektion III stand an und ich wies
die noch drauf hin das die keine Lichttest-Spuckis an die Frontscheibe kleistern
sollen und auch die Scheibenwaschanlage bis zum RAND hin aufgefüllt
ist, also die da nicht wie üblich ein Fingerhut Konzentrat für
mehrere Euronen reinkleckern brauchen...
Nachdem das geklärt war, liess ich dei Burschen
machen und stiefelte zufuss nach Hause. Einige Stunden später hiess
es wieder zum Händler zurück stiefeln und den Wagen abholen. War
alles in Ordung und die einzigen negativen Posten die mir aufgefallen sind,
waren dass der Heckscheibenwischer ( der absolut in Ordung war ) gegen einen
neuen ausgewechelt wurde. Der alte lag nicht im Kofferraum, sodass ich auch
nach einer Sichtprüfung nicht feststellen konnte ob das stimmt. Wäre
der alte schlecht gewesen, die Dekra hätte den bei der Hauptuntersuchung
moniert. Nunja, lassen wir das mal als Gewinnoptimierung durchgehen. Desweiteren
wurde die Batterie der Funk-Zentralverriegelung im Schlüsel gewechselt.
Diese kostet als Ersatz keinen Euro, aber bei Nissan 4.95 Euro ( das sind
nur die Kosten für das Ersatzteil "Knopfzelle" ). Das nächste mal
werde ich also meine "NOT TO DO Checkliste" um den Posten "Scheibwischer
und Batterien kauf ich und bau ich selbst ein" erweitern, damit die da nicht
nochmal auf Dumme gedanken kommen. Das die Batterie etwas schwach war, stimmt
allerdings. Von daher war der Tausch korrekt.
Kostenpunkt für diese grosse Wartung: 317 Euro
! Ein bemerkenswerter hocher Preis, wobei ich diesmal aber auch nichts weiter
negatives auszusetzen habe und sich die neue Schrauber-Crew scheinbar zum
positiven verändert hat. Auch das Bezahlen lief entspannt, denn meine
EC-Karte wurde an der Kasse von dem albernen EC-Lesegrät nicht erkannt.
Mit meiner VISA darf man dort nicht bezahlen ( denn das hätte den
Batterie-Gewinn von oben torpediert ). Ich bot an, ein Pfand dortzulassen
und mit dem Wagen schnell zur Bank zun fahren um Bargeld zu besorgen. Und
dann der Hammer ( etwas was ich dort noch noch nie erlebt habe ) von der
netten Dame am Empfang die auch die Kasse macht: "Kein Thema, Herr Perlitschke.
Überweisen Sie das Geld mit der Rechnungnummer und alles ist OK". Waren
die auf einem "wie geh ich mit Kunden um" Seminar ? Hat man die dort mit
"lass uns freundlich zu unseren Kunden sein" Schulungen tatsächlich
niedergenüppelt ? Unglaublich, ich konnte es garnicht fassen. Also fuhr
ich los zur Bank überwies die Kohle und meldete am Telefon nach der
Überweisung den Vollzug und das dass Geld unterwegs sei. Eine Quittung
als Beweis wollten die auch nicht sehen ! Es hat sich was getan, aber
das werde ich weiterhin extrem kritisch im Auge behalten um ein Abschliessendes
Urteil bilden zu können ( denn dafür hat man mich dort einfach
zu oft enttäuscht ). Hier und heute passte soweit alles ! Zufall ? Das
schöne Wetter ? War´s vielleicht der Mond welcher im 5ten Nissan-Haus
stand ? Ich werde weiter berichten...
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| Kilometerstand: |
43.400km. Abblendlicht links defekt. H7
Birnen auf beiden Seiten ( Rechts und Links ) gegen H7 mit 50% mehr Helligkeit
ausgetauscht. War sozusagen ein "Pitstop" und in 5 Minuten
erledigt...
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| Kilometerstand: |
46.200km ( 06/2010 ). Heute vormittag hatte
ich in einem Anfall von Leichtsinn bei Nissan einen Termin für eine
Probefahrt mit dem neuen Facelift-"Cashqai" Crossover abgemacht. Das nahm
mir mein Almera böse übel und signalisierte mittels dauerblinkener
Airbag-Warnleuchte nach am gleichen Abend bitterbösen Protest. Einen
Tag später einen Termin bei Nissan wegen dieser Airbag-Warnmeldung
abgemacht. Der braune Renault-Stecker für den Seitenairbag auf der
Fahrerseite unter dem Sitz schwächelte laut Diagose-Modul und wurde
sofort bei Nissan mit "Kontaktfett" behandelt und die Stecker-Airbag
Aufhängung mit sanfter Gewalt weiter unter den Sitz gebogen. Kostenpunkt
für diesen 0815 Pitstop: 29 Euro ( eigentlich sollte soetwas einfaches
als Servicefall durchgehen, aber "Nissan Kiel" scheint es schlecht zu gehen.
Mein Almera war nun nicht mehr "Beleidigt" und ich mit einem blauen Airbag-Auge
und ein paar abgesplitterten Kunststoffteilen ( welche die Werkstatt-Spazialisten
kurzerhand auf dem Beifahrersitz des Kunden entsorgten ! ) davon gekommen.
Probefahrt wurde dann ein paar Tage später heimlich
durchgeführt. Das beweisst: Auch ein Nissan Almera besitzt eine
Seele und ist durchaus imstande ganz böse gekränkt zu reagieren.
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| Verkauf gegen Ende Juni 2010
für den November 2010 ( dem Lieferzeitpunkt meines NISSAN Qashqai I-Way
): |
46900km. Nach nun 6 Jahren mit dem "N16 FaceLift
Almera Acenta Plus" habe mir obwohl ich hochzufrieden mit diesem grundsoliden
ehrlichen Fahrzeug bin, aus emotionalen Gründen ( das ist das erste
mal im Leben das mich die Leidenschaft gepackt hat ) erneut einen NEUEN NISSAN
gekauft. Diesmal wird es erneut der Nachfolger des Almera, welcher sich nun
"Qashqai" nennt und eine gelungene Mischung aus Almera und SUV darstellt.
Diesmal griff ich noch tiefer in die Tasche denn ich habe mich in das fantastisch
schöne Sondermodell "Qashqai I-WAY" verliebt. Achja, wer
<<< hier klickt >>> kann sich
die Geschichte zum Kauf durchlesen. Noch deutlich mehr Luxus als bei meinem
Almera und eine wirklich Megacoole Optik. Sobald ich den neuen Wagen habe
werde ich alles im Detail und einer neuen Page schildern und ich hoffe, dass
ich mit dem "Qashqai" die gleiche Freude und Zuverlässigkeit erleben
werde wie mit diesem hier in der Page beschriebenen Almera N16. Da
mein "neuer" Flitzer aber leider erst in 5 Monaten geliefert werden kann,
begnügte ich mich Verkaufsseitig mit dem Händlerangebot. Denn bei
der Probefahrt ( siehe Airbag-Absatz oben ) mit dem Qashqai, bat ich den
Händler mal meinen Almera bezüglich Inzahlungnahme/Ankauf in der
Werkstatt überprüfen & schätzen zu lassen. NATÜRLICH
WAR MEIN ALMERA MÄNGELFREI und auch optisch TipTop in Schuss. Entsprechend
des erstklassigen Zustands war auch das Händlergebot, wobei der aber
äusserte, dass ich privat problemlos deutlich mehr für meinen
Almera bekommen würde. Somit war das Auto an den Händler
verkauft ( mit der Option, dass wenn jemand anders mein Wagen haben möchte,
ich den auch privat veräussern kann ). Ich erzählte das meinem
Bruder, welcher meinen Almera N15 ( der nun bei ihm schon 10 Jahre alt geworden
ist und bis auf Kleinigkeiten nach wie vor 1A läuft ) davon und bot
ihm mein N16-Almera mit allem Klimbim samt Wintersatz Felgen & Reifen
zu einem absolut fairen "Bruderpreis" an. Dieser Preis liegt nur mariginal
über der Summe welche mir mein Nissan-Händler als Ankaufspreis
bot und stellt sicher, dass er mit dem Fahrzeug preislich ein Schnäppchen
machen wird und ich meinen Wagen in Hände gebe, von denen ich weiss
das mein "Schätzchen" hoffentlich weiterhin gut und liebevoll behandelt
wird. Soll heissen: Mein Bruder spart mit dem Kauf kräftig; bekommt
ein tolles Auto und ich im Gegenzug etwas mehr ( nicht viel, aber immerhin
! ) als das, was mir der Nissan Händler zur Verrechnung anbietet.
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